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	<title>Würtz-Wein &#187; Dr. Motz</title>
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	<description>Alles über Wein und den Rest der Welt...</description>
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		<title>Die gute Nachricht der Woche</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser &#8220;Dauernörgler&#8221; Dr. Motz hat auch einmal etwas anderes zu sagen. Es gibt sie also doch noch: die gute Nachricht der Woche. Diesmal kommt sie aus Australien. Dort hat das schwedische Möbelhaus Ikea jetzt unmittelbar neben dem „Kinderland“ endlich auch ein „Mänland“ eingerichtet. Ausschließlich für Männer gibt es hier neben Hot Dogs und kalten Getränken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Unser &#8220;Dauernörgler&#8221; Dr. Motz hat auch einmal etwas anderes zu sagen.<span id="more-4483"></span></p>
<p>Es gibt sie also doch noch: die gute Nachricht der Woche. Diesmal kommt sie aus Australien. Dort hat das schwedische Möbelhaus Ikea jetzt unmittelbar neben dem „Kinderland“ endlich auch ein „Mänland“ eingerichtet. Ausschließlich für Männer gibt es hier neben Hot Dogs und kalten Getränken u.a. auch einen Flachbildfernseher mit aktuellem Sportprogramm, Tischfußball und Flipperautomatik. Allerdings ist der Aufenthalt zeitlich begrenzt. Nach 30 Minuten tönt es dann über Lautsprecher etwa: „Der große Klaus-Dieter möchte aus dem Mänland abgeholt werden“.</p>
<p>Das wäre doch auch hierzulande ein echter Fortschritt, der zudem noch durch ausgewiesene Männer-Parkplätze getoppt werden könnte. Und muss dann tatsächlich einmal das Lieblingsregal „Billy“ gegen ein neues ausgetauscht werden, gibt es am Eingang Leihkinder gegen Gebühr. Als alleinerziehender Vater würde die Akzeptanz beim Einkauf fraglos erhöhtJ</p>
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		<title>Dr. Motz und Minister Guttenberg</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 12:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlaß spricht heute unser Dr.Motz zum Thema Guttenberg, Plagiate und überhaupt&#8230; Gleich vorweg: Sollten die nachfolgenden Sätze in gleicher oder sinngemäß ähnlicher Form schon einmal irgendwo veröffentlicht worden sein, so entschuldige ich mich ausdrücklich dafür und stelle in einer virtuellen Fußnote meinen nicht minder virtuellen „Doktortitel“ schon einmal vorsorglich zur Disposition. Aber Spaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Aus aktuellem Anlaß spricht heute unser Dr.Motz zum Thema Guttenberg, Plagiate und überhaupt&#8230;<span id="more-3668"></span></p>
<p>Gleich vorweg: Sollten die nachfolgenden Sätze in gleicher oder sinngemäß ähnlicher Form schon einmal irgendwo veröffentlicht worden sein, so entschuldige ich mich ausdrücklich dafür und stelle in einer virtuellen Fußnote meinen nicht minder virtuellen „Doktortitel“ schon einmal vorsorglich zur Disposition. Aber Spaß bei Seite:  Das unbestrittene Ärgernis um die Plagiatsvorwürfe gegenüber Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg nimmt zuweilen skurrile Züge an. Mittlerweile ist ein ganzes Heer von selbsternannten Saubermännern via Internet dem „Lügenbaron“ und seinen Machenschaften auf der Spur. Kaum eine andere Doktorarbeit dürfte in den letzten Tagen so oft gelesen worden sein wie dieses 475 Seiten umfassende Werk, das dem Gescholtenen bei seiner Jura-Promotion 2007 an der Universität Bayreuth immerhin die Bestnote summa cum laude einbrachte.</p>
