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Schmidt und Pocher

Seit einigen Tagen ist es amtlich: Schmidt und Pocher gehen getrennte Wege. Wie schön, dann kann ich mir endlich wieder die Sendung mit Harald Schmidt anschauen. Nicht das ich eine besonders große Abneigung gegen Oliver Pocher hätte, aber ich brauche ihn einfach nicht. Ehrlich gesagt habe ich auch nie verstanden warum der Schmidt ihn in seine Sendung geholt hat. Der intelektuelle und humoreske Anspruch der beiden ist so vergleichbar wie Ferrari und Dacia. Pocher kehrt zurück zu den Privaten. Da gehört er auch hin. Allerdings nicht ohne noch einmal kurz nachzutreten. In der Netzzeitung beschwert er sich wie schlecht er von der Redaktion behandelt wurde. Man hätte sich nicht ausreichend hinter ihn gestellt und seine Beiträge wurden besonders kritisch beäugt. Na ja, das hätte ich ehrlich gesagt auch gemacht. Pochers Trash-Klamauk ist doch etwas ganz anderes als Schmidts manchmal subtile und feinsinnige Art die Dinge zu beleuchten und auszusprechen. Selbst wenn Schmidt die Keule rausholt und richtg draufhaut hat das irgendwie noch Stil und wirkt echt. Auch die Reaktion von Schmidt auf Pochers Gejammere zeugt von wahrer Größe. Unter “Halt die Fresse” ist sie nachzulesen.

Ein Kommentar zu “Schmidt und Pocher

  • Biene

    Leidet der arme 31-jährige Pocher ein bisschen unter Minderwertigkeitskomplexen, wenn er der “Verehrung” der Schmidt-Autoren für ihren Chef hinterher weint? Bis er an Harald Schmidt heran kommt, muss der gute Pocher schon noch ein bisschen größer werden. Ich will zwar nicht so weit gehen, Schmidt “Verehrung zuteil werden zu lassen”, aber den Hut mag ich schon das eine oder andere Mal vor ihm ziehen. Von seinen Fähig- und Fertigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache würde ich mir gelegentlich gerne ‘mal ein Scheibchen abschneiden. Da kann ich durchaus damit leben, dass Harald Schmidt in seinen gesellschafts- und persönlichkeitskritischen Äußerungen das eine oder andere Mal hart an die Grenze des guten Geschmacks gerät und mir persönlich hin und wieder etwas zu ultimativ wird. Monsieur Pocher hingegen würde ich gerne mit auf den Weg geben, dass es ein Zeichen innerer Größe ist, die Leistungen anderer neidlos anzuerkennen.

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