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	<title>Würtz-Wein &#187; Allgemein</title>
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	<description>Alles über Wein und den Rest der Welt...</description>
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		<title>Weinbewertungen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 08:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es gerne zu, ich bin eigentlich ein Freund der Verbraucherinformation. Insofern finde ich hübsche Auszeichnungen auf Weinen im LEH oder Discounter durchaus hilfreich. Hilfreicher als Punkte &#8211; zumindest für den &#8220;Normalweintrinker&#8221;. Ich hatte das Ganze bereits im vergangenen Sommer in einem Video auf &#8220;stern.de&#8221; thematisiert. Wenn ein Wein eine goldenen Medaille hat, heisst das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich gebe es gerne zu, ich bin eigentlich ein Freund der Verbraucherinformation. Insofern finde ich hübsche Auszeichnungen auf Weinen im LEH oder Discounter durchaus hilfreich. Hilfreicher als Punkte &#8211; zumindest für den &#8220;Normalweintrinker&#8221;.<span id="more-5179"></span></p>
<p>Ich hatte das Ganze bereits im vergangenen Sommer in einem Video auf &#8220;stern.de&#8221; thematisiert. Wenn ein Wein eine goldenen Medaille hat, heisst das eigentlich, &#8220;Wurde von Experten probiert &#8211; kann so schlecht nicht sein&#8221;. So war das jedenfalls früher einmal. Sicherlich muss man klar und deutlich unterscheiden, was für eine Auszeichnung auf der Flasche klebt. Die meiner Meinung nach seriöseste ist die vom Meininger Verlag. Natürlich ist der <a href="http://www.mundusvini.de/5--~de~mundus_vini_gmbh~info.html">Mundus Vini </a>ein Geschäftsmodell, dass sind aber alle anderen Wettbewerbe auch. Im Übrigen gibt es mittlerweile so viele Weinwettbewerbe, dass ich gar nicht mehr weiss, wer das alles überhaupt noch wahrnehmen soll (wir machen mit den TWA ja selbst einen &#8211; allerdings in der non-profit-Version). Dazu kommen dann noch die bekannten Weinführer und natürlich auch die Weinzeitschriften selbst. Und über genau so eine Geschichte bin ich gestern auch zufällig gestolpert.</p>
<p>&#8220;ALDI&#8221; in Österreich ist &#8220;Hofer&#8221; und die machen gerade richtig <a href="http://www.hofer.at/weingenuss/html/spezialitaeten/weingenuss_540.htm">Werbung für Wein</a>. Sieht gut aus, die Weine sind sicherlich auch nicht schlecht, die Bewertung, insbesondere die &#8220;Falstaff-Punkte&#8221;, sind allerdings geradezu inflationär. Da bekommen sehr günstige Weine 85, 87 oder auch mal mehr Punkte. Also so viele, wie so manches &#8220;Grosses Gewächs&#8221; im vergangenen Jahr in dem Magazin bekommen hat. Natürlich kann man auch an günstige Weine solche Punktzahlen vergeben, alleine wer versteht es? Insbesondere dann, wenn er aus Versehen einmal ein Heft in der Hand hat, in dem für zehnmal teurere Weine die gleichen Punkte vergeben werden. Das ist eine andere Zielgruppe, sollte man meinen, aber es ist ja das gleiche Heft&#8230;</p>
<p>Irgendwie fühle ich mich gerade wieder einmal in meiner Meinung &#8220;Punkte braucht kein Mensch, die kann man nicht trinken&#8221; doch sehr bestätigt. Ich finde es richtig und gut, dass sich auch ein so edles und gutes Magazin wie der &#8220;Falstaff&#8221; mit Weinen aus dem Discounter beschäftigt. Ich würde nur eben auf Punkte verzichten. Meinetwegen eine &#8220;Falstaff-Medaille&#8221;, aber bitte kene Punkte. Ich persönlich finde das doch sehr verwirrend.</p>
