Alles über Wein und den Rest der Welt…

Noch mehr Weinportale

Ein “start-up” jagdt das andere. Wein-Online boomt!

Gleich zwei neue Portale sind aktuell im Netz zu finden. Beide haben Gemeinsamkeiten aber auch zahlreiche Unterschiede. Gemeinsam ist beiden der Wunsch erfolgreich zu sein und DAS Portal in Sachen Wein zu werden.

“My wine portal” verkauft Wein erster Linie Wein. Das Ganze ist übersichtlich aufgebaut und hat natürliche alle sozialen Funktionen, die heute so angesagt sind. Wenn ich mir überlege, wie “visionär” ein Blog oder die Einbindung der sozialen Netzwerke vor ein, zwei Jahren noch war… Heute ist das alles völlig normal und gehört eben dazu. “My wine portal” beruht auf Empfehlungen von Weinfreunden. Das heisst, man lässt sich einen Wein empfehlen oder liest sich durch die zahlreichen Empfehlungen durch. Bestellenist relativ einfach, der Wein kommt dann direkt vom Weingut. Das ist ein mittlerweile doch sehr übliches Modell. Der Anbieter stellt quasi das Portal zur Verfügung und hat keinerlei Lagerhaltung oder Versandlogistik. Sehr, sehr angenehm ist hier für mich die Möglichkeit mich via Facebook einzuloggen. Ich hatte schon mehrfach die Gelegenheit die Macher hinter dem Portal zu treffen. Sehr sympathische und sehr engagierte junge Leute!

Das zweite Portal heisst “dreizehn°” und macht eigentlich so ziemlich das selbe. Allerdings wird hier kein Wein verkauft, sondern der passende Händler dazu empfohlen. “dreizehn” ist extrem übersichtlich aufgebaut und super einfach zu bedienen. Ein großer Pluspunkt für mich. Selbstverständlich gibt es auch hier alle sozialen Funktionen, die man so haben muss. Auch hier ein riesengroßer Pluspunkt von “dreizehn”, dass ich mich ganz bequem via Facebook anmelden kann. Ein klick und ich bin drin! Selbstverständlich mit allen meinen Facebook Daten, also bitte hinterher nicht beschweren… Ich finde gerade dieses tool extrem angenehm. Nichts schlimmeres, als noch ein account einrichten zu müssen mit allen was dazu gehört.

Fazit:

Zwei spannende und gut gemachte Portale, die es wert sind, sich einmal näher anzuschauen. Am Ende muss man sehen, was daraus wird. Irgendwie ist das alles ja nichts anderes, als die Weiterführung der Urmutter aller Portale: “wein-plus”. Ich habe das Gefühl, dieser Markt wird von der Anbieterseite her immer größer und vielfältiger.

38 Kommentare zu “Noch mehr Weinportale

    • Dirk Würtz Post author

      In dem schreibt er mit sich selbst… ;-)
      Ernsthaft: Weinhier ist tatsächlich eher ein Sendekanal, als ein Portal.

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  • Kristina Wiesler

    Das Weinportal nennt sich 13grad – 13° und steckt wohl noch in den Kinderschuhen, die ersten Kinderkrankheiten werden gerade ausgemerzt, mal sehen was daraus wird, mir hats gefallen, daher sind unsere Weine dort auch bald zu finden.

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  • Felix

    Dirk, das ist interessant, dass Du die Möglichkeit, sich mit den facebook Credentials anzumelden so positiv hervor hebst. Der ‘normale’ Deutsche hält das nämlich für Teufelszeug. Wir bieten es auch an und es wird von vielleicht einem Prozent der Nutzer angenommen. Spotify hat vor einer Weile auf eine reine facebook-Lösung umgestellt und ist damit hierzulande so bös’ auf die Nase gefallen, dass in Deutschland als einzigem Land der Erde jetzt wieder eine Email-Lösung für die Spotify-Registrierung verfügbar ist.

