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	<title>Würtz-Wein</title>
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	<description>Alles über Wein und den Rest der Welt...</description>
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		<title>Weinbewertungen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 08:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es gerne zu, ich bin eigentlich ein Freund der Verbraucherinformation. Insofern finde ich hübsche Auszeichnungen auf Weinen im LEH oder Discounter durchaus hilfreich. Hilfreicher als Punkte &#8211; zumindest für den &#8220;Normalweintrinker&#8221;. Ich hatte das Ganze bereits im vergangenen Sommer in einem Video auf &#8220;stern.de&#8221; thematisiert. Wenn ein Wein eine goldenen Medaille hat, heisst das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich gebe es gerne zu, ich bin eigentlich ein Freund der Verbraucherinformation. Insofern finde ich hübsche Auszeichnungen auf Weinen im LEH oder Discounter durchaus hilfreich. Hilfreicher als Punkte &#8211; zumindest für den &#8220;Normalweintrinker&#8221;.<span id="more-5179"></span></p>
<p>Ich hatte das Ganze bereits im vergangenen Sommer in einem Video auf &#8220;stern.de&#8221; thematisiert. Wenn ein Wein eine goldenen Medaille hat, heisst das eigentlich, &#8220;Wurde von Experten probiert &#8211; kann so schlecht nicht sein&#8221;. So war das jedenfalls früher einmal. Sicherlich muss man klar und deutlich unterscheiden, was für eine Auszeichnung auf der Flasche klebt. Die meiner Meinung nach seriöseste ist die vom Meininger Verlag. Natürlich ist der <a href="http://www.mundusvini.de/5--~de~mundus_vini_gmbh~info.html">Mundus Vini </a>ein Geschäftsmodell, dass sind aber alle anderen Wettbewerbe auch. Im Übrigen gibt es mittlerweile so viele Weinwettbewerbe, dass ich gar nicht mehr weiss, wer das alles überhaupt noch wahrnehmen soll (wir machen mit den TWA ja selbst einen &#8211; allerdings in der non-profit-Version). Dazu kommen dann noch die bekannten Weinführer und natürlich auch die Weinzeitschriften selbst. Und über genau so eine Geschichte bin ich gestern auch zufällig gestolpert.</p>
<p>&#8220;ALDI&#8221; in Österreich ist &#8220;Hofer&#8221; und die machen gerade richtig <a href="http://www.hofer.at/weingenuss/html/spezialitaeten/weingenuss_540.htm">Werbung für Wein</a>. Sieht gut aus, die Weine sind sicherlich auch nicht schlecht, die Bewertung, insbesondere die &#8220;Falstaff-Punkte&#8221;, sind allerdings geradezu inflationär. Da bekommen sehr günstige Weine 85, 87 oder auch mal mehr Punkte. Also so viele, wie so manches &#8220;Grosses Gewächs&#8221; im vergangenen Jahr in dem Magazin bekommen hat. Natürlich kann man auch an günstige Weine solche Punktzahlen vergeben, alleine wer versteht es? Insbesondere dann, wenn er aus Versehen einmal ein Heft in der Hand hat, in dem für zehnmal teurere Weine die gleichen Punkte vergeben werden. Das ist eine andere Zielgruppe, sollte man meinen, aber es ist ja das gleiche Heft&#8230;</p>
<p>Irgendwie fühle ich mich gerade wieder einmal in meiner Meinung &#8220;Punkte braucht kein Mensch, die kann man nicht trinken&#8221; doch sehr bestätigt. Ich finde es richtig und gut, dass sich auch ein so edles und gutes Magazin wie der &#8220;Falstaff&#8221; mit Weinen aus dem Discounter beschäftigt. Ich würde nur eben auf Punkte verzichten. Meinetwegen eine &#8220;Falstaff-Medaille&#8221;, aber bitte kene Punkte. Ich persönlich finde das doch sehr verwirrend.</p>
