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Mein Grill und ich…

Weber Ranch Kettle

Weber Ranch Kettle

Heute beginne ich eine neue Rubrik: “Mein Grill und ich…”. Das wollte ich schon sehr lange machen, denn ich grille für meinLeben gerne, und auch ganz gut, wie man so hört… Grillen ist ja quasi die männlichste aller Domänen wenn es um die Freizeitgestaltung und Essenszubereitung geht. Hier bei uns in Deutschland wird verhältnismäßig viel gegrillt. Lange nicht so viel wie in Südafrika (braii), in Australien oder Amerika, aber das Grillen ist doch sehr angesagt. Es kommt hierbei natürlich stark darauf an, was man unter “grillen” versteht. Grillen ist eine Art Lebenseinstellung. Der letzte Rest archaischer Männlichkeit, gerettet aus dem dunklen Tiefen der Steinzeit. Grillen ist Leidenschaft, Passion und weit davon entfernt eine simple Zubereitung von Nahrungsmitteln zu sein. Grillen ist Kunst! Damit ist auch völlig klar was ich NICHT unter Grillen verstehe. Die schnelle, lieblose Zubereitung von undefinierbaren, weil komplett zugeschmierten Fertigfleischbrocken aus dem Gammelfleischregal . Ergänzt durch den obligatorischen Majototmachsalat. Wahlweise aus Nudeln oder Kartoffeln, begleitet von diversen fertigen Grillsaucen aus der Flasche oder der Tube. Nein, das hat mit dem Grillen von dem ich hier rede nichts zu tun. Soviel zur Einleitung, jetzt kommen wir zum Wesentlichen.

Ein vernünftiger Grill muss her. Kohle, Holz oder Gas. Das spielt keine Rolle. Die Hauptsache ist, der Grill taugt was. Ich persönlich grille nicht gerne mit Gas. Da fehlt mir die spezielle Feuerromantik doch zu sehr. Gas geht schnell, ich weiss. Aber ich will ja gerade das es nicht schnell geht. Also grille ich immer mit Holzkohle, genauer gesagt mit speziellen Briketts. Mein momentanes “Grillwerkzeug” ist von Weber  und heißt “Ranch Kettle”. Das ist ein Kugelgrill, ein ziemlich großer. Genugenommen der größte Kugelgrill, den es gibt. Ich brauche den in dieser Größe, da ich sehr oft große Stücke Fleisch zubereite. Fünf Kilo Roastbeef am Stück beispielsweise. Gegrillt wird grundsätzlich alles, was auf den Grill passt und nicht mehr lebt. Nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse und Früchte. Erlaubt ist was gefällt. Wie das geht, erzähle ich dann demnächst in meiner neuen Rubrik:”Mein Grill und ich…”

17 Kommentare zu “Mein Grill und ich…

  • Arthur Wirtzfeld

    Habe schon darauf gewartet, dass Du was über Grillen blogst. Bin auch ein Fan vom Grillen, stimme auch mit Dir in allen Positionen überein, nur in einer nicht: Ich bevorzuge ausschließlich Holz zum Grillen (Eiche oder Buche), einfach wegen des spezifischen Geschmacks. Mein Favorit: Lammkarree.
    Was mich besonders interessieren würde, wäre eine Anleitung bzw. Info von Dir zum Grillen von T-Bone Steaks bezüglich Vorbereitung bis hin zu Beilagen. Also mach mal…

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  • Michael Pleitgen

    Jetzt muss ich mich als mal als Gas-Grill Fan outen. Gilt man dann gleich als Weichei? Schon vor Jahren habe ich in Neuseeland und Australien den Grill als Sommerküche kennengelernt. Da gibts fast jeden abend Fleisch, Fisch, Gemüse vom Grill dazu einen Salat und ein Glas Sauvignon,Chardonnay oder einen Pinot Noir (auch unkompliziert mit Screwcap). Das hat mir gefallen. Weniger das Grill-Abenteur als unkompliziert und einfach draußen zu kochen. Und da ist der Gas-Grill super. Mit einem Handgriff ist der Grill-Rost gegen eine Platte ausgetauscht (auf der kommt Tintenfisch zum Beispiel super).

    Aber Achtung: nicht die Billig Dinger vom Baumarkt! Beim Gasgrill kommts auf die Brenner an. Die müssen schon richtig heizen!

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  • Friedrich Bolle

    Na wenn das alles mit dem Grillen war, dann können wir doch gleich wieder zu Glühwein im November übergehen :-) :-)

    @Bolle
    schon erledigt…

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  • Jakobo

    Grüss Dich,
    Du hast einen Ranch Kettle. Mein Traumgrill. Er ist schön gross und genau das richtige für mich.
    Bitte sag mir doch mal wie Du zurieden bist mit dem Ranch.

    Wie schauts denn mit geschlossen Grillen aus?
    Tust Du das auch bei 30 Steaks? Oder dann nicht mehr?

    Habe von jemandem gehört er richtet die Kohle im Grill “schneckenförmig” auf den Kohlerost. Kennst Du das auch?
    Wie sieht das genau aus?
    Wie teilst Du die Gluht auf beim Grillen?
    Jakobo

    @Jakobo
    Ich bin extrem zufrieden mit dem Grill. Es gibt keinen besseren. Ich grille grundsätzlich geschlossen, auch bei 30 Steaks. Diese schneckenförmige Anordnung mache ich nie, da ich oftmals während des Grillens noch Kohle nachlegen muss. Ich platziere die Kohle immer rechts und links auf dem Rost und habe in der Mitte zwei Abtropfschalen stehen.

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  • Hermann Hofmann

    Hallo? Jemand zu Hause? Die Grillsaison ist eröffnet. Wann geht’s weiter mit der Rubrik?

    @Hermann Hofmann
    Klaro! geht demnächst mit Entnbrüsten weiter :-)

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  • Jörg Weckerle

    Hat jemand Tips für ein Roastbeef am Stück mit 2 kg – Niedrigtemperatur nehme ich an, aber wie lange in der Kugel bis zum medialen Zustand ?

    @Jörg

    Es ist ganz einfach. Roastbeef auf beiden Seiten direkt scharf anbraten (max. eine Minute) dann in die Mitte und indirekt weiter. Die Zeitdauer hängt von der Dicke des Fleisches ab, normalerweise ca. 30 Minuten

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  • Jörg Weckerle

    Das ist so ein Metro-Gerät ca. 4-5 cm dick – schneidest Du das Fett weg ?
    Temperatur so um die 150 Grad ?

    @Jörg
    Ja, Fett weg, Temperatur MAXIMAL 160. Bei der Stärke solltest Du nach 15 Minuten mal mit dem Finger draufdrücken und testen

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  • Jörg Weckerle

    Vielen Dank für die rasche Info. Diese Seite würde sich doch hervorragend für ein Grillforum anbieten – warum ist denn so wenig los hier ?

    @Jörg

    Wo ist wenig los? Hier beim Grill, oder was meinst Du???

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  • Jörg Weckerle

    Ja, hier beim Grill. Es wäre doch sinnvoll, eine Mailbenachrichtigung für die User einzurichten, die sich für dieses Thema interessieren, die dann per Mail benachrichtigt werden, wenn ein neuer Eintrag zu dem betreffenden Thema verfasst wurde. Ist wahrscheinlich nicht so einfach – keine Ahnung. Ich jedenfalls wäre dann Dauergast hier als hyperbegeisteter Griller.

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