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  • Gerald

    Ich kann die Ausführungen von Felix gut nachvollziehen. Es ist doch für den User ziemlich intransparent, welche Daten facebook jetzt wirklich einer Anwendung weitergibt. Oder ob die Art der Datenweitergabe irgendwann – ohne nähere Information – einfach umgestellt wird. Wer weiß, vielleicht steht dann ohne dein Zutun auf deiner Pinnwand “Gerald hat gerade 400 Flaschen Pennerglück bestellt” :-)

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  • Don Chico

    Es lebe die Vielfalt und Biodiversität! Je mehr Wissen über Wein, Genuss und Bezugsquellen verbreitet wird, desto besser für alle. Doch so ansprechend die Portale auch gestaltet sein mögen – am Ende zählt der Erfolg und die Kompetenz. Solange diese Portale nur Händler weitervermitteln, bleibt die Sache noch überschaubar. Doch worin besteht eigentlich die Leistung, außer Adressen zu sammeln (das macht Amazon auch). Wen wollen die “Neuen” ansprechen? Unbedarfte Supermarktweintrinker? Schnäppchenjäger auf der Suche nach dem besten Preis? Ambitionierte Sammler und Suchende?
    Der launige Vergleich mit der “Urmutter Wein-Plus” hinkt ein wenig. Das wäre so, als würde man einen Seifenkistenbastler mit Sixt vergleichen. Keine Frage, Seifenkisten sind was sehr Lustiges. Aber die Neuen bieten weder Redaktion und professionelle Weinbewertungen noch Marketingleistungen oder Events. Noch haben sie eine europaweite Präsenz und mehrere Sprachen im Angebot; noch können Sie auf 12 Jahre Branchenkompetenz zurückblicken… Aber Spaß macht es doch zu beobachten, wie sehr “Wein-Online” boomt. Mal sehen, was als nächstes kommt.

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    • Dirk Würtz Post author

      @Don Chico
      Natürlich hinkt der Vergleich mit der Urmutter “wein-plus”. Aber im Endeffekt war “wein-plus” nuneinmal das erste Portal, dass alle diese Lösungen in einem anbot, die heute auf einmal so neu sind… ;-)

      @Felix
      Ja, die Deutschen und ihre Angst vor dem bösen Internet und der Datenkrake Facebook. Ich kann das nicht nchvollziehen. Im Übrigen zählt das ws ich immer sage: Soziale Kompetenz beim Umgang mit dem Netz, insbesondere Facebook, dann ist alles im Lack und keiner muss Angst haben. Für mich persönlich ist die klassische E.Mail Lösung eher abstoßend!

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  • Gerald

    Dirk, ich weiß nicht was es mit sozialer Kompetenz zu tun hat, wenn man nicht möchte, dass die eigenen Bestellungen in einem Onlineshop mit facebook direkt verbunden werden. Es geht ja nicht nur darum, dass facebook alles über dich erfahren kann, sondern dass auch die Möglichkeit besteht, deine Einkäufe als Werbemaßnahme allen facebook-Freunden weiterzuempfehlen. Muss ich persönlich nicht haben …

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    • Dirk Würtz Post author

      @Gerald
      Damit hätte ich persönlich kein Problem. MIr geht es mehr um das grosse Theater, dass immer um das Thema gemacht wird. Wer auf Facebook ist, weiss, dass er mit seinen Daten bezahlt. Nebenbei find eich den Datenschutz in D mittlerweile völlig übertrieben und wenig zielorientiert

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  • Gerald

    Klar, ich habe auch kein Problem, dass facebook auf meine dort gespeicherten Daten zugreifen kann. Aber dass facebook auch meine Einkäufe in beliebigen Onlineshops mit allen Daten erfährt, das gefällt mir gar nicht. Muss ja im konkreten Fall gar nicht zutreffen, aber technisch möglich ist es …

