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Der Jahrgang 2011 und ein Blick in die Glaskugel

Vor einigen Tagen begann wieder einmal das alljährliche Prognose-Spektakel, den zu erwartenden Wein-Jahrgang betreffend. Und es ist wie immer schwierig.

An vielen Stellen im Netz lese ich seit mehreren Tagen, wie zuversichtlich die Prognosen für den zu erwartenden Jahrgang 2011 ausfallen. Das Wort “Jahrhundertjahrgang” habe ich zwar bisher noch nicht gelesen, aber das kommt sicher auch noch…irgendwann und irgendwo. Fakt ist, zur Zeit sieht es ganz gut aus. Nicht mehr und nicht weniger. Der Behang ist ordentlich, alles wächst und gedeiht. Aber noch ist viel Zeit, bis die Lese, die Hauptlese, beginnt. Sicher, wir werden früh beginnen in diesem Jahr.  Die Vegetation ist deutlich im Vorsprung. Aber die Gefahren lauern überall. So schlecht sah es letztes Jahr im Vorfeld ja auch nicht aus. Gerade was die Menge anging. Und dann… ja dann war kein Saft in den Trauben.

Wer jetzt prognostiziert macht nichts anderes, als in die Glaskugel zu schauen. Ganz wie die “Madame Wahrsagerin”. Festzuhalten bleibt: Bis jetzt stimmen die meisten Parameter und das Gefühl ist gut. In zwei Monaten wissen wir schon einmal ein wenig mehr.

Zu diesem Thema erschien auch heute ein Artikel von Manfred Klimek auf “ZEIT ONLINE”. Da gibt es dann noch einige O-Töne von mir, von Wolfgang Janß und Gottfried Lambrecht.

6 Kommentare zu “Der Jahrgang 2011 und ein Blick in die Glaskugel

  • Thorsten Kogge

    Das mit dem Jahrgang ist doch manchmal so wie auf Parteitagen, bei denen sich eine Partei aus der Krise manövrieren will..Auto-Suggestion für Fortgeschrittene ;- )Mit anderen Worten: guter, ehrrlicher Artikel.

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  • Mario Scheuermann

    Zitat “Festzuhalten bleibt: Bis jetzt stimmen die meisten Parameter und das Gefühl ist gut.” Mehr hat ja auch kaum jemand behauptet. Daten sammeln und publizieren ist noch keine Prognose. Zum Wochenende Morgen es im Übrigen die nächsten: Wetterbilanz Juli und 14-Tage-Prognose August. Und die sieht nach dem, was mir heute der deutsche Wetterdienst vorab sagte, ziemlich gut aus.

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  • Michael Kreuzer

    Wie immer von Manfred Klimek : ein brächtiger Bommentar,bimmer bieder bern belesen..

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  • Jens

    Schwierig, schwierig… Letztes jahr um die Zeit flog ich nach australien und freute mich auf einen entspannten herbst mitte september… pff… Jetzt drücken die engen spätburgunder, rieslinge oder auch silvaner erste beeren ab… Es kann noch gut gehen, es kann auch alles in die hose gehen. 2006 war bis anfang oktober auch super entspannt. Ich verstehe einfach nicht wie man vor der “geburt “ schon übers aussehen reden kann

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