Alles über Wein und den Rest der Welt…

Captain Cork im Gespräch

Heute setzen wir mal wieder unsere Reihe “…im Gespräch” fort und zwar mit Manfred Klimek, alias Captain Cork. Warum? Ganz einfach, weil über kaum einen anderen in der letzten Zeit mehr diskutiert und geredet wird.

Elf kurze Fragen, elf kurze Antworten…

1. Erzähl doch bitte zuerst einmal etwas über Deine Person. Werdegang, Ausbildung etc, etc.

1962, mittlere Reife, gelernter und später über die Grenzen bekannter Fotograf, lange für Zeit, Stern, und Spiegel fotografiert, Ressortleiter Fotoredaktion beim österr. Nachrichtenmagazin “profil”, Weinbauer in der Toskana seit 1997, erster Jahrgang 2005. Redaktionsleitung CaptainCork seit 2009.

2. Seit wann beschäftigst Du Dich journalistisch mit dem Thema Wein?

Etwa 1995 habe ich das erste Mal über Wein geschrieben. In einem österreichischen Magazin.

3. Was befähigt Dich überhaupt, über das Thema Wein zu schreiben?

Ich kann schreiben.

4. CaptainCork ist sehr provozierend und polarisierend. Warum?

Irrtum: Captain Cork ist Journalismus, wie sich Journalismus verstehen soll. Wer das nicht versteht, versteht Journalismus nicht. Und will Lobhudelei. Das ist mit uns nicht zu machen.

5. Deine Kritiker werfen Dir vor, dass Dir das notwendige Fachwissen fehlt. Stimmt das? Was entgegnest Du denen?

Die das postulieren, haben CaptainCork keine Minute verstanden. Es ist Zeitverschwendung sich mit derartigen Anwürfen zu befassen.

6. Muss man überhaupt Fachwissen haben, um über Wein zu schreiben? Ich habe manchmal das Gefühl, dass es bei den meisten an den basics fehlt. Täusche ich mich da?

Nein. Aber Wissen alleine macht noch keinen guten Journalismus; Wissen kann man sich aneignen oder zukaufen. Doch, wie gesagt, CaptainCork ist ein offenes journalistisches Medium; jene, die jetzt laut gegen den Captain plärren, haben Einladungen an Bord zu gehen stets ausgeschlagen. Ein weiterer Kommentar erübrigt sich mithin.

7. Wie siehst Du die derzeitige Situation des deutschen Weinjournalismus. Hat der in dieser Form deiner Meinung nach eine Zukunft?

Print kann glänzen, wenn Print andersartig und wertig ist. Wolfgang Rosam und Hans Mahr haben das begriffen. Online kann nur überleben, wenn es sich an CaptainCork ein Beispiel nimmt. Wiewohl wir einen Vorsprung haben, der schwer und nur unter Einsatz relevanter Summen aufzuholen ist. Vinum und Weinwelt haben in der jetzigen Form keinerlei Zukunft. In beiden Verlagen hat man zudem nicht die geringste Ahnung, wie eine moderne Zeitschrift aussehen soll, noch will man Geld für das Erscheinungsbild in die Hand nehmen.

8. In der jüngeren Vergangenheit hat es heftig an Kritik für Captain Cork gehagelt. Zum einen lag das an dem “Arschjahrgang” zum Anderen wurdest Du quasi als Nazi beschimpft. Trifft Dich das? Wie gehst Du damit um? Wie gehst Du überhaupt mit Kritik um?

Die Kritik kam aus einer bestimmten Richtung. Das Wort hieß übrigens “Arschjahr” und nicht Arschjahrgang. Und ein Arschjahr war 2010 ohne Zweifel; kein Winzer wird sagen können, dass er in diesem Jahr nicht über das Wetter geflucht hat. Zugegeben war es eventuell etwas voreilig, das Jahr derart zu verschlagworten. Zu der Nazi-Nummer kann ich angesichts der Eruptivdummheit der getätigten Aussagen keine Stellungnahme abgeben, das disqualifiziert sich von selbst. Kritik an Cork gibt es auf Cork ohnehin. Ich kann auf Zurufer verzichten, wenn die Zurufe nur aus der alleinigen Absicht erfolgen, die eigene Belanglosigkeit zu kaschieren.

