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Gault Millau – ein persönlicher Gedanke

Ich gebe es ehrlich zu, das Thema läßt mich nicht mehr los. Es beschäftigt mich schon fast mehr, als mir eigentlich lieb ist. Mir fallen immer wieder neu Dinge ein, mir gehen Gedanken durch den Kopf, die irgendwie raus müssen. Genauso ging es mir vorhin, als ich diesen Artikel in der heutigen Ausgabe der “Süddeutschen Zeitung” gelesen habe. Da wird der Pfälzer Winzer Werner Knipser, Winzer des Jahres 2008 im Gault Millau, mit folgenden Worten zitiert: Ich kann doch nicht Geld bezahlen, damit ich beurteilt werde“. Das ist natürlich irgendwie richtig, einerseits. Andererseits ist das so leider nicht korrekt. Beim Deutschen Rotweinpreisvon VINUM, um mal nur ein Beispiel zu nennen, macht das Weingut Knipser seit Jahren mit. Auch die Weingüter Seeger und Meyer-Näkel und einige andere sind seit Jahren sehr erfolgreich bei diesem Contest vertreten. Dieser Wettbewerb ist allerdings nicht kostenlos. Im Gegenteil! Jede Anstellung eines Weines kostet um die 40 Euro. Ist das jetzt etwas anderes? Da hat man dann doch auch Geld dafür bezahlt, dass man beurteilt wird. Oder verstehe ich das nur nicht richtig…

3 Kommentare zu “Gault Millau – ein persönlicher Gedanke

  • Pingback: Wer zahlt die Rechnung?

  • Philipp Erik Breitenfeld

    Mein Statement aus Xing;

    >Mitglied schrieb:
    >”Aber gefragt, stehe ich auf Seiten der “abtrünnigen” Winzer”

    Finde ich interressant.
    Der Anzeigenvertrieb des Gault-Millau hat nichts anderes gemacht als ein freiwilliges Extrapaket anzubieten bezogen auf das z.B. Placement der Logos etc.
    Sowie jede Firma ein solches ebenfalls von ihrem z.B. örtlichen Telefonbuch angeboten bekommt.
    Ich habe mit meiner Firma eine der größten Anzeigen in der Augsburger Allgemeinen wöchentlich. Deswegen hagelt es leider aber keine Pro Personalleasing Artikel.
    Wer hier annimmt, dass die Winzer, die dieses Paket buchen, dann besser Abschneiden in der Weinbewertung, der ist ein Freund auch sämtlicher haltlosen Verschwörungstheorien.
    Viele der “abtrünnigen” Winzer haben wahrscheinliche mehr ein Problem mit Diehl, als mit der Idee des Gault-Millau an sich…

    Reply

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