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  • Felix

    ohne mit einer endlosen fb-Debatte langweilen zu wollen: Gerald, hier irrst Du. fb bestätigt Deine Identität, geht aber nicht huckepack mit Dir einkaufen und saugt sich den Inhalt Deines Warenkorbes. Das ist so eine typische Fehlinformation, die den Durchschnittsdeutschen verunsichert.
    Was allerdings stimmt ist, dass unter Umständen der Shop deine Chronik mit Deinem letzten Einkauf garniert. Das kann peinlich sein (3 Liter BiB Chat. Migraine), unfreiwiliig komisch (Kröver Nacktarsch in der Profilflasche Sonderedition ‘Kegelclub’) oder protzig (6er Kiste Petrus für 8000€) – und ich verstehe ja, dass nicht jeder so eine Rampensau ist wie wir Weinblogger ;-)

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  • Christoph Harsch

    @Dirk: danke für den Artikel! Wir haben dadruch bereits etliches positives Feedback erhalten.

    @Gerald: Bzgl. Facebook verhält es sich (zumindest auf mywineportal.com) exakt so, wie Felix es beschrieben hat. FB bestätigt uns den Nutzer und wir bieten diesem neben einer einfachen Anmeldung zudem die Möglichkeit, seinen eigenen Freundeskreis, den er sich über die Jahre auf FB aufgebaut hat, auf mywineportal.com zum Kennenlernen neuer Weine zu nutzen. Wer hat schon Lust, die nächste Community nach Twitter, FB, Xing, LinkedIn etc. aufzubauen und zu pflegen…

    Wir geben von uns aus auch keine Einkaufsdetails an FB weiter; schließlich handelt es sich bei Wein um ein alkohlisches Getränk, bei dem nicht jeder (womöglich der eigene Chef) sehen sollte, welches Konsumverhalten man diesbezüglich an den Tag legt. Selbst auf unserer Plattform kann der Nutzer bestimmen, ob seine Bestellungen sichtbar sein sollen oder nicht (siehe hier: http://mywineportal.com/faq/?faq-show=2#ueber_mywineportal) Selbstverständlich bieten wir dem Nutzer (evtl. ist er ja Weinblogger ;-) ) die Möglichkeit bzw. stellen wir es dem Nutzer frei, diese Art von Information auch auf FB zu verbreiten; er muss es ja nicht gleich für jeden Wein nutzen…

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  • A. Hofer

    Ich weiß, dass ich hier auf taube Ohren stoßen werde. Aber mich erschreckt immer wieder, mit welcher – in meinen Augen – Naivität mit dem Thema persönliche Daten auf facebook etc. umgegangen wird. Sicherlich erscheint es zunächst harmlos, wenn an meine E-Mail-Adresse oder auf Amazon etc. gezeilte Werbung – meinen vermeintlichen Interssen entsprechend – plaziert wird. Aber spätestens dann, wenn publik wird, dass Personalabteilungen gezielt Bewerbungen abweisen, weil das ausgewertete Internet-Profil vermeintlich nicht zum potentiellen Arbeitgeber passt oder ich von der Bank aufgrund der Daten als nicht kreditwürdig eingestuft werde, wird das Geschrei mit Sicherheit groß sein. Ich jedenfall möchte nicht, dass jeder, der es will, aufgrund der freiwillig veröffentlichten Daten, die Möglichkeit hat, ein Profil – mit welchem Ziel auch immer – von mir zu erstellen bzw. gegen Entgeld erstellen zu lassen. Vielleicht merkt man diesen Prozess im Alltag noch nicht so richtig, aber das alles ist bereits jetzt Realität. Solange man das Internet nutzt, um sein Einkommen damit zu sichern, mag das Risiko es wert sein. Aber sicher nicht, wenn keine Notwendigkeit dazu besteht bzw. nur aus “Spaß”, weil es ja so einfach ist, über facebook etc. zu kommunizieren. Und bitte erzählt mir jetzt nicht, dass ich ja bestimmen kann, welche Daten ich auf fc veröffentlichen will oder nicht. Die Daten sind bereits im Handel – und zwar alle.