9. Du bist ja ein Ösi, also quasi ein “Ausländer” ;-) In diesen zwei publizistischen Jahren hast Du die deutsche Weinszene näher kennengelernt. Beschreibe sie doch bitte einmal. Was ist anders als in Ö?

Es gibt eigentlich nur einen wesentlichen Unterscheid. Und der liegt in den Organisationen. Die österreichische Weinmarketing weiß, wie man den österreichischen Wein international erklärt und verkauft. Das DWI scheint in Strukturen gefangen, die sich gegenseitig lähmen. Die Winzer beider Länder gleichen sich in unbändigen Fleiß, erstaunlicher Erkundungslust und gelebter Jugend. Ganz anders, als in Frankreich. Oder auch Italien.

10. Bisher hatte Robert Parker (international) und der Gault Millau (national) quasi die Meinungshoheit in Sachen Wein. Kann man das durchbrechen? Willst Du das durchbrechen? Kann das überhaupt jemand durchbrechen?

GaultMillau Deutschland ist eine schrumpfende aber präsente Größe; Robert Parker ist offenbar nicht vom Thron zu stürzen. CaptainCork ist ein Unterhaltungsdampfer in Geschmacksmission. Alles andere liegt uns fern.

11. Was erwartet uns künftig auf Captain Cork?

Viel. Demnächst mehr. Im Januar kommt´s raus..

124 Kommentare zu “Captain Cork im Gespräch

  • Der Captain

    Wir haben auch das Problem, verschiedene Zahlen ausgeworfen zu bekommen. Das Anzeigengeschäft funktioniert sehr gut, wir sind gut gebucht. Deswegen auch keine Notwendigkeit hier Zahlen öffentlich zu machen. Man kann es ja ohnehin sehen..

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  • Huub Dykhuizen

    @dirk @captain
    Gerade, weil diese Zahlen alles andere als valide sind, stößt die Aussage: “(…)doch hat das Schiff die meisten Leser aller journalistischen(…)” bei mir auf große Skepsis. Ein derartiger Alleinstellungsanspruch ist zudem rechtlich äußerst kritisch zu betrachten. Mit derartigen Äußerungen bewegen wir uns ganz schnell im Bereich der Abmahnung wegen unlauteren Wettbewerbs. Ich wäre daher mit derartigen Aussagen sehr vorsichtig, zumal CC damit suggeriert, dass selbst alle in Deutschland erhätlichen Printtitel nicht an die Leserzahlen des CC heran reichen. Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich mit meinen Gedanken zu diesem Thema falsch liege.
    Plattformen”

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    • Dirk Würtz Post author

      @Huub Dykhuizen
      Wie gesagt, ich sehe die Veröffentlichung von Zugriffszahlen auch eher skeptisch. Es sei denn es wären IVW-Zahlen. Mir persönlich ist das auch nicht ganz so wichtig, da wir ja keine Werbung auf dem Blog verkaufen. Aber ich sage jetzt mal ganz frech: Wenn ich mir die Zahlen betrachte, dann gehören wir hier, inklusive der “tv” Seite sicherlich eher zu denen die oft gelesen werden. Darauf muss ich mir nix einbilden, das bringt mich auch menschlich nicht weiter, aber es ist natürlich schön, wenn man “wahrgenommen” wird. Darum geht es ja auch irgendwie…

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  • Huub Dykhuizen

    @Dirk
    Ich mag Deinen Blog, Deine Bemühungen Wein mit mordernen Mitteln bekannt zu machen – nicht umsonst ist Deine Seite der einzige Link auf meinem Blog. Ich bin Weinamateur im wahrsten Sinne des Wortes – ich liebe Wein. :-) P.S. Du darfst Dir auf Deinen Blog auf jeden Fall etwas einbilden, denn es kostet sehr viel Zeit, alles aktuell zu halten!