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		<title>Pfälzer Talent</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pfalz ist ein schier unerschöpflicher Quell talentierter junger Weinmacher. einen davon durfte ich gerade kennenlernen &#8211; besser gesagt seine Weine. Es passiert regelmäßig, ganz oft, eigentlich beinahe täglich, dass ich unaufgefordert Wein zugeschickt bekomme. Im Normalfall gehen diese direkt zurück oder wandern in die Küche zum kochen. So wäre es beinahe auch im vorliegenden Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Pfalz ist ein schier unerschöpflicher Quell talentierter junger Weinmacher. einen davon durfte ich gerade kennenlernen &#8211; besser gesagt seine Weine.<span id="more-5169"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5173" title="Foto" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//Foto4-460x345.jpg" alt="" width="460" height="345" />Es passiert regelmäßig, ganz oft, eigentlich beinahe täglich, dass ich unaufgefordert Wein zugeschickt bekomme. Im Normalfall gehen diese direkt zurück oder wandern in die Küche zum kochen. So wäre es beinahe auch im vorliegenden Fall passiert, hätte ich den beiliegenden Brief nicht gelesen. Da schreibt mir ein Christian Hartmann aus Kirrweiler in der Pfalz:</p>
<p>&#8220;Das Leben kann mitunter eine Mischung sein aus Garantie und Risiko &#8211; so ist es für Sie auch jetzt hier und heute. Sie haben einerseits garantiert noch nichts von mir gehört. Und dennoch könnte das Risiko bestehen, dass Ihnen meine Wein schmecken&#8230;&#8221;</p>
<p>Einen Brief mit einem solchen Satz zu beginnen zeugt von Humor und einer gewissen Brise an Souveränität. So etwas mag ich! Nach diesem Satz war klar, dass ich die Weine in dem Paket probieren musste. Restlos klar war das nach dem letzten Satz:</p>
<p>&#8220;Wenn Sie über mich sprechen (und sei es auch nur mit mir), ist das für mich Gewinn genug&#8221;</p>
<p>Das mache ich doch hiermit sehr gerne&#8230;</p>
<p>Jung ist er, der Christian Hartmann &#8211; Jahrgang 1988 und wohl sehr gut ausgebildet. Viel mehr ist über ihn und das elterliche Weingut in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirrweiler_(Pfalz)">Kirrweiler</a> im Netz nicht zu erfahren. Auf dem Briefpapier steht zwar die Adresse einer homepage, diese führt allerdings ins Nichts und ist wohl erst seit kurzem registriert. Da blieb mir dann doch nichts anderes übrig, als zu dem Telefonhörer zu greifen und anzurufen &#8211; welch anachronistische Tat&#8230;</p>
<p>Am Apparat der typische &#8220;Pälzer&#8221;, was mir das Ganze gleich noch sympathischer macht. Feste klare Stimme, klare Vorstellungen. Elterlicher Betrieb, neuer Wind, Schritt für Schritt, das Übliche eben!</p>
<p>Die Wein sind klar und voller Ausdruck. Wer blumigen Weissburgunder mag ist hier richtig. Mächtig und kräftig ist der Wein, nicht mein Geschmack, aber sehr gut. Der Riesling ist ebenfalls sehr kräftig, hat eine sehr gut eingebundene Säure und schmeckt so, wie ein Pfälzer Riesling schmecken sollte. Kein Ballett-Tänzer, aber auch eben kein Schuhplattler! Je öfter ich den wein probiere umso besser gefällt er mir. Da ist etwas, was ihn einfach sehr trinkfreudig macht.  