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  • Gerald

    Christoph hat ohnehin schön beschrieben, was mywineportal.com auf facebook machen kann. Und wenn man in facebook auf “Anwendungseinstellungen” klickt, sieht man schön, was eine solche Anwendung – die man beim Login über den facebook-Knopf zulässt – allgemein tun dürfte, z.B.
    “Diese Anwendung benötigt: Deine Profilinformationen: Beschreibung, Aktivitäten, Geburtstag, Ausbildung, Gruppen, Heimatstadt, Interessen, „Gefällt mir“-Angaben, Ort, Beziehungsstatus, Beziehungsdetails, Religiöse Ansichten und Politische Einstellung, Webseite und Bisherige Arbeitgeber
    Deine Meldungen: Veranstaltungen, Notizen, Fotos, Statusmeldungen und Videos
    Profilinformationen deiner Freunde: Beschreibungen, Aktivitäten, Geburtstage, Ausbildung, Gruppen, Heimatstädte, Interessen, „Gefällt mir“-Angaben, Aufenthaltsorte, Beziehungsstatus, Beziehungsdetails, Religiöse Ansichten und politische Einstellungen, Webseiten und Bisherige Arbeitgeber
    Meldungen, die mit dir geteilt wurden: Veranstaltungen, Notizen, Fotos, Statusmeldungen und Videos
    Diese Anwendung kann zudem:
    Zugang zu deinen Kontaktinformationen
    Zugang zu den Kontaktinformationen deiner Freunde
    In deinem Namen posten (Diese Anwendung darf Statusmeldungen, Fotos und mehr in deinem Namen posten.)
    Auf Beiträge in deinen Neuigkeiten zugreifen
    Dauerhafter Zugriff auf deine Daten”

    Also bei mir hört sich da der Spaß im Zusammenhang mit einem Onlineshop (und das ist ja zumindest längerfristig die Refinanzierungsquelle der hier besprochenen Seiten) auf …

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    • Dirk Würtz Post author

      @Gerald @Hofer
      Das ist doch alles völlig klar. Deswegen wiederhole ich doch so gerne das Thema soziale Kompetenz. Erstens ist keiner gezwungen sich über Facebook anzumelden, zweitens kann das was Gerald hier aufführt jeder nachlesen, drittens informiert sich selbstverständlich jeder heutzutage über potentielle neue Mitarbeiter/Kollegen im Netz – weshalb es ja auch viel Sinn macht, bestimmte Dinge eben NICHT auf FB zu veröffentlichen. Natürlich ist das teilweise ein Frechheit, was Facebook macht, aber wir sind so oder so Weltmeister im “hinterher-Geschrei-machen”. Es gibt da nur eine einzige Alternative und die heisst Fcebook kostet Geld, quasi einen Mitgliedsbeitrag. Was passiert dann? Facebook macht zu, ganz einfach! Der Preis für die Teilnahme auf Facebook sind die persönlichen Daten. Das ist bekannt!

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      • Dirk Würtz Post author

        Ich habe noch etwas vergessen, dass ich erwähnen wollte: Allem Anschein nach ist das ein Thema, dass brennend interessiert. Die Zugriffe auf diesen Beitrag sind extrem hoch

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  • Gerald

    Dirk, vielleicht habe ich mich unverständlich ausgedrückt. Es geht nicht darum, was facebook darf, sondern was eine – externe – Anwendung wie die hier vorgestellten von facebook herunterladen und umgekehrt dort veröffentlichen darf, wenn man bedenkenlos dies Art der facebook-Anmeldung verwendet. Natürlich ohne genau zu lesen (und/oder die Konsequenzen zu verstehen), welche Daten die Anwendung mit facebook austauschen darf. Der Onlineshop könnte also problemlos alle Bestellungen inkl. Lieferadresse und Rechnungssummen ohne dein Wissen auf facebook posten oder den facebook-Freunden weiterempfehlen. Ich glaube den hier genannten Betreibern gerne, dass sie das gar nicht nützen oder nur auf ausdrücklichen Wunsch des Users. Aber wenn man sich auf einer unbekannten Webseite registriert, ist das für den User einfach intransparent und daher ein potenzielles Risiko.
    Verhält sich genauso wie diverse Smartphone-Apps, die – mit oder weniger offensichtlicher Genehmigung durch den Anwender – alle Daten von Telefonnummern aller Kontaktpersonen bis zum aktuellen Aufenthaltsort (via GPS) auslesen und an beliebige Server weiterleiten können.