<p>Ob nun „Vorsatz oder Schlamperei?“ (Mainzer Allgemeine Zeitung vom 18. Februar 2011) vorliegt, mögen die anstehenden Untersuchungen aufklären. Schon jetzt allerdings wird deutlich, dass Karl-Theodor zu Guttenberg vielen politischen Mitstreitern &#8211; nicht nur aus dem gegnerischen Lager &#8211; ganz offensichtlich ein Dorn im Auge ist. Ein 39-jähriger Aufsteiger, der nicht nur als Retter der eigenen CSU gilt, sondern sich auch noch anschickt, über kurz oder lang am Stuhl der Kanzlerin zu sägen? Bei jedem Anderen wären die jetzt erhobenen Vorwürfe wohl nicht einmal besagte Fußnote wert. Der unversehens ins Sperrfeuer geratene Verteidigungsminister aber stand bisweilen wie kein Zweiter für Glaubwürdigkeit und Authentizität. Begriffe, die im Machtdschungel der Politik eher Seltenheitswert erlangt haben. Ein zu Guttenberg ist mir von daher auch ohne Doktortitel noch immer lieber als so mancher Schmierenkomödiant und Selbstdarsteller, dem es mutmaßlich nur darum geht, sich die eigenen Taschen voll zu stopfen.</p>
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		<title>Dr. Motz</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist sie endlich doch noch gekommen: Die GUTE Nachricht der Woche, von unserem Dr. Motz, versteht sich&#8230; Von wegen Bananen-Republik: Da musste erst ein Staatsanwalt namens Paulo Castilho aus Brasilien kommen, um mir meinen verloren gegangenen Glauben an Recht und Ordnung wieder zurückzugeben. Herr Castilho droht seinem Landsmann und Formel-1-Pilot Felipe Massa mit Gefängnis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Jetzt ist sie endlich doch noch gekommen: Die GUTE Nachricht der Woche, von unserem Dr. Motz, versteht sich&#8230;<span id="more-3240"></span></p>
<p>Von wegen Bananen-Republik: Da musste erst ein Staatsanwalt namens Paulo Castilho aus Brasilien kommen, um mir meinen verloren gegangenen Glauben an Recht und Ordnung wieder zurückzugeben. Herr Castilho droht seinem Landsmann und Formel-1-Pilot Felipe Massa mit Gefängnis, sollte dieser beim Großen Preis von Brasilien am Sonntag in Sao Paulo seinem Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso bewusst den Vortritt lassen. „Wenn es dazu kommt, wird er Interlagos in Handschellen verlassen“, wird der Staatsanwalt in der Zeitung „Folha de S.Paulo“ zitiert. Tatsächlich gibt es in Brasilien ein Sondergesetz, das die Interessen von Sportfans und deren Recht auf einen fairen Wettkampf schützt.</p>
<p>Die so genannte „Stallorder“, die bei der Vergabe der WM-Krone in diesem Jahr eine entscheidende Rolle spielen könnte, ist zwar nach den Formel-1-Statuten verboten. Spätestens nach der lächerlichen Geldstrafe, mit der Ferrari wegen des gleichen Delikts in dieser Saison schon einmal belegt worden war, dürfte sich daran jedoch keiner mehr halten. Einzige Ausnahme: Sebastian Vettel. Der Heppenheimer, der selbst nur noch theoretische Chancen auf den Titel hat, wird seinem vor ihm platzierten Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber kaum freiwillig den Vortritt lassen. Und mit was? Mit Recht! Hatte dieser ihm doch erst vor wenigen Tagen in einem Interview jegliches Talent abgesprochen…</p>
<p>Gäbe es ein solches Gesetz wie in Brasilien auch hierzulande, im Falle von Dopingsündern würden wohl die Handschellen ausgehen. Aber eine gute Nachricht in der Woche muss genügen.</p>
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		<title>Kein Ärgernis der Woche</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Dr. Motz über das gestrige Fußballspiel. Nach dem Motto: &#8220;Wir sind Achtelfinale&#8221;&#8230; „Ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen immer die Deutschen“, hatte der englische Fußballprofi Gary Lineker nach dem Halbfinal-Aus seiner Mannschaft im Elfmeterschießen bei der WM 1990 in Italien enttäuscht festgestellt. Diesmal hat Lineker den Geschehnissen allerdings wohl ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Unser Dr. Motz über das gestrige Fußballspiel. Nach dem Motto: &#8220;Wir sind Achtelfinale&#8221;&#8230;<span id="more-2702"></span></p>