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		<title>Pfälzer Talent</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/21/pfalzer-talent/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pfalz ist ein schier unerschöpflicher Quell talentierter junger Weinmacher. einen davon durfte ich gerade kennenlernen &#8211; besser gesagt seine Weine. Es passiert regelmäßig, ganz oft, eigentlich beinahe täglich, dass ich unaufgefordert Wein zugeschickt bekomme. Im Normalfall gehen diese direkt zurück oder wandern in die Küche zum kochen. So wäre es beinahe auch im vorliegenden Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Pfalz ist ein schier unerschöpflicher Quell talentierter junger Weinmacher. einen davon durfte ich gerade kennenlernen &#8211; besser gesagt seine Weine.<span id="more-5169"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5173" title="Foto" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//Foto4-460x345.jpg" alt="" width="460" height="345" />Es passiert regelmäßig, ganz oft, eigentlich beinahe täglich, dass ich unaufgefordert Wein zugeschickt bekomme. Im Normalfall gehen diese direkt zurück oder wandern in die Küche zum kochen. So wäre es beinahe auch im vorliegenden Fall passiert, hätte ich den beiliegenden Brief nicht gelesen. Da schreibt mir ein Christian Hartmann aus Kirrweiler in der Pfalz:</p>
<p>&#8220;Das Leben kann mitunter eine Mischung sein aus Garantie und Risiko &#8211; so ist es für Sie auch jetzt hier und heute. Sie haben einerseits garantiert noch nichts von mir gehört. Und dennoch könnte das Risiko bestehen, dass Ihnen meine Wein schmecken&#8230;&#8221;</p>
<p>Einen Brief mit einem solchen Satz zu beginnen zeugt von Humor und einer gewissen Brise an Souveränität. So etwas mag ich! Nach diesem Satz war klar, dass ich die Weine in dem Paket probieren musste. Restlos klar war das nach dem letzten Satz:</p>
<p>&#8220;Wenn Sie über mich sprechen (und sei es auch nur mit mir), ist das für mich Gewinn genug&#8221;</p>
<p>Das mache ich doch hiermit sehr gerne&#8230;</p>
<p>Jung ist er, der Christian Hartmann &#8211; Jahrgang 1988 und wohl sehr gut ausgebildet. Viel mehr ist über ihn und das elterliche Weingut in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirrweiler_(Pfalz)">Kirrweiler</a> im Netz nicht zu erfahren. Auf dem Briefpapier steht zwar die Adresse einer homepage, diese führt allerdings ins Nichts und ist wohl erst seit kurzem registriert. Da blieb mir dann doch nichts anderes übrig, als zu dem Telefonhörer zu greifen und anzurufen &#8211; welch anachronistische Tat&#8230;</p>
<p>Am Apparat der typische &#8220;Pälzer&#8221;, was mir das Ganze gleich noch sympathischer macht. Feste klare Stimme, klare Vorstellungen. Elterlicher Betrieb, neuer Wind, Schritt für Schritt, das Übliche eben!</p>
<p>Die Wein sind klar und voller Ausdruck. Wer blumigen Weissburgunder mag ist hier richtig. Mächtig und kräftig ist der Wein, nicht mein Geschmack, aber sehr gut. Der Riesling ist ebenfalls sehr kräftig, hat eine sehr gut eingebundene Säure und schmeckt so, wie ein Pfälzer Riesling schmecken sollte. Kein Ballett-Tänzer, aber auch eben kein Schuhplattler! Je öfter ich den wein probiere umso besser gefällt er mir. Da ist etwas, was ihn einfach sehr trinkfreudig macht.  Der Gewürztraminer ist für Liebhaber dieser Rebsorte einfach nur perfekt. Das Ganze ist moderat bepreist und kostet jeweils 6,80 Euro ab Hof. Händler, die diese neue Linie haben gibt es noch keine. Bei Interesse einfach anrufen&#8230; das klappt gut, ich habe es probiert &#8211; und es lohnt sich wirklich, die Weine sind gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>In eigener Sache &#8211; Spenden</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/19/in-eigener-sache-spenden/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 07:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog ist frei von bezahlter Werbung und das bleibt auch so. Die Banner neben rechts sind allesamt freundschaftliche Tauschbanner. Eines kann man jetzt allerdings käuflich erwerben und zwar gegen eine Spende für einen guten Zweck. &#160; Es gibt seit einigen Jahren einen Verein, der heisst &#8220;Wine saves life&#8221;. Es handelt sich um einen Verein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mein Blog ist frei von bezahlter Werbung und das bleibt auch so. Die Banner neben rechts sind allesamt freundschaftliche Tauschbanner. Eines kann man jetzt allerdings käuflich erwerben und zwar gegen eine Spende für einen guten Zweck.