Der Gewürztraminer ist für Liebhaber dieser Rebsorte einfach nur perfekt. Das Ganze ist moderat bepreist und kostet jeweils 6,80 Euro ab Hof. Händler, die diese neue Linie haben gibt es noch keine. Bei Interesse einfach anrufen&#8230; das klappt gut, ich habe es probiert &#8211; und es lohnt sich wirklich, die Weine sind gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-5169"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>In eigener Sache &#8211; Spenden</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 07:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog ist frei von bezahlter Werbung und das bleibt auch so. Die Banner neben rechts sind allesamt freundschaftliche Tauschbanner. Eines kann man jetzt allerdings käuflich erwerben und zwar gegen eine Spende für einen guten Zweck. &#160; Es gibt seit einigen Jahren einen Verein, der heisst &#8220;Wine saves life&#8221;. Es handelt sich um einen Verein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mein Blog ist frei von bezahlter Werbung und das bleibt auch so. Die Banner neben rechts sind allesamt freundschaftliche Tauschbanner. Eines kann man jetzt allerdings käuflich erwerben und zwar gegen eine Spende für einen guten Zweck.<span id="more-5164"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5165" title="images" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//images1.jpg" alt="" width="258" height="195" />Es gibt seit einigen Jahren einen Verein, der heisst <a href="http://www.winesaveslife.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=15&amp;Itemid=4&amp;lang=de">&#8220;Wine saves life&#8221;</a>. Es handelt sich um einen Verein, der aus der Weinbranche heraus entstanden ist und Geld für sehr gute Projekte sammelt. Diesen Verein gilt es zu unterstützen. Wir haben in diesem Jahr bereits das zweite Mal unsere Vinocamp-Überschüsse an diesen Verein gespendet. Ich möchte weiterhin die Arbeit dieses Vereins unterstützen und was liegt da näher, als meinen Blog zu nutzen. Das Ganze sieht wie folgt aus:</p>
<p>Ich stelle für jeweils für zwei Monate eines der Banner auf der rechten Seite meines Blogs einem Interessenten zur Verfügung. Dafür müssen einmalig 200 Euro an den Verein gespendet werden, also 100 Euro je Monat. Ich verlinke natürlich dieses Banner auf die gewünschte Zielseite.</p>
<p>Was das bringt?</p>
<p>Ganz einfach: &#8220;etwas traffic&#8221; und Geld für eine gute Sache. Bei Interesse einfach eine Mail an mich schreiben und los geht es.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verlosung &#8211; Party des Jahres</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Winerotation&#8221; ist ein Wein-Party-Konzept der Medienagenten und dem Weingut Fitz-Ritter in der Pfalz. Letztes Jahr im Sommer ging es mit der ersten Party los, die nächste steigt an Pfingsten und ich verlose zwei Eintrittskarten. Die Party letztes Jahr war gigantisch: fantastisches Wetter, tolle Musik, gute Weine und ein nächtliches Bad im Pool&#8230; In diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die &#8220;Winerotation&#8221; ist ein Wein-Party-Konzept der Medienagenten und dem Weingut Fitz-Ritter in der Pfalz. Letztes Jahr im Sommer ging es mit der ersten Party los, die nächste steigt an Pfingsten und ich verlose zwei Eintrittskarten.<span id="more-5160"></span></p>
<p><a href="http://www.winerotation.de/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5161" title="WRt" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//WRt-460x155.png" alt="" width="460" height="155" /></a>Die Party letztes Jahr war gigantisch: fantastisches Wetter, tolle Musik, gute Weine und ein nächtliches Bad im Pool&#8230; In diesem Jahr steht die Party unter dem Motto &#8220;Charakter zeigen&#8221;. Die Teilnehmerliste der Weingüter verspricht viel Spannung und Abwechslung, die Musik wird rockig und klar! Das Ganze steigt am 27. Mai ab 19:00 Uhr in der Rebarena im Weingut Fitz-Ritter in Bad-Dürkheim &#8211; ein traumhaft schöner Platz. Der Eintrittspreis liegt bei 45 Euro pro Person tutto completto. <a href="http://www.winerotation.de/">Alle Details gibt es hier</a>.</p>