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  • Der Captain

    @Denny: Wein 2.0 lesen nur Weininteressierte. Ja, auch Wein 1.0 lesen nur Weininteressierte. Aber meine Leser fühlen sich eben nicht von den herkömmlichen Weinplattformen angesprochen. Über die Qualität bei Cork kann man streiten, ich behaupte, dass ich lange und relevante Texte veröffentlicht habe, die einem Qualitätsmedium entsprechen. Das kann ich behaupten, weil Qualitätsmedien diese Texte abdrucken..

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  • Der Captain

    So, ich lasse die Liebenden allein und gehe in den Grill eine Kleinigkeit essen. Und treffe dort übrigens Zeitschriftenmacher, die noch wissen, wie es geht..

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  • Huub Dykhuizen

    @captain
    Wer immer nur provozierend und selbstherrlich schreibt darf sich nicht wundern, wenn er so verstanden wird. Schließlich heißt es nicht umsonst: Wer Wind säht, wir Wind ernten. Ein klein wenig Zurückhaltung kann da Wunder wirken – und Sie selbst könnten sich noch Understatement an Ihr Revers heften…

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  • Der Captain

    @ Ich kann dieses “Selbstherrliche” nirgendwo sehen. Wenn man eine klare, markante und mitunter scharfe Sprache pflegt, kann das offenbar zu Missverständnissen führen. Aber das liegt am Kuschelkurs der Gesellschaft, dem ich nicht nachgehe. Wer Cork regelmäßig liest, wird erkennen, dass es an Bord eine Meinungsvielfalt gibt, von der andere Weinmedien nur träumen können. Zurückhaltung ist auch keineswegs angebracht. Warum sollte ich mich zurückhalten?

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  • DennyRamone

    @Captain, das mag richtig sein. Und ich spreche euch die Qualität nicht ab, aber da wiederhole ich mich jetzt. Wenn ich eure Thesen lese, dann möchte ich verstehen, dass ihr auf den Konsumenten als Leserschaft abzielt. Ich als Konsument glaube, dass ihr genau das nicht schafft. Mit der Art eures Schreibstils erreicht ihr die breite Masse nicht. Das behaupte ich jetzt mal so, weil ich das aus meiner subjektiven Herangehensweise so sehe.