<span id="more-5164"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5165" title="images" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//images1.jpg" alt="" width="258" height="195" />Es gibt seit einigen Jahren einen Verein, der heisst <a href="http://www.winesaveslife.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=15&amp;Itemid=4&amp;lang=de">&#8220;Wine saves life&#8221;</a>. Es handelt sich um einen Verein, der aus der Weinbranche heraus entstanden ist und Geld für sehr gute Projekte sammelt. Diesen Verein gilt es zu unterstützen. Wir haben in diesem Jahr bereits das zweite Mal unsere Vinocamp-Überschüsse an diesen Verein gespendet. Ich möchte weiterhin die Arbeit dieses Vereins unterstützen und was liegt da näher, als meinen Blog zu nutzen. Das Ganze sieht wie folgt aus:</p>
<p>Ich stelle für jeweils für zwei Monate eines der Banner auf der rechten Seite meines Blogs einem Interessenten zur Verfügung. Dafür müssen einmalig 200 Euro an den Verein gespendet werden, also 100 Euro je Monat. Ich verlinke natürlich dieses Banner auf die gewünschte Zielseite.</p>
<p>Was das bringt?</p>
<p>Ganz einfach: &#8220;etwas traffic&#8221; und Geld für eine gute Sache. Bei Interesse einfach eine Mail an mich schreiben und los geht es.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verlosung &#8211; Party des Jahres</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Winerotation&#8221; ist ein Wein-Party-Konzept der Medienagenten und dem Weingut Fitz-Ritter in der Pfalz. Letztes Jahr im Sommer ging es mit der ersten Party los, die nächste steigt an Pfingsten und ich verlose zwei Eintrittskarten. Die Party letztes Jahr war gigantisch: fantastisches Wetter, tolle Musik, gute Weine und ein nächtliches Bad im Pool&#8230; In diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die &#8220;Winerotation&#8221; ist ein Wein-Party-Konzept der Medienagenten und dem Weingut Fitz-Ritter in der Pfalz. Letztes Jahr im Sommer ging es mit der ersten Party los, die nächste steigt an Pfingsten und ich verlose zwei Eintrittskarten.<span id="more-5160"></span></p>
<p><a href="http://www.winerotation.de/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5161" title="WRt" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//WRt-460x155.png" alt="" width="460" height="155" /></a>Die Party letztes Jahr war gigantisch: fantastisches Wetter, tolle Musik, gute Weine und ein nächtliches Bad im Pool&#8230; In diesem Jahr steht die Party unter dem Motto &#8220;Charakter zeigen&#8221;. Die Teilnehmerliste der Weingüter verspricht viel Spannung und Abwechslung, die Musik wird rockig und klar! Das Ganze steigt am 27. Mai ab 19:00 Uhr in der Rebarena im Weingut Fitz-Ritter in Bad-Dürkheim &#8211; ein traumhaft schöner Platz. Der Eintrittspreis liegt bei 45 Euro pro Person tutto completto. <a href="http://www.winerotation.de/">Alle Details gibt es hier</a>.</p>
<p>Ich verlose zwei Eintrittskarten zur Party des Jahres. Einfach die folgende Frage per E-Mail an mich beantworten &#8211; bitte keine Antworten hier in den Kommentaren. Die Mail-Adresse findet Ihr hier im Impressum. Teilnahmeschluß ist Freitag, der 18.Mai 12:00 Uhr. Unter allen richtigen antworten zieht meine Tochter, wie immer, den Gewinner.Die Frage lautet:</p>
