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Vinocamp 2014 – so war es

Und schon ist es wieder vorbei, das diesjährige Vinocamp Deutschland. Für mich war es beeindruckend und ich habe einige neue Erkenntnisse mitgenommen. So viele, dass ich dann doch überzeugt bin, mich 2015 wieder für dieses Projekt zu engagieren.

Mein großer Dank gilt zunächst unseren Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung niemals stattfinden könnte. Um so glücklicher bin ich, dass einige bereits während des Camps für 2015 zugesagt haben. Das ist grandios, denn es zeigt, dass das Konzept aufgeht. Christina Fischer, die bekannte Kölner Sommeliere, meinte gar am Ende ihrer sensationellen Session, dass das Vinocamp das beste Format in Sachen Wein überhaupt sei. Ich gebe es gerne zu, ich war ziemlich gerührt. Christinas Session war übrigens die erste in den vier Jahren Vinocamp, die am Ende mit stehenden Ovationen bedacht wurde. Es war aber auch wirklich ein absoluter Höhepunkt.

Das Vinocamp lebt von den Teilnehmern. Wir stellen nur den Rahmen sicher und warten, was passiert. So ist das bei einem Barcamp. Daran werden wir sicherlich im kommenden Jahr einige Dinge ändern. Für manche ist die Hemmschwelle zu groß, selbst eine Session zu machen. Das ist eigentlich Quatsch, aber es ist wohl so. Thomas Lippert und ich  haben da aber schon einige Ideen, wie wir das ändern können. Und um mit noch einem Vorurteil ein für allemal aufzuräumen: Natürlich muss man KEIN Blogger sein, um am Vinocamp teilzunehmen. Teilnehmen kann jeder, der sich in den sozialen Netzwerken bewegt. Also denkt daran bitte im kommenden Jahr.

Unser diesjährige Motto “Wein und Speisen” hat uns definitiv an die Grenze der Organisierbarkeit geführt. Um so erstaunter war ich, dass alles so reibungslos lief. Das ging natürlich nur, Dank der Mithilfe und des großen Engagements einiger. Allen voran Danke ich hier meiner Frau, Gabi Würtz, und meinem Sohn Daniel. Ohne die beiden wäre nichts gegangen! Für das kommende Jahr haben wir noch kein Motto, aber es kristallisieren sich bereits einige mögliche Ideen heraus.

Ein weiterer Höhepunkt war ganz sicher unser “Wein Online Award”. Alle Vinocamp Teilnehmer konnten über die Gewinner der drei Kategorien abstimmen. Gewonnen haben Hermann Höhle, das Weingut Franzen und Christoph Raffelt. Allesamt wahrhaft würdige Gewinner. Alle Details gibt es hier. Im kommenden Jahr werden wir eine weitere Kategorie einführen, nämlich Bewegtbilder und Podcasts.

Und wenn ich so nachdenke, reihte sich eigentlich Höhepunkt an Höhepunkt. Die Foodpairing Session des VDP, der Vortrag mit Probe von Dr. Daniel Deckers, Martin Dartings Ausführungen zum Thema Sensorik, die kochenden Foodblogger zusammen mit dem Bordeaux-Verband, Düsis kuriose Weinrechtsausführungen… ich kann sie gar nicht alle aufzählen, aber das werden sicherlich andere noch für mich machen…

Kurzum: ich freue mich auf das Vinocamp 2015 und auf Euch, die Ihr hoffentlich wieder – oder zum ersten Mal – teilnehmen werdet!

Übrigens dreht sich in dieser Woche die Weinrallye rund um das Vinocamp. Es wird sich sicherlich lohnen, das Ganze zu verfolgen. Gastgeber der Rallye ist Peter Züllig.