<p>„Ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen immer die Deutschen“, hatte der englische Fußballprofi Gary Lineker nach dem Halbfinal-Aus seiner Mannschaft im Elfmeterschießen bei der WM 1990 in Italien enttäuscht festgestellt. Diesmal hat Lineker den Geschehnissen allerdings wohl ein wenig vorweg gegriffen. Dass am Ende wir Deutschen jubeln und der Gegner die Köpfe hängen längst, sollte frühestens nach dem Viertelfinale am Sonntag gegen England (!) wieder der Fall sein.  Nach dem letzten deutschen Gruppenspiel in Südafrika gegen Ghana rissen nämlich alle 22 Akteure plus Ersatzpersonal überglücklich die Arme hoch. Das Ungewöhnliche: Alle kamen weiter und das ganz ohne Neuauflage der „Schande von Gijon“. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.</p>
<p>Zufriedenheit dürfte aber vor allem auch im Hause Cephas Bansah in Ludwigshafen geherrscht haben. Der betreibt nicht nur eine Autowerkstatt, sondern regiert von dort aus auch das rund 200 000 Menschen zählende Volk der Ewe im Osten Ghana. Der 61-jährige Bansah, der mit einer deutschen Frau verheiratet ist und sein Haus mit den Fahnen beider Länder dekoriert hat, ist anerkannter Provinzkönig von Ghana und versorgt seine Landsleute regelmäßig mit Hilfsgütern. Das einzige Problem beim gemeinsamen Fußball schauen in der Küche: Wenn ihre Majestät das Ornat angelegt hat, ist Jubeln aus Gründen der Etikette tabu.</p>
<p>Mit Cephas Bansah gibt es also einen zweiten „Monarchen“, der sein Volk von Ludwigshafen aus regiert.</p>
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		<title>Wir sind Tuvalu</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Motz einmal ganz anders: Wir sind Tuvalu Achtung, jetzt wird es ernst. Vielleicht (noch) nicht wirklich für uns, aber zumindest für ein paar unserer Mitmenschen. Auch wenn diese im wörtlichsten Sinne am anderen Ende der Welt leben. Irgendwo ist das aber auch ein Stück weit unsere Welt. Und irgendwo sind es auch unsere Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Dr. Motz einmal ganz anders: Wir sind Tuvalu</p>
<p>Achtung, jetzt wird es ernst. Vielleicht (noch) nicht wirklich für uns, aber zumindest für ein paar unserer Mitmenschen. Auch wenn diese im wörtlichsten Sinne <a href="http://www.tuvaluislands.com/">am anderen Ende der Welt</a> leben. Irgendwo ist das aber auch ein Stück weit unsere Welt. Und irgendwo sind es auch unsere Probleme oder dürften es eines Tages werden. Die Rede ist von der bevorstehenden Klimakatastrophe und davon, dass ein ganzes Land im wörtlichen Sinne dem Untergang geweiht ist. Nein, jetzt bitte nicht gleich aufzuhören zu lesen, nur weil die meisten von uns das Thema schon nicht mehr hören können.<span id="more-1666"></span><br />
<a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//fl-tv1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1667" title="fl-tv1" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//fl-tv1.gif" alt="fl-tv1" width="434" height="216" /></a>Nur weil draußen vor der Tür nun schon seit Wochen frostige Temperaturen herrschen und selbst in klimatisch eher gemäßigten  Breiten eine geschlossene Schneedecke liegt, ist die Sache mit der Erderwärmung leider nicht vom Tisch. Und auch das Argument, dass unsere Nachfahren das Problem dereinst schon zeitnah werden lösen können, taugt nur bedingt dazu, unser Gewissen zu beruhigen.<br />
