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Web 3.0

Es ist schon erstaunlich, wie sich manche Dinge in der letzten Zeit entwickeln, insbesondere im web. Das web 2.0 ist tot, es lebe das web 3.0.

Ich habe mir vor einiger Zeit schon einmal Gedanken über dieses Thema gemacht, insbesondere was den freien Netzzugang angeht. Der freie Zugang jederzeit und überall ist natürlich eine Grundvoraussetzung für alle weiteren Entwicklungen. Davon einmal ganz abgesehen ist eine echte Weiterentwicklung schon längst da, es merkt nur kaum einer. Alle reden von sozialen Netzwerken, Facebook, Google+ und natürlich Twitter. Wer sich darin effektiv bewegen will, selektiert und kommuniziert ausgewählt und in Echtzeit. Was ich damit meine? Ganz einfach:

Wer sich, wie ich, viel im Netz bewegt, hat unzählige Kontakte und kann definitiv nicht alles lesen und mitverfolgen. Ergo gibt es eine Selektion. G+ macht das ganz hübsch in sogenannten “Kreisen”, bei Facebook gibt es die “Listen”. Viel wichtiger ist allerdings die direkte Kommunikation. Gerade die Chat Funktion bei Facebook wird, zumindest für mich, immer wichtiger. Ich rede hier nicht von belanglosem Smalltalk, sondern von Gesprächen mit echten Inhalten, immer häufiiger auch geschäftlicher Natur. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: es ist schneller, einfacher und übersichtlicher als die klassische E-Mail. Letztere wird sicherlich bald so aktuell sein, wie ein Fax… also gar nicht.

Gleiches gilt für den Dienst “Twitter”, der ja in Deutschland leider etwas verkommt. Da gibt es so einige, die Zehntausende sinnlose Tweets durch den Orbit jagen und die echten Informationen dabei leider auf der Strecke bleiben. Macht aber nichts, jeder wie er will und kann, im Übrigen kann und muss man das alles einfach selektieren. Aber auch Twitter eignet sich hervorragend, um in Echtzeit “wichtige” Dinge kurz und prägnant zu besprechen. Wer mit den USA zu tun hat, weiss was ich meine. Google+ ist mir persönlich im Moment alles in allem noch etwas zu unübersichtlich und die für mich wichtigen Menschen sind auch noch nicht alle dort angekommen. Das wird sich sicherlich bald ändern. Momentan habe ich allerdings das Gefühl, dass die meisten Menschen gerade die sozialen Netzwerke nutzen wie ein Forum. Also eher etwas antiquiert und altbacken.

Der für mich aufregendste und nützlichste Schritt ist allerdings die Bewegung hin zum “Cloud Computing”. Als hätte es einer nur für mich erfunden… ;-) Alle meine wichtigen Daten und Infos sind für mich dann jederzeit und überall abrufbar. Eine grossartige Vorstellung. Vorausgesetzt ich habe ein funtionierendes Netz!!!

Für mich ist es also schon längst da, das web 3.0 und ich habe viel Spaß dabei!

8 Kommentare zu “Web 3.0

  • Gerald

    Hallo Dirk,

    unter “Web 3.0″ wird eigentlich meist etwas Anderes verstanden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web

    Davon abgesehen glaube ich nicht an das Ende der e-mail – zumindest nicht durch Chatfunktionen. Mit e-mails ist alles quasi automatisch dokumentiert, was zumindest im geschäftlichen Bereich sehr praktisch und zeitsparend ist.

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  • Tobias Solger

    Ein Chat ist in meinen Augen meist überflüssig und zeitraubend. Wenn es schnell gehen muss telefoniert man. Chat ist dann gut, wenn es Chatpartner auf der anderen Seite der Welt sitzt und das telefonieren zu teuer wird.
    EMail wird immer wichtiger und auf sichere Beine gestellt. Gewinnt immer mehr an Bedeutung!
    Ich brauche in einem Programm (Mailclient) besser DMS alle wichtigen Vorgänge. Wenn ich anfangen muss zu überlegen, wann ich wo mit jemanden in Kontakt war und dann in 10 Plattformen wie FB anfangen muss einen Vorgang zu suchen…. geht gar nicht!
    Auch bekomme ich die Infos von dort nicht in ein DMS. Also eignet sich der Mailverkehr (und auch CHAT) innerhalb FB und Co. eigentlich nur für belanglose Dinge.
    In Sachen Cloud bin ich Deiner Meinung. Ich selbst nutze diese Technik seit Anfang 2000. Da hatte es nur noch nicht diesen schönen Namen ;-)
    Generell nutzen es eigentlich fast alle meiner Kunden schon seit vielen Jahren. Ist also ein sehr alter Hut, welcher nur für das Fußvolk vereinfacht und damit extrem unsicher gemacht wird.
    Vielleicht sollten wir mal eine Diskussionsrunde planen…
    VG Tobias

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    • Dirk Würtz Post author

      @Tobias
      Ich wette mit Dir, dass in fünf Jahren die E-Mail nur noch eine untergeordnete Rolle spielen wird!

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  • Helmut O. Knall

    Für mich ist email schon noch zukunftsträchtig, eben weil man das in outlook & co mit den adressen und terminen kombiniert hat – und vor allem, weil man alte nachrichten wieder finden kann. das nervt echt bei fb-chat etc. obwohl die dankenswerterweise ja irgendwann alles zurückverfolgbar gemacht haben. Aber selbst, wenn ich weiss, mit wem ich da gechattet habe, etwas zu finden, das ein paar monate her ist, dauert eine ewigkeit. das ist beruflich echt unbrauchbar. noch. da kommt sicher noch was anderes.

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  • Thomas Golenia

    Ich werde mich ebenfalls stärker mit der Cloud befassen. Der Kauf meines Chromebooks vor 2 Monaten war schon mal ein richtiger Schritt. Das Dingen kann zwar nicht alles, und man muss seinen Schwerpunkt durch diese Begrenzungen halt zwangsweise ins Netz und in die Cloud legen.

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  • Alex

    Naja, das Internet wird sich stehts weiterentwickeln. Ob nun Web 2.0 oder 3.0 welches ich sehr begrüße. Wenn man aber an die bereits endeckten Möglichkeiten (NSA) nachdenkt wird es aber einem ganz übel. Ganz davon abgesehen was das nicht nur auf die Private Ebene bedeutet sondern auch in Sachen der Wirtschaft… naja.. Bleibt abzuwarten…
    In ein paar Jahren sind wir sicherlich schlauer.
    Ob in 5 Jahren es ein Email Ersatz gibt wage ich zu bezweifeln.. aber nichts ist unmöglich… vieleicht wieder als ganz normaller Brief per Post?
    Grüße

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