11 Kommentare zu “Vinocamp 2014 – so war es

  • Volle Lotte

    Guten Morgen Dirk,
    eines hast Du vergessen Thomas und Dich – ohne Eure Kraft, Willen und Engament wäre so ein Rahmen gar nicht möglich. Es gibt gar keine Worte dieses Wochenende zu beschreiben. Ich werde noch ein paar Tage brauchen, um mein Bericht zu schreiben und zu veröffentlichen. Es waren so tolle Momente…
    Mein erstes Vinocamp ist sicherlich nicht das letzte gewesen und ich freue mich viele wieder zu sehen.
    Vielen Dank für das schöne Wochenende und bis spätestens nächstes Jahr!
    LG Silvia

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  • Pingback: Warmer Wein mit Wilhelm Weil - Vinocamp 2014 | Der Schnutentunker

  • Frank Schulz

    Kompliment – Macher, Mitwirkende, Medienwirksamkeit – alles top! Äußerst inspirierend, neue Impulse für das Netzwerk, aber auch Offenheit gegenüber Neuen/Neugierigen. Ganz groß! Ich bin ein Fan! Ergänzend zu der Vorrednerin möchte ich an dieser Stelle auch die weitsichtige Haltung der Hochschule Geisenheim würdigen.

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  • Pascal Bérard

    Liebe Gabi, Dirk und Daniel,
    Danke für Euren Einsatz.
    Wie du schrieb, war es kulinarisch “an die Grenze der Organisierbarkeit”
    Aber trotzdem perfekt ! Bravo !
    Pascal B.

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  • Meister B.

    Ich war zum ersten mal bei vinocamp, ich war eigentlich noch nie bei einer solchen Veranstaltung und ich muß sagen, diese Art der fachlichen Auseinandersetzung hat mich restlos begeistert. Die Besucher waren alle locker, gut drauf, freundlich und dennoch hoch konzentriert, was die fachliche Seite angeht.Die sessions waren hochprofessionell,kurzweilig und daher natürlich sehr interessant.Daß der Rahmen gestimmt hat, war eigentlich zu erwarten, wenn man den WÜRTZ etwas kennt und da ich nun auch den Thomas kennengelernt habe , ist das eigentlich logisch.
    Der Fleiß und die Hingabe mit der Gabi Würtz in der Küche die kleinen Köstlichkeiten gezaubert hat, verdient eine Höchstzahl an Sternen.
    Leider konnte ich nur am Samstag dabei sein, aber ich habe von diesem Tag sehr viel mit nach Hause genommen, nicht nur fachliches, sondern vor allem die Erkenntnis, daß sich junge Winzerkollegen und diejenigen die an der Faszination Wein interessiert sind,in dieser Form glänzend präsentieren und für viele Ansporn sein werden.
    Ich werde versuchen, im nächsten Jahr an allen Tagen mitzumachen.

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  • Johanna Dohle-Laghdir

    Guten Morgen!

    Eine spannende Veranstaltung, nächstes Mal bin ich dabei. Wie wäre es denn mal mit dem Thema “Wein und Gewürze?”

    Dazu machen wir bei Zimt & Rosen in Köln Seminare mit Gaillac-Weinen.

    Mit herzlichen Grüßen

    Johanna Dohle-Laghdir

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  • holger Schwedler

    Hallo Dirk,

    bezüglich eines Beitrages sollte man auch immer wirklich was zu sagen haben. Nachdem Camp sind mir gleich drei Sachen eingefallen. Somit werde ich bestimmt nächstes Jahr mindestens eine Session anbieten. Auch am Sonntag, damit der nicht zu kurz kommt! Danke für die Organisation und der immer etwas andere Moderation – guter Witz geht vor auch, wenn es einen Freund kostet! Mann kann alle Kritikern immer entgegen halten – das Camp ist alles nicht langweilig!
    farewell
    Holger Schwedler – Wingert Vinothek

    Reply
  • Pingback: Das Vinocamp ist tot ! | Johner Wein Welten – Pinot World of Wine

  • Pingback: Das Vinocamp 2014 aus der Sicht eines Tagebuch-Schreibers | Chez Matze

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