Auch wenn es ein wenig makaber klingen mag: In dem Fall könnten sich Probleme tatsächliche von ganz allein lösen. Und das endgültig und todsicher. Wenn ein ganzes Land erst einmal von der Landkarte verschwunden ist, dann muss es auch niemand mehr retten. Apokalyptische Schwarzmalerei eines Weltuntergangs-Propheten? Keineswegs. Realistischen Einschätzungen zufolge, wird der im Südwesten des Pazifischen Ozeans gelegene Inselstaat Tuvalu – mit 26 qkm das viertkleinste unabhängige Land der Erde – das Ende dieses Jahrhunderts nicht mehr erleben.</p>
<p>Zugegeben, das werden die meisten von uns auch nicht. Möglicherweise aber unsere Kinder und Enkelkinder. Und diese können sich gegen ihr vermeintliches Schicksal wenigstens wehren. Ihre Altersgenossen auf Tuvalu haben diese Chance nicht. Ihnen bleibt auf absehbare Zeit nur die Flucht ins benachbarte Neuseeland, wo sie schon heute niemand wirklich haben will. Was das alles uns angeht? Auf Tuvalu leben 12.177 Menschen mit einer eigenen Sprache, einer eigenen Währung, eigenen Briefmarken und sogar einer eigenen Internet-Domäne (.tv), die sich innerhalb der letzten Jahre (irgendwie bekomme ich bei dieser Formulierung in Verbindung mit Tuvalu immer wieder Bauchschmerzen) kurioserweise als Haupteinnahmequelle entpuppte. Gerade internationale TV-Anstalten schmücken sich nur zu gern damit.</p>
<p>Hauptexportpartner Tuvalus, das ansonsten in erster Linie vom Handel mit Kopra (getrocknetes Mark der Kokosnuss) und Briefmarken lebt, ist übrigens Deutschland. Das nur um zu verdeutlichen, dass es sich hierbei keineswegs um ein Land von Menschenfressern und Analphabeten handelt, auch wenn dies an der Problematik an sich nichts ändern würde. Apropos nichts ändern: Genau darauf haben sich unsere Politiker auf dem jüngsten Klimagipfel in Kopenhagen geeinigt. Jetzt ist es also an uns, etwas zu tun.</p>
<p>Auch ich weiß, dass keiner allein die Welt retten kann, mit ein bisschen mehr Umweltbewusstsein aber vielleicht ein kleines Stück davon. Und wenn es nur 26 qkm sind. Wie wir das gemeinsamen anpacken? Genau das ist jetzt meine Frage an all diejenigen, die mir bis hierhin immer noch gefolgt sind. Tuvalu ist weit weg und &#8211; zumindest mir &#8211; doch näher als der drohende Rückgang der Alpengletscher, durch den unsere Enkelkinder eines Tages nur mehr auf Kunstschnee die Pisten werden hinunter wedeln können…</p>
<p>Wer also ist dabei? Lasst uns einen Tuvalu-Freundeskreis gründen oder das Problem auf sonst eine Art und Weise gemeinsam angehen. Anregungen erwünscht.</p>
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		<title>Neues von Dr. Motz</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues von Dr. Motz&#8230; …und das ist diesmal durchaus wörtlich zu nehmen: Auch ich habe mir pünktlich zum Jahreswechsel die Sinnfrage gestellt und will künftig nicht mehr nur ständig als ewiger Nörgler und Stänkerer daher kommen. Da läuft man Gefahr, am Ende tatsächlich noch zu einem zu werden. Und da ich neulich schon als Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Neues von Dr. Motz&#8230;</p>
<p>…und das ist diesmal durchaus wörtlich zu nehmen: Auch ich habe mir pünktlich zum Jahreswechsel die Sinnfrage gestellt und will künftig nicht mehr nur ständig als ewiger Nörgler und Stänkerer daher kommen.<span id="more-1635"></span> Da läuft man Gefahr, am Ende tatsächlich noch zu einem zu werden. Und da ich neulich schon als Dr. Jekyll tituliert worden bin, was also liegt da näher, als sich gelegentlich auch mal in Mr. Hyde zu verwandeln. Soll heißen: Dr. Motz wird sich im kommenden Jahr auch dann zu Wort melden, wenn es etwas Erfreuliches zu kommentieren gilt. Denn nichts wäre fahrlässiger, als das Erfreuliche im Leben einfach als gegeben hinzunehmen. In diesem Sinne, ein friedliches neues Jahr ihr Blogger da draußen im world wine web (www).</p>