<p><strong>Was ist das weisse Ding, dass man in meinem neuen <a href="http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/sternde-weinschule-italien-der-perfekte-wein-zum-spargel-1824333.html">&#8220;stern.de-Video&#8221;</a> kurz vor dem Ende, rechts unten auf dem Boden sieht?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-5160"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>2010 &#8211; 2011 &#8211; Söllner</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal geht es um den Jahrgang 2010 und Ösi Clemens Mally hat da was zu sagen und zu trinken&#8230; Im Gegensatz zu meinem Ex-Chef, kämpfte ich immer für den Jahrgang 2010. Ich war bei manchen Weingütern von der Lese an mit von der Partie und konnte das Entstehen der Weine verfolgen. Irgendwann im laufenden Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wieder einmal geht es um den Jahrgang 2010 und Ösi <strong>Clemens Mally</strong> hat da was zu sagen und zu trinken&#8230;<span id="more-5151"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu meinem Ex-Chef, kämpfte ich immer für den Jahrgang 2010. Ich war bei manchen Weingütern von der Lese an mit von der Partie und konnte das Entstehen der Weine verfolgen. Irgendwann im laufenden Jahr 2011 kam dann meine erste Stellungnahme zu dem Jahrgang. Für mich gilt heute noch mehr als damals: 2010 ist, was die Qualität anbelangt, ein ganz ganz großes Weißweinjahr. Basta! Heute erlaube ich mir eine ähnliche Stellungnahme 2011 abzugeben.</p>
<p>Vergangene Woche besuchte ich eine Weißweinprobe. Und um die Spannung von anfang an gar nicht erst aufkommen zu lassen: 2010 ist hier in Österreich um einige Klassen besser und das gilt auch für viele deutsche Weine die ich verkostete. Aber warum?</p>
<p>2011 ist ein Jahrgang mit viel Schmalz aber ohne Salz. Vielen Weißweinen mangelt es an Tiefe und an Nerv. Sie bewegen sich mangels Säure trotz nicht vorhandenem Restzucker im süßlichen Bereich. Mich erinnern solche Tropfen oft an Pfropfen die einem entweder den Hals oder die Ohren verstopfen. Gar nicht schön ist das (Anmerkung vom Würtz: Das kann aber durchaus auch vom eher hohen Alkohol der 11er kommen) Umso erfreulicher ist es, wenn man eine Serie entdeckt, die die soeben erlangten Erfahrungen gleich wieder vergessen macht.</p>
<p><a href="http://www.weingut-soellner.at/ger/news.html">Toni Söllner </a> ist ein biodynamischer Winzer aus Gösing am <a href="http://www.regionwagram.at/show_content.php?sid=1">Wagram</a>. Ein Winzer, den ich immer irgendwie im Hinterkopf hatte und dessen Weine mich Flasche für Flasche erfreuten, wenn ich von ihnen naschte. Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung warum ich bisher nicht von ihm erzählte, aber nun ist es so weit. Für mich zählt Toni Söllner zu den ganz angenehmen Winzerpersönlichkeiten hier in Österreich und das nicht nur deswegen weil er etwas ruhiger ist. Wann immer ich ihn traf, Söllner wirkte bescheiden, erzählte von seinem Produkt ohne dick aufzutragen, sagte was Sache ist. Danach ging das Wort an seine Weine aus Grünen- und Roten Veltlinern. Roter Veltliner ist übrigens eine weiße Rebsorte. Man könnte bei ihm von der Ursorte des Wagrams sprechen. Darum wird inzwischen auch wieder einiges an Rebland mit Rotem Veltliner bepflanzt. Das ist gut, denn Roter Veltliner ist aromatisch, würzig und fein. Am Rande sei erwähnt dass er außer dem Namen nichts mit dem Grünen Veltliner zu tun hat.</p>
<p>Was mich Söllners Weinen, es waren seine drei  „einfacheren“, begeisterte war ihre Lebendigkeit, ihr Charakter und ihr Charme (die restlichen Weine waren noch nicht gefüllt). Es waren Weine, die trotz erfrischender Leichtigkeit sehr ernst waren und auch so verstanden werden wollten. Keine „zisch-frisch-Gletschereisbonbonsuppen&#8221; sondern traditionelle, gute Säfte. Weißweine die in ihrer subtilen Art einige der ach so reintönigen, faden, wenn auch kräftigen „großen“ Wachauer Smaragde (hier sind schon die 2011er am Markt!!!) meiner Meinung nach an Authentizität und Charakter übertreffen. Man kann sich gut vorstellen, was ich mir von seinen großen Weinen erwarte.</p>
<p>In diesem Sinne empfehle ich die drei leichteren Weine vom Weingut Söllner aus Gösing am Wagram und rate jedem dieses Weingut bei der anstehenden <a href="http://www.vievinum.at/">Vievinum</a> zu besuchen. Ich tu es auch und freue mich auf Toni Söllner, sein sympathisches Understatement und alle Leute die ich auf seinem Stand treffen werde.</p>