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  • Gerald

    Nachtrag: bei beiden hier vorgestellten Portalen stimmt man bei der facebook-Anmeldung zu, dass sie allgemeine Informationen (inkl. Freundesliste) von facebook abrufen dürfen und umgekehrt auf der eigenen Pinwand in deinem Namen posten dürfen. “dreizehn” darf dazu noch deine Fotos auf facebook herunterladen (wozu eigentlich?).
    Das beschriebene Szenario – dass die Seiten deine Bestellungen auf der Pinwand ohne dein Wissen postet – ist also im Rahmen der gewährten Anwendungsrechte auch hier tatsächlich möglich…

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  • Felix

    @Gerald Ja und? Alles das, was Du vorgelesen hast, kann jeder Deiner Freunde auch. Mit Ausnahme des ‘in deinem Namen posten’. Genau wie oben beschrieben. In diesem Fall also kann jetzt die 13° Software genau das tun, was ein Facebook-Freund wie Jan Potthast auch kann. Oh, das ist ja der 13° Gründer. Dann muss der ja gar nicht mehr den Umweg über seinen Shop gehen… Die meisten von uns hier sind doch sowieso mit den Händlern auf fb verbunden. Sobald facebook Dir einmal schriftlich vorlegt, was Deine Freunde alles über Dich erfahren, klingt das nach ganz wilder Spionage. Aber sie erfahren eben nur das, was Du bei facebook hinterlegst. Das versucht Dirk die ganze Zeit klar zu stellen.
    Und da, lieber A. Hofer, sind solche Posts wie ihres wenig hilfreich, weil für meinen Geschmack zu paranoid. Zitat: ‘Und bitte erzählt mir jetzt nicht, dass ich ja bestimmen kann, welche Daten ich auf fc veröffentlichen will oder nicht. Die Daten sind bereits im Handel – und zwar alle.’
    Nö.
    In Ihr Profil gibt nur einer Daten ein und das sind Sie. Das hat mit anderen Daten, die ‘im Handel’ sind mal so richtig gar nichts zu tun.
    Und sie bestimmen, was Menschen über sie sehen, die nicht mit ihnen befreundet sind und das kann so wenig sein, dass es nullkommanull Aussagekraft hat. Wenn Sie die soziale Kompetenz besitzen, die Dirk anmahnt.

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  • Gerald

    @Felix: sorry, aber das ist wie Äpfel und Birnen vergleichen. Bei den facebook-Freunden kann ich entscheiden, mit wem ich mich “anfreunde” und mit wem nicht. “Soziale Kompetenz” bedeutet für mich, dass das nur Personen sein werden, mit denen ich schon früher Kontakt gehabt habe (muss nicht persönlich gewesen sein). Wenn ich in einem Onlineshop “nur” Wein bestellen will, möchte ich dem Betreiber bzw. der Shopsoftware aber dieselben Rechte definitiv nicht einräumen – und noch dazu das Recht, in meinem Namen zu posten.
    Aber vielleicht bin ich ja da nur ein bisschen altmodisch …

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  • Gerald

    Sorry, wieder etwas vergessen :-)
    Wenn ich den Shopbetreiber kenne, habe ich da natürlich kein Problem damit. Wenn man aber nur bei Onlineshops bestellen kann, deren Betreiber man kennt (und vertraut), dann ist das wohl das Ende des Onlinehandels …

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  • A. Hofer

    @Felix: Ja, vielleicht bin ich paranoid. Aber warum sind dann Unternehmen, die aus einem Server und zwei Mitarbeitern bestehen und nichts produzieren, trotzdem millardenschwer, obgleich sie von den Benutzern keinerlei Gebühren verlangen? Wahrscheinlich weil ich volle Kontrolle über meine Daten behalte und diese sowieso “nullkommanull” Aussagekraft haben, mithin nichts wert sind.