<p>Ich verlose zwei Eintrittskarten zur Party des Jahres. Einfach die folgende Frage per E-Mail an mich beantworten &#8211; bitte keine Antworten hier in den Kommentaren. Die Mail-Adresse findet Ihr hier im Impressum. Teilnahmeschluß ist Freitag, der 18.Mai 12:00 Uhr. Unter allen richtigen antworten zieht meine Tochter, wie immer, den Gewinner.Die Frage lautet:</p>
<p><strong>Was ist das weisse Ding, dass man in meinem neuen <a href="http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/sternde-weinschule-italien-der-perfekte-wein-zum-spargel-1824333.html">&#8220;stern.de-Video&#8221;</a> kurz vor dem Ende, rechts unten auf dem Boden sieht?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Seehofer zieht durch!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gute Horst Seehofer hat wieder einmal eine Attacke geritten, und was für eine. Er menschelt ja gerne und spricht Klartext, ganz emotional und offen, sollte man meinen&#8230; &#160; In einem ZDF-Interview hat er nach dem &#8220;offiziellen Teil&#8221; dem Herrn Kleber dann docheinmal, ganzfreundschaftlich gesteckt wo seiner Meinung nach der Hammer hängt &#8211; in NRW und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Der gute Horst Seehofer hat wieder einmal eine Attacke geritten, und was für eine. Er menschelt ja gerne und spricht Klartext, ganz emotional und offen, sollte man meinen&#8230;<span id="more-5157"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einem ZDF-Interview hat er nach dem &#8220;offiziellen Teil&#8221; dem Herrn Kleber dann docheinmal, ganzfreundschaftlich gesteckt wo seiner Meinung nach der Hammer hängt &#8211; in NRW und überhaupt. Das wäre ja alles ganz prima, wäre das Ganze nicht klassisches Kalkül. Immerhin, man kann feststellen, dass Politiker auch ganz normal reden können, wenn es denn sein muss oder eben gerade gut passt. Aber, seht selbst. Ab Minute fünf geht es los und ab Minute acht zieht er blank&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/CS3qyx8drQk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>2010 &#8211; 2011 &#8211; Söllner</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal geht es um den Jahrgang 2010 und Ösi Clemens Mally hat da was zu sagen und zu trinken&#8230; Im Gegensatz zu meinem Ex-Chef, kämpfte ich immer für den Jahrgang 2010. Ich war bei manchen Weingütern von der Lese an mit von der Partie und konnte das Entstehen der Weine verfolgen. Irgendwann im laufenden Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wieder einmal geht es um den Jahrgang 2010 und Ösi <strong>Clemens Mally</strong> hat da was zu sagen und zu trinken&#8230;<span id="more-5151"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu meinem Ex-Chef, kämpfte ich immer für den Jahrgang 2010. Ich war bei manchen Weingütern von der Lese an mit von der Partie und konnte das Entstehen der Weine verfolgen. Irgendwann im laufenden Jahr 2011 kam dann meine erste Stellungnahme zu dem Jahrgang. Für mich gilt heute noch mehr als damals: 2010 ist, was die Qualität anbelangt, ein ganz ganz großes Weißweinjahr. Basta! Heute erlaube ich mir eine ähnliche Stellungnahme 2011 abzugeben.</p>
<p>Vergangene Woche besuchte ich eine Weißweinprobe. Und um die Spannung von anfang an gar nicht erst aufkommen zu lassen: 2010 ist hier in Österreich um einige Klassen besser und das gilt auch für viele deutsche Weine die ich verkostete. Aber warum?</p>
