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Blogger für Flüchtlinge

Es gibt Wichtigeres, als Wein! Und deswegen mache ich bei der Aktion “Blogger für Flüchtlinge mit”.

Ich kann es gar nicht anders sagen: Ich schäme mich für das, was dieses ganze bildungsferne, dumpfbackige braune Dreckspack so von sich gibt! Ich schäme mich dafür, wie wenig gastfreundlich wir sein können! Ich schäme mich für diesen latenten und immer währenden Hass gegenüber allem, was anders ist! Ich schäme mich, für jeden einzelnen widerlichen Kommentar in den sozialen Netzwerken! Geht zum Teufel, oder wohin Ihr auch immer passt! Ich habe keine Lust auf Euch und ich kenne genug, denen es auch so geht.

Ich kann und will mir nicht vorstellen, wie es einem ergehen muss, wenn er um Leib und Leben fürchtend, Haus und Hof verlassen muss. Mit nicht mehr, als er tragen kann. Es muss fürchterlich sein. Ein Horror! Diesen Menschen MUSS geholfen werden. Jegliches Relativieren ist fehl am Platz. Jeder kann für sich entscheiden, wie er helfen will. Die Tage erzählte mir ein Freund, dass er sich konkret um einen Flüchtling kümmert. Aus Verantwortung. Das ist ein toller Ansatz. Ich kann das nicht, ich habe keine Zeit. Aber ich kann mich an dieser Aktion beteiligen. Bitte helft! Spendet, was Ihr spenden wollt und könnt. Zeigt, das es etwas anderes als die hässlichen Fratzen gibt!

Hier könnt Ihr helfen

11 Kommentare zu “Blogger für Flüchtlinge

  • Michel

    trotz aller negativen Berichterstattung seitens der Medien ist der große Teil der Bevölkerung hilfsbereit. Das ist vielleicht auch mal eine Nachricht wert…
    Ich denke auf der anderen Seite, dass dieses “Schweiger-eske” beleidigen und beschimpfen der Gegenseite die Sache nur noch schlimmer macht, da es nur weiteren Hass erzeugt…
    In diesem Sinne, hört dem Gegner zu, seine Argumente sind schnell entkräftet, denn er hat keine…

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    • de Pälzer

      @Michel:”In diesem Sinne, hört dem Gegner zu, seine Argumente sind schnell entkräftet, denn er hat keine…”…
      Wer in letzter Zeit Nachrichten gesehen hat, weiß das diese Menschen sehr wohl sehr handfeste “Argumente” haben. Die Polizei schaut zu, (wären es Linke, wie damals im “Frankfurter Kessel”, würden sie sehr wohl agieren). Die bürgerlichen Parteien sichern sich die Stammtischhoheit mit “Rassismus light-Parolen” und Sie tun so, dass mit ein wenig Zuhören das Problem gelöst wird. Und jsa nicht böse sein, sonst verärgert man noch die lieben Nazis….die wollen nämlich nur spielen.
      Lieber Dirk Würtz, danke für Deine klare Stellungnahme.

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  • Michel

    alles korrekt. Das ist der Ist-Zustand. Ich denke nur dass es die Situation eher entspannt, wenn man den “Fratzen” zuhört und sich deren Argumenten stellt, anstatt sie als Unbeteiligter aus der Ferne zu beleidigen…is natürlich immer sexy ein Gutmensch zu sein…

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    • Dirk Würtz Post author

      @Michel
      Argumente? Was für Argumente? Drecks Parolen sind das und nichts anderes. Die als Argumente zu bezeichnen ist genau diese Art des Relativierens, die mich so irre macht. Und der Begriff “Gutmensch” übrigens auch! Und Unbeteiligt ist da gar niemand! Du hast allem Anschein nach den Ernst der Lage nicht erkannt. Wenn irgendwo Leute mit fremdenfeindlichen Parolen und Brandanschlägen versucht werden zu vertreiben, dann sind ALLE beteiligt. Wenn Hasstiraden in den sozialen Netzwerken gegen Flüchtlinge zu finden sind, ebenfalls. Und so weiter, und so weiter, und so weiter.

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  • Michel

    alles wie gesagt richtig. Aber einen Gegenzug mit Parolen oder Beschimpfungen zu starten, führt bei den “Fratzen” garantiert nicht zum Umdenken, sondern eher zum Gegenteil und verschärft die Situation zusätzlich…und das kann doch wohl nicht das Ziel sein…

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  • de Pälzer

    @Michel: Der Kardinalsfehler in Ihrer Argumentation ist die Gleichbehandlung dieser Menschen als gleichberechtigte Diskutanten und Demokraten. Dadurch werden aber rassistische Menschen aufgewertet. Inzwischen gibt es rassistische und faschistische Tendenzen voll in der Mitte unserer Gesellschaft. Und das meistgehörteste Argument ist: “Das wird man doch wohl noch sagen dürfen” oder “es ist undemokratisch, so ewas nicht sagen zu dürfen”.
    Das deutsche Bürgertum hatte genau mit ihren Argumenten Hitler verharmlost. Das Ergebnis ist bekannt.
    Deshalb ZERO TOLERANCE für Rassisten. Und für Nazis sowieso.

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  • Michel

    das deckt sich dann mal mit meiner Sichtweise: “das Aufstellen moralischer Verbotsschilder wird das Problem nicht lösen….Dazu ist am besten ein entschlossenes Handeln und die damit einhergehende Vermittlung von Zuversicht geeignet…”

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  • Peter W.

    Wer kein Repekt vor unserer freiheitlichen Grundordnung hat darf keine Toleranz erwarten. Jeder noch so kleine Fall von Volksverhetzung muss angezeigt werden, die Täter und Mitläufer müssen in die Öffentlichkeit gezerrt werden und mit unter Ausschöpfung aller Rechtsmittel bestraft werden. Wir haben einen Rechtsstaat, zum Glück! Jetzt brauchen wir Ihn! Die Mitläufer können wir vielleicht nicht bekehren, die ziehen aber den Kopf schnell ein wenn die Strafen empfindlich werden. Stammtischparolen werden nie aussterben, wir müssen ihnen aber Schranken zeigen.

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