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2011 – eine Herausforderung…

“Jedes Jahr ist anders”… klingt platt, aber so ist es… und 2011 könnte ganz anders werden.

Da Wein immer noch nicht überdacht und auf Substrat wächst, ist man dann doch irgendwie abhängig von der Natur. 2010 war mengenmäßig ein kleines Jahr, mit einigen Herausforderungen gerade zur Zeit der Lese. Ich glaube ja immer noch, dass dieser Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen auf Island daran schuld war. 2011 wird auch wieder eine Herausforderung.

Wir haben seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, irgendwann im 19. Jahrhundert, den trockensten Jahresbeginn. Weniger Niederschlag geht kaum noch. Der Mai war der absolute Rekordmonat, was das angeht. Angeblich soll es nächste Woche ja ausgiebiger regnen… wir werden sehen. Laut diversen Prognose-Modellen soll das mit der Trockenheit und der Wärme auch so weitergehen. Das erinnert alles ein wenig an das Hitzejahr 2003.

Fakt ist, es gibt einen frühen Herbst. Im August, spätestens, wird es den ersten Federweißen geben. Und im September wird die Hauptlese beginnen. Ich bin gespannt, was der Jahrgang hergeben wird. Trotz der Trockenheit wächst alles im Rekordtempo. Ein italienischer Weinbergsarbeiter meinte dieser Tage zu mir, das sei “wie daheim in Sizilien”.

Kurzum: Ich bin gespannt und hoffe, dass uns nach dem Frost wenigstens der Hagel erspart bleibt. Obwohl… wenn es dicke kommt, dann meistens richtig…

8 Kommentare zu “2011 – eine Herausforderung…

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