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  • Kay Liedl

    @Dirk Vielen Dank für deinen Test und den Erfahrungsbericht zu den beiden neuen Weinplattformen. Auch wir bei dreizehn° haben auf diesem Wege eine Reihe von konkreten Rückmeldungen bekommen und du hast Interesse bei einigen neuen Nutzern geweckt.

    @Gerald und natürlich alle:
    Das Thema facebook-Login haben wir hier aufgrund der genannten kritischen Punkte auch heftig diskutiert. Zuerst hatten wir sogar nur eine direkte Registrierungs- und Login-Möglichkeit auf unserer Seite. Viele Nutzer – wie auch Dirk – sehen aber heutzutage gerade in solchen Funktionen einen klaren Mehrwert und wollen sich nicht überall erneut anmelden. Wir haben uns daher dafür entschieden beide Wege anzubieten – damit hat jeder die Möglicheit zur freien Wahl und wir denken, das ist auch der richtige Weg. Im Moment wählt bei uns derzeit jeder zweite Benutzer den facebook-Login als seine Möglichkeit für eine Registrierung/Login. Bedarf ist also auf jeden Fall vorhanden.

    In der Abfrage der Daten haben wir uns dabei auf ein minimales Maß an notwendigen Informationen beschränkt – denn wir wollen von unserer Seite neben der Authentifizierung (und Anlage des Benutzers beim ersten Login) keinerlei weitere Informationen austauschen. Dazu ist uns die persönliche Integrität jedes einzelnen Nutzers zu wichtig. Und natürlich würden wir mit Sicherheit viele Nutzer wieder verlieren, wenn wir hier unsauber arbeiten.

    Konkret fragen wir die gleichen Daten ab, die auch bei einer direkte Registrierung benötigt werden. Auf einer Seite zum Thema Wein gehört dazu neben dem Namen und der E-Mail-Adresse nun auch einmal das Geburtsdatum (über 18). Und wir greifen nicht auf die Fotos des Benutzers zu, sondern nur auf das Profilbild. Im wesentlichen sind das – mit den genanten Erweiterungen – die Basis-Informationen, die jede App, die sich bei facebook anmeldet bekommt. Darüber hinaus verlangen wir vom Benutzer keine weiteren Zugriffe und können diese auch nicht von facebook abfragen.

    Ein posten auf der facebook Timeline bzw. im Stream des User kommt für uns auch nicht in Frage. Natürlich sind auch hier die Anforderungen und Einstellung der Nutzer sehr unterschiedlich. Ich persönlich finde einen automatischen Post nach dem Motto: “User XY hat diese und das auf dieser Plattform gemacht” aber selten wirklich hilfreich und oft sogar störend. Wir haben daher auf einen automatischen Post komplett verzichtet und bieten jedem Benutzer einen standardisierten “Teilen”-Button jeder Seite auf den wichtigsten Social-Media-Kanälen an. Auch hier übergeben wir aber keine Daten beim Aufruf der Seite (das leidige Thema des “Like”-Buttons auf externen Seiten), sondern binden diesen Button erst auf persönlichen Wunsch ein (2 Klicks für mehr Datenschutz – eine Initiative von heise.de). Darüber hinaus wollen wir ja gerade den Austausch der Nutzer auf unserer Plattform befördern und bieten lieber hierfür bequeme Nutzungsmöglichkeiten an.