<p>Grüner Veltliner Wogenrein 2011 € 7,90<br />
Grüner Veltliner Hengstberg 2011 € 9,80<br />
Roter Veltliner Sonnseit´n 2011 € 9,80</p>
<p><a href="http://www.wagners-weinshop.com/onlineshop/view/wein/oesterreich/wagram/toni-soellner-1.html">zu bestellen bei der bei Vinothek Wagner </a></p>
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		<title>Neues Video auf stern.de</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/10/neues-video-auf-stern-de-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern Abend ist ein neues Video auf stern.de online. Die kommenden fünf Folgen der &#8220;stern.de&#8221; Weinschule beschäftigen sich mit Italien und seinen Weinen. In der ersten Folge sind wir noch in Deutschland und suchen den passenden Wein zum Spargel, wenn es denn so etwas gibt&#8230; Natürlich kann man dieses Wein dann auch käuflich erwerben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Seit gestern Abend ist ein neues Video auf stern.de online.<span id="more-5139"></span></p>
<p>Die kommenden fünf Folgen der &#8220;stern.de&#8221; Weinschule beschäftigen sich mit Italien und seinen Weinen. In der ersten Folge sind wir noch in Deutschland und suchen den passenden Wein zum Spargel, wenn es denn so etwas gibt&#8230; <img src='http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Natürlich kann man dieses Wein dann auch käuflich erwerben.  <a href="http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/sternde-weinschule-italien-der-geheimtipp-unter-den-spargelweinen-1824333.html">Hier geht es zum Video. </a></p>
<p>Die &#8220;Weinschule&#8221; richtet sich an den Einsteiger und &#8220;Ottonormalweintrinker&#8221;.</p>
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		<title>Weinkritik</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/05/03/weinkritik/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag und Montag fand die VDP-Weinbörse in Mainz statt. Wie sich das für eine ordentliche Veranstaltung gehört, wurde da auch eine Preis verliehen &#8211; die Trophy &#8220;Herkunft Deutschland&#8221;. Preisträger ist Gerhard Eichelmann, Weinkritiker und Weinbuchautor. Preisverleihungen sind immer etwas interessantes. In der Regel gibt es eine Laudatio und dann natürlich auch eine Dankesrede. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Am vergangenen Sonntag und Montag fand die VDP-Weinbörse in Mainz statt. Wie sich das für eine ordentliche Veranstaltung gehört, wurde da auch eine Preis verliehen &#8211; die Trophy &#8220;Herkunft Deutschland&#8221;. Preisträger ist Gerhard Eichelmann, Weinkritiker und Weinbuchautor.<span id="more-5126"></span></p>
<p>Preisverleihungen sind immer etwas interessantes. In der Regel gibt es eine Laudatio und dann natürlich auch eine Dankesrede. Das Ganze möglichst unkritisch, schließlich will man sich ja feiern. Bei dieser Preisverleihung war alles etwas anders. Der Laudator, Armin Diel, hielt eine durchaus launige Rede und der Preisträger Gerhard Eichelmann ebenfalls.  Er begann damit, den Unterschied zwischen Weinjournalismus und Weinkritik zu beschreiben und zwar wie folgt:</p>
<p>&#8220;Den Weinkritiker interessiert weder die Arbeit des Winzers im Weinberg, noch im Keller. Ihn interessiert einzig das Ergebnis&#8221;.</p>
<p>Als ich diesen Satz hörte, war ich zunächst &#8211; sagen wir einmal &#8211; erstaunt. Ich habe ihn, wie ferngesteuert direkt auf Facebook gepostet. Die daraufhin folgende Diskussion kann man sich sicherlich vorstellen. Angefangen von Unverständnis, bis hin zu wüsten Beschimpfungen reichte das Spektrum. Nur wenige betrachteten den Satz differenziert. Das ist zunächst auch schwierig. Dieser Satz beerdigt ganz konsequent Dinge wie Nachhaltigkeit, Terroir, Öko-bio, oenologische Hilfsmittel vs. naturbelassenen Wein&#8230; so ziemlich alles eben. Oder vielleicht auch nicht, denn wer konsequent Blindproben von Kritikern fordert, der kann gar nicht anders, als diesem Satz zustimmen. Einfach einmal ganz kurz darüber nachdenken:</p>
