Müller-Hohenstein und das böse Wort

Manche Dinge sind so vorhersehbar wie die Tatsache, dass der Boden nass wird, wenn es regnet. So geschehen gestern Abend im ZDF. Die Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (KMH) sprach in der Halbzeitpause mit Alt-Torwart und Neu-TV-Spaßbremse Oliver Kahn und benutzte eine Formulierung, die für viel Ärger sorgte. kompletten Beitrag lesen…

Montag, 14. Juni 2010 um 09:40 von Dirk Würtz

Von meinen Qualen…

Grundsätzlich bin ich ein positiv denkender und meistens gut gelaunter Mensch. Gestern Abend wurde es aber selbst für mich schwierig. Die Gründe hierfür sind einfach und schnell genannt: Die Wahl in NRW und RTLs “Schwiegertochter gesucht”. kompletten Beitrag lesen…

Montag, 10. Mai 2010 um 09:22 von Dirk Würtz

JBK über Twitter

Da war es dann wieder einmal soweit. Der allseits beliebte Johannes B. Kerner hat sich bemüßigt gefühlt die Welt über das Thema “Twitter” aufzuklären. Bei ihm ist das Thema dann auch schon angekommen ;-) kompletten Beitrag lesen…

Mittwoch, 23. September 2009 um 14:40 von Dirk Würtz

Hart aber Fair… und reichlich oberflächig!

In der gestrigen “Hart aber Fair” Sendung war das Thema: “Sind wir alle Boris? Die neue Sucht nach Öffentlichkeit”. Neben Doku Soaps im Fernsehen ging es hauptsächlich, wie könnte es auch anders sein, um soziale Netzwerke im Internet. kompletten Beitrag lesen…

Donnerstag, 25. Juni 2009 um 08:47 von Dirk Würtz

TV zeigt Armin Meiwes

Das TV Geschäft muss ein ganz hartes sein. Noch härter als das Weingeschäft. Wie sonst wären die ausufernden Geschmack- und Sinnlosigkeiten im deutschen TV noch zu erklären. SAT 1 wird langsam aber sicher zum “Erziehung-für-Härtefälle-Kanal”, RTL läßt Teenies Eltern spielen und auf RTL 2 wird munter rumoperiert was das Zeug hält. Eine neuerliche Höhepunkt auf der Abartigkeitsskala dürfte das gestern angekündigte Interview mit Armin Meiwes, besser bekannt als der Kannibale von Rothenburg, sein. Autor und Journalist Günter stampf durfte ihn ertmals unzensiert für den Bezahlsender RTL Crime interviewen. Was dabei herauskam, liest und hört sich an wie ein Auszug aus einem ganz schlechten F-Klasse Buch. Ich erspare mir die wirklich aberwitzigen Details aus diesem Gespräch zu zitieren, denn ich will niemanden den Tag verderben. Bis auf eines vielleicht. Auf die Frage, wann er denn seinen Hang zum Kannibalismus erstmals bemerkte, antwortete Meiwes: ” Da war ich zehn oder elf. Ich habe mir Sandy aus der TV-Serie ‘Flipper’ als meinen Freund vorgestellt. Ich hätte ihn so gerne IN MIR gehabt. Ich glaube in diesem Alter war mein Wunsch, ein Kannibale zu werden, schon total ausgeprägt.“ Da hatte ich ja Glück, ich habe mir nämlich als Kind auch immer Flipper angeschaut…

Den Rest kann man mittlerweile überall im Netz nachlesen. Die Frage die sich mir ernsthaft aufdrängt, ist, warum um Himmels Willen man Derartiges im Fernsehen zeigen muss. Warum muss ein offensichtlich psychisch kranker Mensch – um das mal vorsichtig auszudrücken – auch noch ein Forum bekommen. Sind wir mittlerweile alle so sensationsgeil, dass uns nur noch Abgründe wirklich beschäftigen und vor die Glotze ziehen? Was kommt denn als nächstes? Herrjeh, ist das alles krank!

