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Ärgernis der Woche

Wie immer vom geschätzten und geliebten Dr. Motz…Auch wenn es durchaus rationale Gründe für die Maßnahme geben mag, beklemmend ist es schon, wenn Kranken plötzlich der Zugang zum Gottesdienst verweigert wird. „Wer an der Grippe erkrankt ist oder bei wem Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme am Gottesdienst verzichten“, heißt es in einer Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz. Damit reagiert die katholische Kirche – mit 25,5 Millionen Gläubigen die größte Konfessionsgruppe im Land – auf den immer mehr um sich greifenden H1N1-Virus, besser bekannt unter dem Namen Schweinegrippe. Gleichzeitig betont ein Sprecher des Bistums Trier jedoch, dass es sich dabei lediglich um eine Empfehlung handle, deren Umsetzung letztendlich Sache der jeweiligen Kirchengemeinden sei. Diese allerdings tun sich verständlicherweise schwer damit,  die überschaubare Zahl ihrer Schäflein nun auch noch von der Kanzel herab in gute und schlechte zu unterteilen. Zumal gerade die Kranken es doch sind, die des ganz besonderen Zuspruchs bedürfen. Wie gerade mit diesen bei zunehmender Zahl umzugehen ist, dafür gibt es seitens der Bischofskonferenz bislang noch keine Empfehlung. Und auch mit der Umsetzung zusätzlicher Vorsichtsmaßnahmen, dürfte sich der ein oder andere in seiner eigenen Pfarrei schwer tun. So ist nicht nur die Eucharistiefeier als besonderer Ansteckungsherd ausgemacht, schon der obligatorische Griff ins Weihwasserbecken birgt Gefahren in sich. Der Sprecher des Bistums Trier: „Notfalls ist das Wasser für bestimmte Zeit zu entfernen.“

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