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  • Der Direttore

    Ganz grundsätzlich unterscheide ich zwischen der Publikation und dem Autor.
    Die Publikation “Captain Cork” hat sehr viel für die Entkrustung der sakralischen Landschaft des Weinjournalismus getan!
    Das muss man neidlos anerkennen! Neue frische Schreibweise, Verbindungen mit der Thematik auf PopLiteraturlevel und vor allem eins, nah am Konsumenten der Beliebigkeit. Daher die vollste Daseinsberechtigung.
    Auf der anderen Seite steht der Mensch Manfred Klimek.
    Hier kann man dann gerne differenziert urteilen und dies muss der Publizierende dann sicherlich auch aushalten.
    Das Interview oben bezieht sich sehr stark auf gewisse Vorkommnisse in der kleinen und überbewerteten Wein Web 2.0 Szene.
    Kontext Arschjahr, Wein Patriotismus und Scheuermann.
    Wer diese kennt, der mag Klimeks Antworten eher nachvollziehen können. Problem bleibt, dass eben die breite Masse hier keinerlei Bezug zum Geschehenen hat und so, sagte ich Manfred aber auch selber, kommt das sicherlich überheblich rüber, um nicht zu sagen “Arrogant”.
    Die Kommentare vermischen jetzt zunehemend persönliche Affinitäten gegen Klimek mit den eigentlichen Inhalten der Publikation, Captain Cork, bei der mehrere Akteure auftreten.
    Captain Cork löst bei mir viele Gefühle aus. Geil fande ich zum Beispiel den Artikel über die Berliner Guerilla Küche “Restaurants: Deutsche Küche, verboten gut”, kotzen hätte ich können bei der unfundierten Scheiße zum “Arschjahr 2010″, bei der ich finde, dass hier auch nicht der Verantwortung einer Publikation nachgekommen würde, ähnlich, wie bei “Patriotismus beim Weinkauf”, wo einfach Zahlen und Teile von Fakten nicht richtig waren.
    Jeden Artikel muss man einzeln betrachten, Lob, wohin Lob gehört, Beispiel “Glaubenskrieg um Spontanvergärung”, auf die Fresse, wo man jungen Winzern das Leben wissentlich schwer macht, “Arschjahr 2010″.
    Übrigens ist mir das Design einer Website ziemlich wurscht, solange ich lesen kann, was der Inhalt hergibt!
    Katrin Bauernfeind sehe ich auf 3sat, weil ich Sie eine Granate finde, Friedman finde ich zum Kotzen und trotzdem sehe ich seine Politshow auf n24, warum? Weil er sein Handwerk beherrscht.
    Jede Rangehensweise an ein Medium hat seine Existenzbegründung und Rechtfertigung…
    und jetzt kommt das Geilste!!!! Kein Mensch ist gezwungen irgendetwas zu lesen!!!!
    Wer publiziert steht aber vorne am Bug!
    Es bleibt also Eure Entscheidung, Richtet Klimek hin oder verbeugt auch vor dem frischen Wind, den die Publikation gebracht hat!
    Bei jedem Artikel fängt das Spiel von Neuem an…

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  • quartzuhrMD

    Mein Gott… wie kann man nur so verblendet bzgl. seiner eigenen Leistung sein… selbst wenn der Blog ganz nettes Marktgeschreie ist (das soll es ja auch sein): Wenn der Hauptverantwortliche ein derartiger therapierefraktärer Unsympath ist, dann will ich das nicht mehr lesen. Gruselig!

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    • Dirk Würtz Post author

      @Wolfgang & Peztra
      Nicht “fast”…der war drunter…aber der Pasta kann das mal ab, wenn er zensiert wird!

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  • Wolfgang & Petra

    @würtz: Ich hab gar nicht gewusst das man sich wegen Journalismus & Co. so in die Haare kriegen kann ! das iss ja schlimmer als bei uns Winzer wenn ma ein Wein nicht schmeckt oder schlecht gemacht wird ! ! !

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  • Jürgen

    Hallo Dirk,

    ich habe gerade nochmal alle Kommentare durchgelesen und muss leider schreiben, daß ich von dem Interviewten richtig angewiedert bin. Ich verstehe es nicht wie du solch einem Menschen ein Forum bieten kannst. Habe gerade den Menschen Klimek wie auch die Organisation Captain Cork aus meiner facebook-Liste rausgestrichen.

    Gruß Jürgen

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    • Dirk Würtz Post author

      @Jürgen
      So eine ähnlich eFrage kam gestern auch auf Twitter: “Warum bietest Du dem Cork ein Forum?” Ich biete hier kein Forum, das hat er selbst, sondern führe die Sache einfach nur konsequent weiter. Nach dem Gespräch mit Markus Johst, dem etwas zu kurzen Auftritt in der vorletzten “100 Grad Oechsle” Sendung ist das jetzt einfach nur eine Weiterführung. Ich weiss, dass Du nur selten Blogs liest, aber die wenigen Male, die Du hier warst, hast Du sicherlich festgestellt, dass ich gerne die “Sachen” weiter verfolge. Und CC war nun einmal der “Aufreger” der letzten Wochen. Nicht mehr und nicht weniger.