<p>2011 ist ein Jahrgang mit viel Schmalz aber ohne Salz. Vielen Weißweinen mangelt es an Tiefe und an Nerv. Sie bewegen sich mangels Säure trotz nicht vorhandenem Restzucker im süßlichen Bereich. Mich erinnern solche Tropfen oft an Pfropfen die einem entweder den Hals oder die Ohren verstopfen. Gar nicht schön ist das (Anmerkung vom Würtz: Das kann aber durchaus auch vom eher hohen Alkohol der 11er kommen) Umso erfreulicher ist es, wenn man eine Serie entdeckt, die die soeben erlangten Erfahrungen gleich wieder vergessen macht.</p>
<p><a href="http://www.weingut-soellner.at/ger/news.html">Toni Söllner </a> ist ein biodynamischer Winzer aus Gösing am <a href="http://www.regionwagram.at/show_content.php?sid=1">Wagram</a>. Ein Winzer, den ich immer irgendwie im Hinterkopf hatte und dessen Weine mich Flasche für Flasche erfreuten, wenn ich von ihnen naschte. Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung warum ich bisher nicht von ihm erzählte, aber nun ist es so weit. Für mich zählt Toni Söllner zu den ganz angenehmen Winzerpersönlichkeiten hier in Österreich und das nicht nur deswegen weil er etwas ruhiger ist. Wann immer ich ihn traf, Söllner wirkte bescheiden, erzählte von seinem Produkt ohne dick aufzutragen, sagte was Sache ist. Danach ging das Wort an seine Weine aus Grünen- und Roten Veltlinern. Roter Veltliner ist übrigens eine weiße Rebsorte. Man könnte bei ihm von der Ursorte des Wagrams sprechen. Darum wird inzwischen auch wieder einiges an Rebland mit Rotem Veltliner bepflanzt. Das ist gut, denn Roter Veltliner ist aromatisch, würzig und fein. Am Rande sei erwähnt dass er außer dem Namen nichts mit dem Grünen Veltliner zu tun hat.</p>
<p>Was mich Söllners Weinen, es waren seine drei  „einfacheren“, begeisterte war ihre Lebendigkeit, ihr Charakter und ihr Charme (die restlichen Weine waren noch nicht gefüllt). Es waren Weine, die trotz erfrischender Leichtigkeit sehr ernst waren und auch so verstanden werden wollten. Keine „zisch-frisch-Gletschereisbonbonsuppen&#8221; sondern traditionelle, gute Säfte. Weißweine die in ihrer subtilen Art einige der ach so reintönigen, faden, wenn auch kräftigen „großen“ Wachauer Smaragde (hier sind schon die 2011er am Markt!!!) meiner Meinung nach an Authentizität und Charakter übertreffen. Man kann sich gut vorstellen, was ich mir von seinen großen Weinen erwarte.</p>
<p>In diesem Sinne empfehle ich die drei leichteren Weine vom Weingut Söllner aus Gösing am Wagram und rate jedem dieses Weingut bei der anstehenden <a href="http://www.vievinum.at/">Vievinum</a> zu besuchen. Ich tu es auch und freue mich auf Toni Söllner, sein sympathisches Understatement und alle Leute die ich auf seinem Stand treffen werde.</p>
<p>Grüner Veltliner Wogenrein 2011 € 7,90<br />
Grüner Veltliner Hengstberg 2011 € 9,80<br />
Roter Veltliner Sonnseit´n 2011 € 9,80</p>
<p><a href="http://www.wagners-weinshop.com/onlineshop/view/wein/oesterreich/wagram/toni-soellner-1.html">zu bestellen bei der bei Vinothek Wagner </a></p>
<div class="shr-publisher-5151"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesetipp für Winzer&#8230;</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/10/lesetipp-fur-winzer/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein und Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und Weinbaufunktionäre&#8230; Das Bundeskabinett hat einen Entwurf zur Änderung des Weingesetzes beschlossen. Klingt nicht wirklich aufregend, ist es aber. Während wir uns hier alle die Köpfe in Sachen EU-Weinmarktreform und Herkünfte und Bezeichnungen heiss reden, ist das Kabinett allem Anschein nach schon ein Stück weiter. Wie auf &#8220;agrarheute.com&#8221; zu lesen ist, hat das Kabinett einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>&#8230;und Weinbaufunktionäre&#8230;<span id="more-5142"></span></p>