Samstag, 20. Juni 2009 um 13:29 von Dirk Würtz

Lagerfeld bei Kerner

Normalerweise vermeide ich es, mir Sendungen mit Herrn Kerner anzuschauen. Letzte Nacht kam ich aber nicht daran vorbei. Der Grund war Karl Lagerfeld. kompletten Beitrag lesen…

Mittwoch, 10. Juni 2009 um 09:20 von Dirk Würtz

Neue Gruselsendung im TV

Eigentlich dachte ich ja das Programm der Privaten kann kaum noch schlimmer und schlechter werden. XXXXXL-Freßshows, Casting über Casting, Reality von störrischen Kindern bis zu Hoteltestern. Dazwischen immer noch Big Brother und “rufjetztanwirwollendeingelddudepp” Sendungen. Es hat aber den Anschein, als wäre auf der Nahrungskette kurz unter dem Plankton noch ein Plätzchen frei. Heute lese ich von einer neuen Sendung auf RTL 2. Vom Prinzip nichts neues, die klasische “Vorher-Nachher-Show”. Derartiges gibt es schon ewig, allerdings bezog sich das bis jetzt auf Styling Tipps für das Outfit. Im Extremfall noch den Gang zum Friseur. Das was jetzt aber auf RTL 2 kommt sprengt dann doch die Grenzen. Da wird eine 41-jährige Kandidatin, Mutter von zwei Töchtern, komplett “umoperiert”. Die neuen Zähne sind dabei das Wenigste. Zugegeben, die Dame ist nun wirklich nicht unbedingt eine Kandidatin zur Wahl der Miss Universum (eher zur Wahl der Miss Lungen) und offensichtlich litt sie auch gewaltig unter ihrem Aussehen. Sie war nie beim Zahnarzt . “Schließlich war mein Mund ganz verrottet”, gibt sie dem Boulevard zu Protokoll. Ihr Mann setzt gleich noch einen drauf: “Aus ihrem Mund roch es schrecklich, ihre Zähne waren völlig verfault. Wir haben zwei Jahre nicht miteinander geschlafen. Meine Frau war so hässlich.“ Ich möchte mich ja wirklich nicht als Moralapostel aufspielen, aber muss das denn sein? Habt Ihr denn alle überhaupt kein Schamgefühl mehr? Nicht einen kleinen Funken Stolz? Natürlich verstehe ich die Frau. Was muss das für eine Qual sein, wenn man sich nur noch im Dunkeln aus dem Haus traut. Aber sie ist doch wohl selbst Schuld, zumindest am Zustand ihrer Zähne. Das Geld für die Schönheitsoperationen hat sie selbstverständlich nicht. Was liegt also näher, als der Gang in das Fernsehen. Und natürlich ist das ein gefundenes Fressen für den Sender. “Da hast Du das Geld das Du brauchst, mach Dich hübsch, wir filmen ein wenig dabei”. Das dieses Format eine ordentliche Quote bringt ist wohl leider zu erwarten.

Ich finde diese Grenze hätte nicht überschritten werden müssen. Wer Ballerspiele verbieten, Waffengesetze verschärfen und das Netz zensieren will, der sollte derartigen medialen Abfall dann doch bitte auch kontrollieren. Wegen so einer Sendung läuft zwar sicherlich keiner Amok, aber die Botschaft ist auch nicht gerade konstruktiv und pädagogisch wertvoll.

Freitag, 24. April 2009 um 10:19 von Dirk Würtz

Schmidt und Pocher

Seit einigen Tagen ist es amtlich: Schmidt und Pocher gehen getrennte Wege. Wie schön, dann kann ich mir endlich wieder die Sendung mit Harald Schmidt anschauen. Nicht das ich eine besonders große Abneigung gegen Oliver Pocher hätte, aber ich brauche ihn einfach nicht. Ehrlich gesagt habe ich auch nie verstanden warum der Schmidt ihn in seine Sendung geholt hat. Der intelektuelle und humoreske Anspruch der beiden ist so vergleichbar wie Ferrari und Dacia. Pocher kehrt zurück zu den Privaten. Da gehört er auch hin. Allerdings nicht ohne noch einmal kurz nachzutreten. In der Netzzeitung beschwert er sich wie schlecht er von der Redaktion behandelt wurde. Man hätte sich nicht ausreichend hinter ihn gestellt und seine Beiträge wurden besonders kritisch beäugt. Na ja, das hätte ich ehrlich gesagt auch gemacht. Pochers Trash-Klamauk ist doch etwas ganz anderes als Schmidts manchmal subtile und feinsinnige Art die Dinge zu beleuchten und auszusprechen. Selbst wenn Schmidt die Keule rausholt und richtg draufhaut hat das irgendwie noch Stil und wirkt echt. Auch die Reaktion von Schmidt auf Pochers Gejammere zeugt von wahrer Größe. Unter “Halt die Fresse” ist sie nachzulesen.

Dienstag, 7. April 2009 um 09:23 von Dirk Würtz