Alles über Wein und den Rest der Welt…

Schwer was los…

im Bereich des online-Wein-Verkaufs. Nach der Metro kündigt nun auch “Wine in Black” eine große Offensive an. Und das ist noch lange nicht alles…

Über “Wine in black” (Wib) habe ich hier im Blog ja schon einmal berichtet – eine Art “Schnäppchen-Club” für Wein. Grundsätzlich eine nette Idee, wenngleich ich in der letzten Zeit öfter mal gewaltig erstaunt war, was die Preise gerade von deutschen Weinen auf dem Portal anging. Da wurden manche Spitzengewächse geradezu “verramscht”. “Wib” ist nun nach Berlin umgezogen, hat neue Millionen-Investoren, eine Menge neues Personal und der von mir sehr geschätzte Paul Truszkowski wurde engagiert um die Sache weiter nach vorne zu bringen. Paul ist ein Vollprofi in Sachen Weinverkauf im Internet und sicherlich einer, der dieses Portal nach vorne bringen wird. Ich bin gespannt, insbesondere was die aggressive Preispolitik dieser Plattform anbelangt.

An allen Ecken rumort und köchelt es – anders ist es kaum zu beschreiben. Mittlerweile haben wohl wirklich alle erkannt, dass der Weinverkauf im Internet in Zukunft “doch nicht ganz so unwichtig” sein wird. Hawesko stellt sich im Netz neu auf, insbesondere auf Facebook. Hendrik Thomahat das Hawesko eigene Portal “TVino” verlassen – ich bin gespannt, wie es da weitergehen wird. Die “Metro” startete im letzten Jahr eine große Offensive und schlussendlich wird die kommenden Tage “amazon” neu in das Geschehen eingreifen. Darauf freue ich mich ganz besonders, warum werdet Ihr dann sehen… :-)

Ohne zu übertreiben kann man wohl sagen, dass es eine Art “Offensive” im Netz gibt. Das Thema Wein wird wichtiger und breiter und damit auch das Verkaufsangebot. Noch stecken da wohl keine wirklich ganz großen Zahlen dahinter, aber das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit. Der Druck auf den stationären Handel wächst somit immer weiter.

4 Kommentare zu “Schwer was los…

    • Dirk Würtz Post author

      @thomas
      “Billig” sicher nicht, aber “günstig” wird bestimmt funktionieren. Der günstigste Preis ist halt immer für die Mehrheit ein Kriterium

      Reply
  • Michael Pleitgen

    Der Wein wird konsequent auf den Preis reduziert. Nicht sehr creativ. Bin gespannt, ob irgendwann mal einer dieser Anbieter auf eine andere Idee kommt – braucht er wohl aber nicht, solange die Winzer und OTTO als Geldgeber mitmachen…

    Reply
  • Thomas

    @Michael Pleitgen, ja, es ist grotesk das eine Firma Geld investiert um eine Firma aufzubauen deren Sinn darin besteht Wein billig zu verkaufen. Es wird dabei nur Verlierer geben, Produzenten, Fachhanddel, Konsumenten und die Nachhaltigkeit

    Reply

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>