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Pigotts “Weinhier” – update

Vor knapp zwei Wochen ging Stuart Pigotts neues Forum “Weinhier” an den Start. Zeit also, sich das Ganze noch einmal anzuschauen.

Der Start war äußert holprig, anders kann man das nicht sagen. Ein grenzwertiges Impressum, merkwürdige AGBs. Es kam, wie es kommen musste: eine ellenlange Diskussion auf Facebook und im Forum “Das Weinforum”. Mittlerweile wurde einiges auf “Weinhier” nachgebessert. Ich nehme einmal an, dass lag auch hauptsächlich an den vielen Beiträgen im “Das Weinforum”. Neugierig wie ich nun einmal bin, habe ich mich also wieder bei Pigott angemeldet und näher hingeschaut.

Einer der vormals kritischsten Punkte der AGBs – die Werbung beim Winzer – wurde verändert:

5.7. Die Nutzung von Weinhier ist für Winzer und Produzenten kostenlos.

5.8. Die Winzer und Produzenten sind damit einverstanden, dass Weinhier innerhalb ihres jeweiligen Auftrittes bei Weinhier Fläche für Werbung nutzt.

5.9. Winzern und Produzenten, die keine Werbung in ihrem Auftritt bei Weinhier wünschen, gewährt Weinhier Werbefreiheit gegen Zahlung eines Jahresbeitrages, dessen Höhe sich aus der jeweils geltenden Beitragsordnung ergibt. Die Option der Werbefreiheit wird ab dem 1. August 2011 zur Verfügung stehen. Der Jahresbeitrag beträgt gegenwärtig Euro 99.- incl. Mwst..

Das klingt schon besser…

Mittlerweile habe ich auch ungefähr verstanden, was das Ganze sein möchte. So etwas ähnliches wie ein “Facebook für Wein”. Es gibt eine sogenannte “Kellerwand” auf der man lesen kann, was die einzelnen Teilnehmer so alles zu sagen haben. Die ist allerdings hauptsächlich gefüllt mit Postings von Pigott. Ich werde allerdings das Gefühl nicht los, dass sich keiner der Betreiber im Vorfeld intensiv mit dem Thema web 2.0 und social networks beschäftigt hat. Wie sonst käme folgende Aussage zustande: “Wir haben noch ein Paar Baustellen was unsere Software betrifft aber die nächste Tage werden wir diese nervige Probleme hinter uns bringen, dann fängt (hoffen wir sehr) eine neue Zeitalter der Wein-Kommunikation an. Grüße & Danke Stuart Pigott “

Neues Zeitalter der Weinkommunikation? Sorry, kann ich nicht sehen. Was ist neu an “Weinhier”? Eigentlich nicht viel – oder habe ich etwas übersehen? Das neue Zeitalter der Weinkommunikation begann vor Jahren mit den diversen Foren im Netz und hat sich über das web 2.0 immer weiter entwickelt. Facebook und Twitter haben einiges dafür getan, Google + wird das Ganze sicherlich noch ein Stück weiterbringen.

Ich bleibe dabei, dass ich dieses Projekt von Pigott als Bereicherung empfinde. Allerdings sollte da jetzt langsam aber sicher einmal etwas passieren. Ich werde jetzt einfach einmal auf der Kellerwand etwas posten und sehen, was dabei herauskommt. Sozusagen als kleiner Anstoß…

4 Kommentare zu “Pigotts “Weinhier” – update

  • susa

    Ich glaube, wir haben das alle gründlich missverstanden. Es soll wohl so eine Art face-book für Wein geben, d.h. Stuart Pigott stellt eine Plattform zur Verfügung, die jeder nutzen kann, indem er sich dort mit anderen vernetzt und über seine Kellerwand oder den privaten Nachrichtenkanal kommuniziert.

    Insofern passiert wahrscheinlich da nur etwas, wenn die Nutzer da was passieren lassen.

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    • Dirk Würtz Post author

      @Susa
      Schon klar, aber was ist das Neue daran? Abgesehen von der eher schlechten Umsetzung…

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  • susa

    Ja das wüsste ich auch mal gerne. Ich glaube, für Pigott ist das alles neu und aufregend, für unsereins, der sich im Web schon etwas besser auskennt, ist vieles eben ein schon ein alter Hut. Womit ich nichts gegen Deine bevorzugte Kopfbedeckung gesagt haben möchte. ;o))

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    • Dirk Würtz Post author

      Ich hatte heute ja etwas auf die Kellerwand gepostet. Dort selbst habe ich keinerlei Reaktion bekommen, wohl aber als “Flaschenpost” von SP. Er freut sich über Kritik und Anregungen. Das finde ich gut. Ansonsten muss ich sagen, so nach einem Tag in dem Ding, ist das doch sehr unübersichtlich und nicht wirklich bedienerfreundlich

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