<p>Wenn eine &#8220;objektive&#8221; Blindprobe der Weisheit letzter Schluss sein soll, dann geht es ja quasi gar nicht anders, denn es gibt keinerlei Infos über den Wein. Die große Preisfrage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich stellt, ist, was kann der Verkoster herausschmecken?</p>
<p>Herkunft? Grob sicherlich. Öko oder konventionell? Eher unwahrscheinlich. Bestimmte oenologische Verfahren? Ganz unwahrscheinlich. Spontan oder mit Reinzuchthefe vergoren? Sollte man meinen, ich würde aber nicht darauf wetten, denn es gibt Hefen, die die gleichen Tönchen produzieren. Hand- oder Maschinenernte? Ganz und gar unwahrscheinlich. Diese Reihe könnte ich nun beliebig lange fortführen, das Ergebnis ist klar. Selbst für geübte Verkoster gibt es da ganz klare und deutliche Grenzen, zumindest wenn sie über ein gewisses Maß an Selbstkritik verfügen. Ergo hat Eichelmann Recht. Wer blind verkostet, den kann das alles gar nicht interessieren.</p>
<p>Kann der blind verkostende Weinkritiker das Ganze denn dann überhaupt richtig einordnen, richtig bewerten? Ich weiss es nicht. Ich persönlich weiss immer ganz gerne, was ich verkoste und ich persönlich habe auch immer ganz gerne Informationen zu den Weinen und deren Herstellungsweise. Andererseits tendiere ich dazu, Weine von Winzern, die ich so oder so gerne mag, mit einem gewissen &#8220;Schmeckt-mir-bestimmt-Vorschuss&#8221; zu versehen. Jetzt bin ich aber auch kein Weinkritiker, insofern ist das also reichlich egal.</p>
<p>Eichelmann betonte übrigens in seiner Rede, dass er die Weine aus der Sicht des Konsumenten sieht. Das würde ich ihm gerne glauben, kann ich aber nicht. Er ist ein Profi und eben kein normaler Konsument. Wie auch immer, das einzig wirklich ungeschickte an Eichelmanns Aussage war für mich der Anlass &#8211; der Preis heisst ja Trophy &#8220;Herkunft Deutschland&#8221;&#8230;</p>
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		<title>Alkoholmanagement</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit der leichten und trockenen Rieslingweine mit maximal 12 Prozent Alkohol scheint vorbei zu sein, ja gar unmöglich. Der Klimawandel lässt grüssen! 2003 hatten wir diesen &#8220;Jahrhundertsommer&#8221; mit nächtlichen Temperaturen bis zu 30 Grad und monatelanger Trockenheit. In diesem Jahr habe ich das erste Mal erlebt, dass deutscher Pinot Noir auch 15,5 Prozent Alkohol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Zeit der leichten und trockenen Rieslingweine mit maximal 12 Prozent Alkohol scheint vorbei zu sein, ja gar unmöglich. Der Klimawandel lässt grüssen!<span id="more-5122"></span></p>
<p>2003 hatten wir diesen &#8220;Jahrhundertsommer&#8221; mit nächtlichen Temperaturen bis zu 30 Grad und monatelanger Trockenheit. In diesem Jahr habe ich das erste Mal erlebt, dass deutscher Pinot Noir auch 15,5 Prozent Alkohol haben kann, ohne das einem &#8220;der Zuckersack&#8221; ausgerutscht ist &#8211; sprich ohne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chaptalisierung">Chaptalisation</a>. Mittlerweile gehören hohe Alkoholwerte zur Normalität, auch im Basiswein-Segment. Im aktuellen Jahrgang 2011 zieht sich der hohe Alkoholgehalt wie ein roter Faden durch annähernd alle Segmente &#8211; Wein mit 14,75 Prozent sind da zu finden. Das grosse Zauberwort heisst <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/geisenheim/11925135.htm">&#8220;Alkoholmanagement&#8221;</a>.</p>
<p>Wie in dem oben verlinkten Artikel nachzulesen ist, gibt es selbstverständlich allerhand technische Möglichkeiten, den Alkohol zu justieren. Man kann dem Wein Alkohol entziehen, man kann aber auch dem Most direkt Zucker entziehen. Weniger Zucker = weniger Alkohol. Natürlich kann man auch bereits im Weinberg diverse Maßnahmen ergreifen, um die Träubchen erst gar nicht so reif werden zu lessen. Alles eigentlich ganz einfach und eigentlich auch kein Problem. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist eigentlich ganz einfach: Ist das wirklich nötig?</p>