    Neben all diesen – sicherlich wichtigen – Themen rund umd facebook wäre aber natürlich auch eine Diskussion zur Grundidee der beiden Plattformen schön. Gibt es hier Meinungen, Anregungen, etc.? Wir haben immer ein offenes Ohr und werden sicherlich auf Basis konkreter Nutzeranforderungen noch einige Punkte ergänzen, verbessern oder verändern.

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  • Gerald

    Hallo Kay,

    danke für die Erklärungen. Aber eine ganz andere Frage: ist das von eurer Seite erwünscht/akzeptiert, dass die meisten Weinbewertungen auf 13° von Händlern (die diese Weine verkaufen) bzw. Mitarbeiter/Inhaber des Weinguts, um dessen Weine es geht, stammen? Und ohne dass dieser “Interessenskonflikt” eindeutig erkennbar ist?

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  • Kay Liedl

    @Gerald Ein guter Punkt. Natürlich sollen auch Händler und Winzer “ihre” Weine bewerten können. Nur sollte man das dann auch erkennen. Wir werden in den nächsten Tagen eine umfangreichere Rollenverteilung online stellen, mit der dann Händler, Winzer aber auch weitere “Fachleute” also solche erkennbar sind. Dann kann jeder selbst entscheiden, wie relevant diese Bewertung für ihn ist.

    Missbrauchsmöglichkeiten gibt es da natürlich immer, aber durch eine Reihe von Bewertungen und mithilfe von Moderationsmöglichkeiten kann man das in den Griff bekommen. Wir müssen hier gemeinsam Erfahrungen mit einer offenen Bewertung von Weinen sammeln und können ggf. weitere Punkte anpassen.

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  • Jan Potthast

    @Werner. Und das ist ja immerhin etwas. Natürlich gibt es auf dreizehn° die volle Bandbreite an Verkostnotizen von akademisch bis pragmatisch, wie in Deinem Beispiel. Das ist aber auch der Sinn der Sache. Wir wollen alle gewinnen, die Wein mögen und ihn bewerten wollen. Nur so entsteht ein Pool an Meinungen, der eine Ergänzung zu redaktionellen Weinführern bietet. Abgesehen davon halten wir unsere Benutzer für erwachsen genug zu entscheiden, ob sie eine Verkostnotiz für sich als nutzbringend erachten. Darüberhinaus bietet dreizehn° jedem die Möglichkeit einen virtuellen Nachbarn zu finden, dessen Geschmack oder Verkostungsstil ihm behagt.
    Und wenn zu einem Wein zehn Mal „lecker, kein Kopp“ eingetragen wird, ist das auch schon eine Info, die ich woanders nicht bekomme.

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  • Mats

    Hi @ all,

    Ich habe mich direkt nach Dirks Blogeintrag bei 13° und auch bei mywineportal angemeldet (bin auch Mitglied bei Wein-Plus) und muss sagen, dass mir – bleiben wir beim Thema – 13° sehr gut gefällt. Die angesprochene Rollenverteilung bzgl. Händler/Winzer/(Pseudo-)Fachmann oder (Semi-)Profi fände ich auch der Transparenz der Wertung wegen ganz interessant. Ansonsten mag ich das breite Spektrum der Kommentare von “Kein Kopp am nächsten Tag” bis hin zu “leicht vegetabile Note im Abgang” sehr gut. So lernt auch der eine noch vom anderen.
    Wenn sich das Netzwerk weiter ausbaut und man immer mehr in Kontakt kommt, macht das alles Sinn.
    Bzgl. Facebook-Login: gut gelöst, kann jeder machen wie er will, entweder noch ein Profil irgendwo im Netz oder alles über fb steuern – dafür sind wir alle erwachsen genug.
    Weiter so: Daumen hoch!
    Gruß von der Nahe,
    Mats

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  • Gast

    “Was ist eigentlich aus dem Portal von Stuart Pigott geworden?”

    404 not found – seit ein paar Tagen ist die Seite offline – weiß jemand warum?

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