<p>Das Bundeskabinett hat einen Entwurf zur Änderung des Weingesetzes beschlossen. Klingt nicht wirklich aufregend, ist es aber. Während wir uns hier alle die Köpfe in Sachen EU-Weinmarktreform und Herkünfte und Bezeichnungen heiss reden, ist das Kabinett allem Anschein nach schon ein Stück weiter. Wie auf <a href="http://www.agrarheute.com/weingesetz-511633?suchbegriff2=Weingesetz">&#8220;agrarheute.com</a>&#8221; zu lesen ist, hat das Kabinett einige ganz spannende Dinge in den Entwurf gepackt.</p>
<p>Sehr spannend liest sich folgender Passus:</p>
<p><em>&#8220;Der Gesetzesvorlage zufolge soll die heimische Weinwirtschaft außerdem die Möglichkeit erhalten, Qualitäts- und Prädikatsweine künftig mit einem alten Kataster- oder Gewannnamen zu bezeichnen, der zuvor nach einem landesrechtlich geregelten Verfahren in die Weinbergrolle eingetragen worden ist.&#8221; </em></p>
<p>Damit könnten alte Lagen, die 1971 verschwunden sind, wieder auftauchen. Gute Beispiele gäbe es genug: &#8220;Geyerscheiss&#8221; in Dienheim oder das &#8220;Hinterhaus&#8221; in Rüdesheim. Gerade letzteres wäre sehr spannend. Einfach ist das natürlich nicht, keine Frage, schließlich muss das Ganze in die Weinbergsrolle eingetragen werden. Passiert dies nicht, klingt das aber so, als ob das durchaus gerichtlich durchzusetzen wäre. Die EU freut sich sicherlich, wenn sie einem Bundesland die Grenzen aufzeigen kann&#8230; <img src='http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ein wenig muss ich da schon schmunzeln. Man lese bitte einmal <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/03/11/eu-weinmarktreform-die-marktwirtschaft-halt-einzug/">meinen uralten Blogbeitrag unter Punkt vier&#8230;</a></p>
<p>Noch viel spannender sind aber die ganzen Abschnitte zum Thema &#8220;Weinbau in Steillagen&#8221;. Der könnte künftig geschützt und gefördert werden. Beispielsweise so: &#8220; Die Qualität der in Steil- oder Terassenlage erzeugten Weine könnte aber zum Beispiel dadurch hervorgehoben werden, dass der Anbau auf bestimmte Rebsorten oder der Hektarhöchstertrag beschränkt werde&#8221;. Wenn dieser Fall tatsächlich eintreten sollte, ist dann aber bitte das Argument: &#8220;Die Abschaffung der Pflanzrechte gefährdet den Weinbau in Steillagen&#8221; ein für allemal zu den Akten zu legen. Und da es gerade so schön aktuell ist, sollte der Eiswein auch ein wenig besser definiert werden&#8230;</p>
<p>Man darf also gespannt sein, was aus diesem beschlossenen Entwurf wird. In jedem Fall ist das alles gar nicht einmal sooo blöd!</p>
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		<title>Neues Video auf stern.de</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/10/neues-video-auf-stern-de-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern Abend ist ein neues Video auf stern.de online. Die kommenden fünf Folgen der &#8220;stern.de&#8221; Weinschule beschäftigen sich mit Italien und seinen Weinen. In der ersten Folge sind wir noch in Deutschland und suchen den passenden Wein zum Spargel, wenn es denn so etwas gibt&#8230; Natürlich kann man dieses Wein dann auch käuflich erwerben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Seit gestern Abend ist ein neues Video auf stern.de online.<span id="more-5139"></span></p>
<p>Die kommenden fünf Folgen der &#8220;stern.de&#8221; Weinschule beschäftigen sich mit Italien und seinen Weinen. In der ersten Folge sind wir noch in Deutschland und suchen den passenden Wein zum Spargel, wenn es denn so etwas gibt&#8230; <img src='http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Natürlich kann man dieses Wein dann auch käuflich erwerben.  <a href="http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/sternde-weinschule-italien-der-geheimtipp-unter-den-spargelweinen-1824333.html">Hier geht es zum Video. </a></p>