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		<title>Enke und kein Ende &#8211; von Dr. Motz</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 15:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das tragische Ende des Robert Enke bedarf fraglos einer gründlichen Aufarbeitung. Auch wenn bei einem Selbstmord gern von „Freitod“ gesprochen wird, der Nationaltorhüter ist keineswegs „freiwillig“ aus dem Leben geschieden. Er hat vielmehr dem Druck nicht mehr standgehalten, der seit Jahren auf ihm lastete. Die Angst, seine Krankheit könnte nicht in jenes Bild passen, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Das tragische Ende des Robert Enke bedarf fraglos einer gründlichen Aufarbeitung. <span id="more-1373"></span>Auch wenn bei einem Selbstmord gern von „Freitod“ gesprochen wird, der Nationaltorhüter ist keineswegs „freiwillig“ aus dem Leben geschieden. Er hat vielmehr dem Druck nicht mehr standgehalten, der seit Jahren auf ihm lastete. Die Angst, seine Krankheit könnte nicht in jenes Bild passen, das sich die Öffentlichkeit von ihm machte, war einfach zu groß geworden. „Robert Riese“, wie sie ihn in Hannover nannten – ein von Selbstzweifeln zerfressener Mensch, der unserer Nationalmannschaft den nötigen Rückhalt geben sollte?<br />
Kaum anzunehmen, dass all die, die ihm jetzt die letzte Ehre erweisen, auch im richtigen Leben noch hinter ihm gestanden hätten. Was hätte wohl Herr Pocher, der sich jetzt als Edel-Fan Enkes outete, dazu gesagt? Hier wären ein paar Selbstzweifel durchaus angebracht! Und auch die Offenbarung von Herrn Daum, der angeblich als einziger von Allem wusste, braucht niemand. Ich frage mich gerade, warum sich Enke auf der Suche nach einem Therapie-Spezialisten gerade an ihn gewendet haben könnte…</p>
<p>Nein, die Aufarbeitung hatte ich mir anders vorgestellt. Ist es wirklich angebracht, die Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes gleich in den Heldenstand zu rücken, nur weil diese etwas ganz  Selbstverständliches taten und nach längerem Überlegen ein Testspiel absagten, das eh niemand sehen wollte? Wirklich schlimm aber wird es, wenn nun versucht wird, die Ursache für Enkes Depressionen außerhalb des Fußballs zu suchen. Zur Erinnerung: Als 2006 Enkes Tochter starb, war der Schlussmann schon seit drei Jahren in Behandlung. Ein peinlicher Versuch, sich aus der Verantwortung zu stehlen.</p>
<p>Letztendlich aber tragen wir alle eine gewisse Mitverantwortung, wenn wir Woche für Woche die (Fußball-)Welt in Sieger und Verlierer aufteilen. Wenn ein einziges Tor genügt, um den Stürmer zum gefeierten Helden und den Torsteher zum verspotteten Deppen werden zu lassen.</p>
<div class="shr-publisher-1373"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Dr. Motz &#8211; Extraausgabe</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 06:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Braucht die Welt tatsächlich Weinjournalisten?  Ganz egal, ob und von wem nun abhängig oder nicht? Und wenn ja, für wen schreiben diese eigentlich? Vor ein paar Wochen kannte ich noch nicht einmal die Fragestellung, heute versuche ich, bei der Suche nach einer Antwort mitzuhelfen. Dazu muss ich mich allerdings wohl erst noch ein wenig outen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Braucht die Welt tatsächlich Weinjournalisten?  Ganz egal, ob und von wem nun abhängig oder nicht? Und wenn ja, für wen schreiben diese eigentlich? Vor ein paar Wochen kannte ich noch nicht einmal die Fragestellung, heute versuche ich, bei der Suche nach einer Antwort mitzuhelfen.<span id="more-777"></span><br />
