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Meldung des Tages

Jetzt ist die Katze aus dem Sack… die Bundesregierung hat ihre Sparpläne vorgelegt und aus allen Ecken regt sich der Widerstand.80 Milliarden wollen sie einsparen, die Damen und Herren von der Regierung. Wo sie allerdings nach wie vor nicht sparen wollen sind die Betondenkmäler die sie sich setzen. Da wäre auch noch mal eine Menge Geld drin.

Übrigens: Um die 440 Millionen Euro zahlt der Staat jährlich an die beiden Kirchen im Lande. Man glaubt es kaum, aber jede Menge Mitarbeiter, besonders die höher gestellten, werden nicht von der Kirche, sondern vom Staat bezahlt. Das gilt auch für soziale kirchliche Einrichtungen. Für was gibts denn die Kirchensteuer??? Unfassbar!

9 Kommentare zu “Meldung des Tages

  • Der Direttore

    Jeder will den Schuldenabbau um künftige Generationen zu entlasten!
    Jeder schreit nach Sparen!
    Bloß die Doppelmoral ist schnell, wie du es sagst, aus dem “Sack”
    Überall soll und muss gespart werden, bloß nicht bei einem selber!
    Ähnlich, wie so manche Lehrer, die die Grünen wählen und für Migration sind, aber wenn in die Nachbarschaft ein Asylantenheim gebaut werden soll, dann gründen sie eine Bürgerinitiative dagegen.
    Unsere Gesellschaft ist durchtränkt von Doppelmoralisten!
    Das Sparpaket trifft jeden, wirklich jeden.
    Gleich einmal vorweg: Der Staat spart auch:
    “Die Zahl der Mitarbeiter des Bundes soll bis 2014 um bis zu 15.000 Stellen sinken. Derzeit gibt es im direkten öffentlichen Dienst des Bundes 129.000 Beamte und 149.000 Angestellte. Die Bundesbeamten müssen zudem mit einer Kürzung ihrer Bezüge um 2,5 Prozent rechnen. Dies soll durch den Verzicht auf die geplante Erhöhung des Weihnachtsgeldes für Beamte im Jahr 2011 erreicht werden und unterm Strich 800 Mio. Euro im Jahr sparen. Generell sollen die Verwaltungsausgaben des Bundes pauschal auf mittlere Sicht um rund 4 Mrd. Euro im Jahr gesenkt werden.”
    Weiterhin zum Thema Bauten:
    “Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses wird bis mindestens 2014 verschoben, der Bundeszuschuss von 440 Mio. Euro vorerst gestrichen. Das Projekt soll erst dann realisiert werden, wenn wieder Geld in der Kasse ist. Eigentlich sollte der Wiederaufbau des 1950 gesprengten Baus 2011 beginnen.”
    Und dies sind nur einige Punkte, wo der Staat auch an sich selber spart!
    Das Paket hat mehrere hundert Seiten!
    Ach so und von wegen es trifft ja nur die sozial Schwachen:
    “Die Ausnahmen von der Ökosteuer, die zu Mitnahmeeffekten geführt haben, werden reduziert. Für energieintensive Unternehmen gelten bisher Ausnahmeregeln. Diese sollen jetzt gestrichen werden. Davon erhofft sich die Regierung Mehreinnahmen in Höhe von 1 Mrd. Euro im kommenden Jahr. Für die Koalition ist der Schritt ein Beitrag zum Subventionsabbau. ”
    Finanzmarktabgabe, Luftverkehrsabgabe, Streichungen von Subventionen, manche gänzlich etc.
    Es trifft also auch die Unternehmer.
    Für mein Geschäft kann ich in den nächsten Jahren mit einer Fixkosten Erhöhung mit bis zu 17% rechnen. Das Stoppt natürlich gewisse Expansionspläne, bei denen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen worden wären, die wiederum volkswirtschaftlich konsumiert hätten!
    Das unser aufgeblähter Sozialstaat nicht mehr finanzierbar ist, war schon lange abzusehen.
    Das Sparpacket ist notwendig, ja und es wir allen weh tun, aber nur wenn es allen gleich weh tut, ist es gerecht!
    Staat, Unternehmen, Bürger!
    Wer gegen dieses Sparpacket ist, der solle nie wieder nach Generationengerechtigkeit schreien, sondern für immer Schweigen!

    LG

    Der Direttore

    Reply
  • hans

    ach, wir sind doch offenbar alle kleine griechen und griechinnen ….
    jetzt sollen ‘wir’ über unsere verhältnisse gelebt haben …
    ich würd’ aber gern wissen, wer ‘wir’ ist!!!!!
    wenn die realen lohnsenkungen der letzten jahre mit solchen worten umgedreht werden, dann kann ja das umverteilen von unten nach oben erst richtig losgehen!
    aber:
    wenn wirklich die, welche über ihre verhältnisse gelebt haben (und profitiert haben ohne ende) sparen, dann soll es mir recht sein!
    ansonsten lohnt es sich, ein wenig nachhilfe in ‘deflation’ zu nehmen. dann schaut man/frau ein wenig in die zukunft.
    im übrigen bin ich gegen dieses sparpaket und für generationengerechtigkeit!
    prost
    hans

    Reply
  • Iris

    an der Hochmoselbrücke wird aber scheinbar nicht gespart – das hätte doch sonst schon jemand hervorgehoben…:-(

    Reply
  • Jens-Erik B.

    @Direttore,

    ähnliches hab ich auch schon gedacht. Jeder will sparen, aber keiner bei sich. Irgendwann muss man irgendwo anfangen. Jetzt trifft es jeden. Wenn es wirklich was bringt, wäre es gut. Hoffen wir das beste.

    Ich denke, die Hochmoselbrücke, ist das letzte und mit das unwichtigste, worüber sie die Herrenpolitiker bei diesem Sparpaket Gedanken machen sollten.

    @Hans: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt? Ich dachte, es wäre nur die Politik gemeint…?!

    Bemerkenswert fand ich den Satz von Fr. Merkel:

    “Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt.”

    Tia…Das hat man wohl all die Jahre vorher vergessen….?!

    Reply
  • Flo

    Wer sparen möchte, sollte bei sich selbst anfangen. Wenn ich so sehe, wie einige (nicht alle!) Beamte “sparen”, dann geht mir die Galle hoch. Da werden Gelder verschwendet, dass es die Sau graust. Da werden Brücken ins nichts gebaut, und kaum einer will so recht daran Kritik üben…

    Reply

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