<p>Die &#8220;Weinschule&#8221; richtet sich an den Einsteiger und &#8220;Ottonormalweintrinker&#8221;.</p>
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		<title>Kein Eiswein</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/09/kein-eiswein/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein und Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern ging die Meldung durch die Nachrichten: 90 Prozent aller &#8220;Eisweine&#8221; des Jahrgangs 2011 erfüllen die gesetzlichen Mindestbestimmungen nicht und dürfen nicht als Eiswein vermarktet werden. Die Trauben, so sagt das Ministerium, waren zu faul und zum Zeitpunkt der Lese nicht gefroren. In der Tat war 2011 alles, nur kein Eiswein-Jahrgang. Ich war ehrlich gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Gestern ging die Meldung durch die Nachrichten: 90 Prozent aller &#8220;Eisweine&#8221; des Jahrgangs 2011 erfüllen die gesetzlichen Mindestbestimmungen nicht und dürfen nicht als Eiswein vermarktet werden.<span id="more-5136"></span></p>
<p>Die Trauben, so sagt das Ministerium, waren zu faul und zum Zeitpunkt der Lese nicht gefroren. In der Tat war 2011 alles, nur kein Eiswein-Jahrgang. Ich war ehrlich gesagt reichlich verwundert, als die ersten Erntemeldungen kamen, insofern verwundert mich das alles jetzt nicht wirklich.</p>
<p>Schade und ärgerlich ist es allemal, insbesondere für die betroffenen Winzer. Eiswein ist ein sehr gutes und lohnendes Geschäft &#8211; leider auch die Möglichkeit, Übermengen noch vermarktungsfähig zu machen. Allerdings entsteht jetzt wieder einmal eine Situation, in der deutscher Wein nicht lieferbar ist und damit Gefahr läuft, ausgelistet zu werden. Ich rede hier von Listungen im LEH und im Discounter. Der Eiswein ist das Paradebeispiel, um die wirklichen Herausforderungen im deutschenWeinbau klar zu machen. Wirtschaftlich und politisch.</p>
<p>Eiswein ist sicherlich die absolute Krönung eines Jahrganges. Früher und starker Frost, gesunde Trauben und das Ganze wird schnell zum grossen &#8220;Jahrhundert-Tröpfchen&#8221;. Die wirklich guten Eisweine gehören ganz sicher zu den besten Süßweinen der Welt und haben dementsprechen ihren Preis. Eiswein ist aber auch ein Kellerei-Produkt. Großflächig mit dem Vollernter gelesen und im Fass an die grossen Kellereien verkauft, findet dieser Wein seinen Weg in die Regale der Märkte. Ich kenne einige Betriebe, die sich auf die Erzeugung dieser Weine spezialisiert haben und die Nachfrage ist da. Auch aus dem Ausland. In jüngster Zeit verstärkt aus China. Diese Nachfrage gilt es zu befriedigen die Frage ist nur: wie?</p>
<p>Wer Jahr für Jahr Eiswein haben will, der wird wohl nicht umhin kommen, diverse technische Verfahren zuzulassen. Trauben einfrieren, Most einfrieren, was auch immer, &#8220;Eiswein&#8221; kann man auch ohne natürlichen Frost herstellen. Ist das schlimm? Na ja, wie man es nimmt! Es ist sicherlich nicht der ideale Weg, aber was ist die Alternative? Auf ein selbstregulierendes Element und die tiefe Einsicht zu vertrauen funktioniert ja nicht wirklich, wie man gerade sieht. Der Eiswein wird gemacht, egal wie. Hinterher ist das Erstaunen, die Aufregung und der Schaden gross. Schnell wird von Schummelei, gar Betrug, geredet. Das macht keinen Sinn und die Probleme einer solchen &#8220;Kommunikation&#8221; liegen auf der Hand.</p>