Dazu muss ich mich allerdings wohl erst noch ein wenig outen. Also: Ich würde mich selbst in die Kategorie der Gelegenheits-Weintrinker einreihen. Ich trinke &#8211; mein Blogg-Wart Dirk hatte es schon verraten &#8211; tatsächlich am liebsten Edelsüsses von Auslese aufwärts (was gerade auf Weinfesten beispielsweise im Rheingau ganz schön ins Geld geht). Ich würde den Stoff allerdings nie beim Discounter oder im Supermarkt (Beerenauslese für 3,99 Euro) kaufen, sondern immer nur direkt beim Winzer meines Vertrauens.</p>
<p>Folglich trinke ich (sofern dies möglich ist) also auch immer nur Wein aus der Gegend, in der ich mich gerade aufhalte. Mich gruselt es bei dem Gedanken, Wein aus einem Halb-Liter-Glas trinken zu müssen. Und mich gruselt es noch mehr, das Zeug auch noch mit Cola oder sonstigen Softdrinks zu mischen (wovor selbst Weinmacher gelegentlich nicht zurückschrecken:-) sollen). Schon bei dem Wort &#8220;Schoppen&#8221; stehen mir die Haare zu Berge und ich trinke notfalls lieber Cola pur.</p>
<p>Dabei interessiere mich durchaus für alles, rund um das Thema Wein. Immer vorausgesetzt, es geht nicht ausschließlich darum, ob der 58er Chateau Nirgendwo neben seiner unverkennbaren Granatapfelnote im Abgang nun tatsächlich einen Hauch von Walnuss hat oder nicht:-)</p>
<p>Ich würde mich also durchaus als potentiellen Leser eines Essen-und-Trinken-Printmediums bezeichnen. Nur, dass auf mich offenbar noch niemand aufmerksam geworden ist. Passe ich überhaupt in irgend eine herkömmliche Zielgruppe hinein? Bevor ich mir Gedanken darüber mache, wie ich &#8220;meinen&#8221; Leser künftig wieder mehr an mich binde, sollte ich vielleicht darüber nachdenken, was dieser überhaupt von mir erwartet und ob ich ihn &#8211; über die (fetten) Jahre hinweg &#8211; nicht irgendwann einmal aus den Augen verloren habe.</p>
<p>Noch eine letzte, ganz persönliche Bemerkung zum leidigen Thema GM: Der bereits angesprochene Winzer meines Vertrauens sollte dort am besten nie erwähnt werden. Das nämlich macht (meistens) nur die Preise kaputt. Ein Beispiel gefällig? Ein älterer Kollege kaufte seinen Wein vor vielen Jahren am liebsten bei einem kleinen Weingut in Hochheim. Ein Wein, der &#8220;ehrlich und bezahlbar ist&#8221;, wie er immer betonte. Leider kann er ihn sich heute nicht mehr leisten.</p>
<p>PS: Jegliche Ähnlichkeit mit noch lebenden Winzern, die womöglich auch noch zu den aktuellen GM-Saboteuren zählen, ist rein zufällig und nicht gewollt:-)</p>
<div class="shr-publisher-777"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Dr. Motz und der Gault Millau</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 16:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Motz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich den aktuellen Kommentar von Dr. Motz hier einstelle, möchte ich zum 100.000 Mal klarstellen, dass Dirk Würtz nicht Dr. Motz ist. Im Übrigen haben ihn ja einige auch mitlerweile persönlich kennen gelernt. Bei Dr. Motz handelt es sich um einen Journalisten einer großen Tageszeitung der einen Fachbereich betreut, der mit Wein nicht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Bevor ich den aktuellen Kommentar von Dr. Motz hier einstelle, möchte ich zum 100.000 Mal klarstellen, dass Dirk Würtz nicht Dr. Motz ist. Im Übrigen haben ihn ja einige auch mitlerweile persönlich kennen gelernt. Bei Dr. Motz handelt es sich um einen Journalisten einer großen Tageszeitung der einen Fachbereich betreut, der mit Wein nicht das Geringste zu tun hat. Erschwerend hinzu kommt, dass Dr. Motz vom Wein auch nicht wirklich viel Ahnung hat. Er konsumiert ihn einfach, meistens knallsüße Beerenauslesen oder rumpeltrockenen Sekt&#8230;<span id="more-744"></span><em></em></p>
