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Autor: Markus Vahlefeld

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Tage des Rieslings – Teil 3: Rheinhessen

Den Tag möchte ich erleben, an dem Rheinhessen bei der Grosse-Gewächse-Verkostung einmal auch nur annähernd homogen auftritt. Was der Nahe bereits des Öfteren gelungen ist, nämlich dass der wirklich überwiegende Teil der Weine Grosse-Gewächs-satisfaktionsfähig ist, ist Rheinhessen bisher nicht vergönnt gewesen. Hier scheinen Licht und Schatten aufs Engste miteinander verwoben zu sein. Für eine mythische Weltanschauung mag das hintergründig klingen, als Verkoster ist es leider anstrengend, muss man sich doch durch viele mediokre Weine hindurcharbeiten.

Tage des Rieslings – Teil 2: Mosel & Nahe

Gleich vorweg das Fazit: 2013 war nicht das Jahr von Mosel und Nahe. Zumindest nicht bei den trockenen Weinen. Dass dieser Satz sich natürlich relativiert, wenn man auf die einzelnen Weine und Weingüter schaut, ist auch klar. Aber eben weil beide Regionen etwas sehr durchwachsene Weine zeigten, erlaube ich mir, sie zusammenzufassen (etwas, was ich mir bei der Nahe die letzten Jahre nie erlaubt hätte – da hatte sie ihren herausragenden Einzelplatz immer sicher).

Tage des Rieslings – Teil 1: Rheingau

Die Präsentation der Grossen Gewächse in Wiesbaden ist ja so etwas wie der Abschlussball des Weinjahrgangs. Erst danach ist klar, ob der Jahrgang wirklich etwas taugt und die Weine halten, was der Wetterverlauf versprochen hatte. Dass 2013 ein nicht nur kühles, sondern vor allem auch fäulnisproblematisches Jahr war, ist nichts Neues. Dass viele einfache Weine entweder zu sauer und unreif, oder aber durch kellertechnische Maßnahmen aufgehübscht daherkamen, ist ebenfalls nichts Neues. Würde sich dieser Trend bei den Grossen Gewächsen fortsetzen?