<p>Meine Antwort darauf ist ein eindeutiges &#8220;Jein&#8221;. Ich möchte eigentlich weder dem Most, noch dem Wein irgendetwas technisch entziehen. So wie es wächst, kommt es in die Flasche! Im Zweifelsfall wird eben etwas früher geerntet, dann klappt das auch mit dem Alkohol &#8211; noch! Keine Frage, es wird immer schwieriger und noch früher ernten geht eigentlich kaum noch. Wir werden uns also einfach mit einigen Dingen beschäftigen und abfinden müssen.</p>
<p>Nehmen wir das Beispiel Riesling. Der Riesling wird sich verändern, er wird kräftiger und voluminöser werden, die Säure wird moderater. Etwas barocker, eben. Das ist nicht  ad hock in allen Anbaugebieten der Fall, aber sicherlich in vielen.  Ausnahmen sind natürlich immer möglich, siehe 2010. Ich finde das übrigens überhaupt nicht dramatisch. Solche Veränderungen dürfte es schon immer gegeben haben. Schwierig wird es für die grosse Anzahl von Weinen, die auf &#8220;Ziel&#8221; produziert werden und in den Supermärkten und Discountern landen. Da geht es nicht einfach nach dem Motto &#8220;Wie gewachsen, so gefüllt&#8221;. Aber da gibt es ja dann zum Glück die ganze Palette an technischen Möglichkeiten. Und für den Fall, dass jetzt sofort wieder einer aufschreit und sich über den &#8220;Industriewein&#8221; aufregt: Vom Zuckerentziehen des Mostes habe ich das erste Mal im Zusammenhang mit Weinen aus dem Bordelais gehört. Und da ging es eben nicht um die einfachen Weine&#8230;</p>
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		<title>Günther Jauch erkennt seinen Wein nicht &#8211; na und?!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine dpa-Meldung schiesst mit beinahe Lichtgeschwindigkeit durch das Netz. Die Überschrift lautet: &#8220;Peinlich! Günther Jauch erkennt seinen eigenen Wein nicht. Da haben wir es wieder einmal: &#8220;Alles Deppen, Möchtegern-Weinkenner und Idioten mit Geld. Machen auf Winzer und sind zu blöde ihren eigenen Wein zu erkennen&#8221;. So denken leider viele. Insbesondere diejenigen, die ausser Schadenfreude kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Eine dpa-Meldung schiesst mit beinahe Lichtgeschwindigkeit durch das Netz. Die Überschrift lautet: &#8220;Peinlich! Günther Jauch erkennt seinen eigenen Wein nicht.<span id="more-5117"></span></p>
<p>Da haben wir es wieder einmal: &#8220;Alles Deppen, Möchtegern-Weinkenner und Idioten mit Geld. Machen auf Winzer und sind zu blöde ihren eigenen Wein zu erkennen&#8221;. So denken leider viele. Insbesondere diejenigen, die ausser Schadenfreude kaum Freude haben im Leben. Jauch bekam beim SWR blind einen Wein vorgesetzt und hat nicht erkannt, dass er aus seinem Weingut kommt. Dazu kann ich nur sagen. Na und?!?! Ist das wichtig? Muss er das? Hat er nicht immer und immer wieder in den vergangenen zwei Jahren betont &#8211; überall nachzulesen &#8211; dass er Laie ist! Hat das schon wieder jeder vergessen? Insbesondere diejenigen, die sich öffentlich und heimlich gerade auf Facebook ins Fäustchen lachen? Es ist ja aber auch so schön und passt so gut in jede Schublade. Und es ist ja auch viel einfacher, jetzt über den Jauch zu lachen, als sich tatsächlich mit dem auseinanderzusetzen was er macht und am Ende gar das Ganze als wirklich grosse Leistung anzuerkennen.</p>
<p>Peinlich ist eigentlich nur der <a href="http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2257587/Peinlich-Guenther-Jauch-erkennt-seinen-eigenen-Wein-nicht.html">Artikel der dpa</a>, sonst nichts. Gibt es nichts wichtigeres? Im Übrigen ist das doch sooooo ein alter Hut: Wein blind vorsetzen und darauf hoffen, dass eine Blamage folgt. Tausendmal erlebt, immer wieder auch am eigenen Leib &#8211; gelacht - Mund abgewischt und gut ist es! Die Überschrift des dpa-Artikels hätte lauten müssen: &#8220;Menschlich! Günther Jauch erkennt seinen eigenen Wein nicht&#8221;. Das hätte aber ja dann leider keine Sau interessiert&#8230;</p>
