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Bloggen ist tot – es lebe das bloggen!

Jamie Good, Weinblogger, hat das so ähnlich auf seinem Blog formuliert – und irgendwie hat er Recht!

Nächsten Monat feiere ich meinen vierten Bloggeburtstag. Am 29.Juli 2008 fing alles hiermit an… Als ich mit der Bloggerei begann, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Bloggen war trendy, in, anders, aufregend und auch sehr unterhaltsam. Kurzum: es machte Spass! Spass macht es heute immer noch, mal mehr, mal weniger – es gehört ganz einfach zu meinem Alltag. Und das ist der ganz entscheidende Punkt, jedenfalls für mich. Das Bloggen hat es geschafft, über den Trendstatus zu kommen. Es ist irgendwie normal geworden. So normal, dass es einfach dazu gehört – quasi in jedem Bereich. Wer hätte das gedacht… Da hat sich etwas, das unglaublich angesagt war, bei dem es nur schwarz oder weiss gab, “für mich oder gegen mich”, in eine extrem angenehme Richtung entwickelt. Völlig entzerrt von Extremen, ziemlich entschleunigt und manchmal sogar differenziert. Grandios!

Bloggen wurde nicht die “eierlegende Wollmilchsau” und DIE Form der Kommunikation. Gerade in unserem Metier ist das “Weinbloggen” eine von vielen Möglichkeiten, sich über das Thema auszutauschen. Leider wurde die Weinbloggerszene in Deutschland nie wirklich so gross und vielfältig, wie sich das viele gewünscht hatten. Ehrlich gesagt ist das aber auch nicht so schlimm. Die Szene war und ist da, so gross wie es der Markt eben will und verträgt. Alles hat seinen Platz und seine Zeit. Und sind wir alle mal ehrlich, so hat das Weinbloggen doch ganz schön Bewegung und Veränderung in dieses früher so hoheitliche und meinungselitäre Thema gebracht.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bleibe Weinblogger. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, das irgendwie zu ändern. Insbesondere nicht was die Bezeichnung angeht. Ich bin kein Wein-Communicator und kein Weinjournalist, oder was auch immer. Ich bin Weinblogger! Das gehört, wie bereits erwähnt, zu meinem Alltag und das ist ein wesentlicher Teil von mir!

2 Kommentare zu “Bloggen ist tot – es lebe das bloggen!

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