<p>Es ist, wie es immer ist, es muss einfach noch viel stärker differenziert werden. Der gesamte Weinbau ist zu hinterfragen, mit allen seinen Regularien und Bestimmungen. Heute ist ja die Anhörung im Bundestag in Sachen &#8220;EU-Weinmarktreform&#8221;. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Ich befürchte wenig&#8230;</p>
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		<title>Lesetipp &#8211; Weinforum</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/07/lesetipp-weinforum/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein im Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weinwelt ist eine ganz spezielle, wer sich darin bewegt weiss das. Zumindest der Teil der Weinwelt, der so verrückt nach dem Thema ist, dass er sich tatsächlich mehr oder minder rund um die Uhr damit beschäftigt. Was habe ich gewettert, gezetert und gemotzt: &#8220;Ein Weinforum ist ein Anachronismus &#8211; keine Zukunft, zu langsam und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Weinwelt ist eine ganz spezielle, wer sich darin bewegt weiss das. Zumindest der Teil der Weinwelt, der so verrückt nach dem Thema ist, dass er sich tatsächlich mehr oder minder rund um die Uhr damit beschäftigt.<span id="more-5133"></span></p>
<p>Was habe ich gewettert, gezetert und gemotzt: &#8220;Ein Weinforum ist ein Anachronismus &#8211; keine Zukunft, zu langsam und so gar nicht zweinullig&#8221;. Was habe ich mich geirrt!<a href="http://www.dasweinforum.de/index.php"> &#8220;Das Weinforum&#8221;</a> zeigt mir regelmäßig, dass das alles doch immer noch funktioniert.</p>
<p>Was waren das früher für Zeiten, in denen sich die &#8220;Weinfreaks&#8221; im Forum von &#8220;Weinplus&#8221; oder bei &#8220;Talk about wine&#8221; unterhielten, austauschten und nicht selten bis aufs virtuelle Blut stritten. Spannend war es, interessant, teilweise allerdings auch reichlich abstossend. Irgendwann wurde ich selbst nur noch zum stillen Mitleser, und dass, obwohl ich in den genannten Foren zu den Protagonisten &#8220;der ersten Stunde&#8221; zählte. Ich hatte einfach keine Lust mehr und es war mir ehrlich gesagt auch zu müssig gewisse Diskussionen zu führen. Dann kam das &#8220;Web 2.0&#8243; und mir war klar, dass der Austausch mit all diesen Leuten jetzt anders werden würde. Twitter, Facebooks, Blogs &#8211; das ganze Programm eben. Der Austausch hat sich in der Tat geändert, er wurde schneller und teilweise sehr oberflächlich. Letzteres gerade eben auch aufgrund der Schnelligkeit.</p>
<p>Zum Höhepunkt der &#8220;web 2.0 -Welle&#8221; gründeten einige, nennen wir sie einmal &#8220;Unerschrockene&#8221; ein neues Forum: &#8220;Das Weinforum&#8221;. Die Gründe hierfür waren vielfältig und unterschiedlicher Motivation, <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/12/06/neues-weinforum/">nachzulesen hier</a>. Ich war skeptisch, zurückhaltend und eigentlich davon überzeugt, dass das nichts wird. Das Gegenteil ist der Fall und selten habe ich mich so gerne geirrt.</p>
<p>Dieses Forum ist tatsächlich lebendig, informativ und hat es geschafft von Anfang an eine durchaus akzeptable Diskussionskultur zu etablieren. Gerade letzteres ist für ein solches Forum nicht der Normalfall. War es früher in den Foren noch so, dass ein Neuling grundsätzlich, wenn er sich äußerte, auf &#8220;den Sack&#8221; bekam, so ist das hier auch nicht der Fall. Ich weiss nicht genau woran das liegt, vielleicht an der Tatsache, dass wir alle etwas älter und besonnener werden. Es ist aber eigentlich auch egal, woran es liegt: es ist gut so wie es ist.</p>
<p>Und in dem ganzen schnellen 2.0-Geschäft ist es in der Tat manchmal ganz erholsam zu blättern und in Ruhe zu lesen&#8230;</p>
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