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		<title>Weine, die es wert sind</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war am vergangenen Wochenende auf Sylt bei der Weinmesse des Weinhaus Schachners und habe da einige wirklich spannende Sachen probieren dürfen. Weinmessen und Präsentationen sind ja immer so eine Sache. In der Regel türmen sich die Menschen, die Luft ist schlecht und Alkohol geschwängert &#8211; die Stimmung irgendwann auch. So gesehen, sind solche Veranstaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich war am vergangenen Wochenende auf Sylt bei der Weinmesse des Weinhaus Schachners und habe da einige wirklich spannende Sachen probieren dürfen.<span id="more-5113"></span></p>
<p><a href="http://www.weingut-poss.de/cms/index.php"><img class="alignleft size-medium wp-image-5114" title="FotoSyl" src="http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-content//FotoSyl-375x500.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a>Weinmessen und Präsentationen sind ja immer so eine Sache. In der Regel türmen sich die Menschen, die Luft ist schlecht und Alkohol geschwängert &#8211; die Stimmung irgendwann auch. So gesehen, sind solche Veranstaltungen ganz sicher kein Ort des konzentrierten Verkostens. Wie auch immer, ich habe es trotzdem versucht und einige ganz interessante, ja sogar überwältigende Weine gefunden.</p>
<p>Zuerst muss ich ein Weingut nennen, dass ich quasi von Anfang an kenne: <a href="http://www.weingut-duijn.com/">Jakob Duijn</a>. Der umtriebige und sehr sympathische Holländer hat eine unglaubliche Entwicklung gemacht. Waren seine Weine früher schon sehr gut und ausdrucksstark, so sind sie heute im wahren Sinne des Wortes &#8220;einzigartig&#8221;. Sie sind klar und präzise, keine Spur von ordinärer Frucht und Aufdringlichkeit, sie besitzen eine fantastische Säure und machen einfach nur Spaß. Zwei Pinots produziert er, beide sind genial. Seit Duijn biodynamisch arbeitet hat sich der Stil der Weine extrem verändert. Hier ist allerdings die Biodynamik keine verkaufsfördernde Maßnahme, sondern tiefste Überzeugung. Ich werde demnächst einmal eines seiner Seminare zu diesem Thema besuchen.</p>
<p>Meine Meinung zu Sauvignon Blanc aus Deutschland ist bekannt &#8211; brauche ich nicht, will ich nicht, es lebe die Scheurebe!. es ist natürlich keine Frage, dass es sehr gute Exemplare dieser Rebsorte hier bei uns gibt. Ich hatte die Gelegenheit einen herausragenden Sauvignon Blanc zu probieren &#8211; 2011 Sauvignon  Blanc*** vom Weingut Aldinger. Der Wein ist eine Sensation, anders kann ich das nicht sagen. Nicht nur, dass er absolut sortentypisch ist, er ist unfassbar gut &#8211; 100 Punkte! Mindestens genauso beeindruckend ist die Kollektion von <a href="http://www.weingut-philipp-kuhn.de/weingut.html">Philipp Kuhn</a> aus der Pfalz. Ein Wein besser als der andere. Total spannend, weil extrem süffig, der &#8220;Leichte Reben&#8221;, ein Cuvée aus Muskateller und Silvaner. Restlos überzeugend das &#8220;Grosse Gewächs&#8221; aus 2010. Es beruhigt mich dann doch, dass ich letztes Jahr im Sommer gar nicht so falsch mit meiner <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/08/22/grosse-gewachse-2010-teil-1/">Einschätzung</a> lag&#8230;</p>
<p>Die Entdeckung überhaupt ist für mich das <a href="http://www.weingut-poss.de/cms/index.php">Weingut Poss an der Nahe</a>. Ein Weingut, dass sich völlig den Burgunder Sorten verschrieben hat. ausnahmsweise also einmal kein Weltklasse Riesling von der Nahe, sonder Burgunder, die absolut genial schmecken. Vom leichten süffigen Einstieg, bis hin zum Premium-Wein. Und das alles zu sehr angenehmen Preisen. Das ist einmal eine Entdeckung, die diesen Namen auch tatsächlich verdient. Da schmeckt sogar der Grauburgunder&#8230;</p>
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