<p><em>Irgendwie verstehe ich die derzeitige Aufregung in der deutschen Winzerlandschaft nicht. Ich setze einmal voraus, dass sich die Verantwortlichen des Gault Millau mit der von ihnen ergriffenen Maßnahme nicht persönlich bereichern wollen. Vielmehr scheint es tatsächlich so zu sein, dass sich das Geschäftsmodell in der bisherigen Form nicht mehr rechnet. Also wird zähneknirschend nach einer zusätzlichen Einnahmequelle gesucht. Sollte dieser Weg nicht begehbar sein, droht der Redaktion der finanzielle Kollaps. Die &#8220;Bibel des Weines&#8221;, die jedem darin aufgeführten Winzer stets lieb und teuer war, wäre Geschichte. Wollen wir das wirklich? Die jetzt ausscherenden 14 so genannten Top-Winzer würden es wohl noch am ehesten verkraften. Ich für meinen Teil widerum würde es verkraften, erschiene die kommende Ausgabe des Gault Millau notfalls auch einmal ohne die Dönnhoffs, Knipsers oder Künstlers. Liegt darin nicht auch eine Chance, sich von verkrusteten Hackordnungen zu verabschieden? Kein kleiner Winzer müsste mehr länger darauf warten, dass die Redaktion wie auch immer auf ihn aufmerksam wird und um eine kostenlose Probe nachfragt. Mit 195 Euro ist man dabei. Und niemand sollte so blauäugig sein, daraus auch schon das verbriefte Recht auf eine positive Beurteilung abzuleiten. Journalisten mögen als korrupt und bestechlich gelten, aber doch nicht um jeden Preis. So richtig heuchlerisch aber wird das Ganze, wenn etwa Agnes Hasselbach vom Weingut Gunderloch in der &#8220;Süddeutschen&#8221; quasi eine Blindverkostung fordert. Damit liefen nicht nur die Tester Gefahr, sich öffentlich zum Gespött zu machen. Die jetzt auf die Barrikaden gehenden Nobel-Winzer wären die ersten, die lautstark die Rückkehr zur herkömmlichen Praxis forden würden. Ein guter Name verpflichtet schließlich &#8211; mehr als jeder Unkostenbeitrag. Das einzig Positive an der momentanen Diskussion ist die Erkenntnis, dass die verantwortlichen Chefredakteure des Gault Millau ganz offensichtlich nicht nur Freude in der Branche haben. Genau das macht mir Mut und ist ein Indiz dafür, dass hier in der Vergangenheit nicht nur Gefälligkeits-Journalismus betrieben wurde.</em></p>
<p><em>Dr. Motz</em></p>
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		<title>Dr. Motz</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 08:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Freunde von Dr. Motz, der ewige Querulant hat mir heute eine Frage zugesendet, die ich natürlich gerne hiermit veröffentliche (um es übrigens einmal klarzustellen: ich bin NICHT Dr. Motz!!! Den gibt es in echt, er heißt natürlich anders und ist ein Journalist aus unserer Region. Ich veranstalte hier also kein &#8220;schizoblogging&#8221;). Anfrage von Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Liebe Freunde von Dr. Motz, der ewige Querulant hat mir heute eine Frage zugesendet, die ich natürlich gerne hiermit veröffentliche (um es übrigens einmal klarzustellen: ich bin NICHT Dr. Motz!!! Den gibt es in echt, er heißt natürlich anders und ist ein Journalist aus unserer Region. Ich veranstalte hier also kein &#8220;schizoblogging&#8221;).</p>
<p><em>Anfrage von Dr. Motz an Klugscheißer e.V.<br />
 <br />
Hallo Ihr Trinker da draußen im worldwideweb, war neulich in Baiersbronn im Schwarzwald. Dort habe ich von einem Herrn gehört, der als Sohn eines Glasbläsers im Ortsteil Buhlbach geboren wurde und mit seiner Erfindung später für weltweites Aufsehen sorgte. Leider habe ich seinen Namen vergessen <img src='http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<div class="shr-publisher-473"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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