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  • Junggewächs

    Hallo-bin neu + finde das Geschreibe spannend. Kurze Frage-Bitte um kurze Antwort- läßt kaum Schleifen zu. Würde einer schreiben, was alle schon wissen?! Mit dem Strom schwimmen können viele, aber im eisigen Wind noch die Nase rausstrecken ist doch Kunst+weckt erst das Interesse der Neu(gier)igen. Wer gehört am Nikolaus in den Sack oder bekommt die Rute; doch nicht der Mutige oder der Anreger!
    In dem Sinne, eine angenehme Vorweihnachtszeit+bevor wir uns versehen, knallen schon die Neujahrskorken-hoffentlich korkwespenfrei.
    lg vom
    Junggewächs, der hier gerne viel konstruktives Lesen möchte!

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  • Christoph

    Ich finde es absolut in Ordnung wenn jemand weiß, was er will. Hier aber findet sich Überheblichkeit und unterdrückte Aggression. Und die mag ich schlichtweg gar nicht.

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  • Der Captain

    Was hier rausgelesen wird hängt mit der Verkuschelisierung der Gesellscahft zusammenm die jede Art Direktheit für Agression hält. @ Pasta: Ich habe es trotz Zensur mitbekommen. Es ist mir egal..

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  • Der Captain

    @Direttore: Ich bin immer ein klein wenig verwundert, dass Du mit einer moderativen Meinung in die Diskussion einsteigst und Schlüsse ziehst, die so nicht gegeben sind. Den Namen Scheuermann hast Du genannt, ich habe hier nichts Dergleichen getan und das hat gute Gründe. Meine Pwerson steht hier zur Debatte, weil ich verkürzt und relativ unverblümt meine Meinung sage, was in einer konfliktfrei gestellten Gesellschaft mit Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit, Arroganz und Präpotenz gleichgestellt wird. Auf solcherlei Unsinn will ich gar nicht eingehen. Wer die Seite lesen will, soll sie lesen, wer nicht, soll weg bleiben. Der Erfolg gibt dem Erfolgreichen recht. Das ist zuletzt die Währung, die zählt. Und wenn das eingien Leuten hier nicht passt, dann ist das eben ihr Problem. Und nicht meines. Das ist eben so. Was kann ich machen? Nichts.

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  • felix

    Du liebe Güte, hier lassen sich aber viele Leute ganz schnell anpissen! Ein bisschen Naturkorken hier und Arschjahr da, das Ganze mit einer Priese Hochnäsigkeit gepaart – ist doch halb so wild. Da ist die “Bild” das größere Übel! Vielleicht müsste der Captain noch etwas schräger sein, damit wir Deutschen es verstehen – denken Sie an das schöne “Von Othegraven” Video! Mal ehrlich, man kann die Seite und den Typen cool oder doof finden. Aber so ganz nach oben oder unten schlägt der Zeiger doch wirklich nicht aus. Da muss noch was kommen!
    Haut rein, Diskutanten!

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  • Gilli vanilli

    Hahahaha herrlich
    Sorry ich musste aufgeben – alles zu lesen war nicht möglich heute morgen

    Die Länge/masse der Kommentare zeigt doch wieder mal das Herr klimek das erreicht
    Was er will – polarisieren – dazu gehört nun auch mal das es positive wie negative stimmen gibt

    Ich persönlich mag den unterhaltenden Charakter und den stilismus
    Von Cork und wer ihn als arrogant bezeichnet, der hat es nicht verstanden

    Aber ich verstehe durchaus das es für die nicht verstehenden wie Arroganz aussieht
    Aber Herr klimek kann nichts dafür wenn manche es einfach nicht verstehen

    Mir zeigt dieses Interview und vor allem die reaktionen mal wieder das ein Herr klimek
    Mehr bewegt als zb. Ein langweiliger nichtssagender alter Mann der den Nazi vergleich
    Rausgeholt hat

    Die Kritiker sind meist die leute aus dem Bereich wein bei deren
    Langweiligen Ergüssen ich eher einschlafe !!!

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    • Dirk Würtz Post author

      @Gilli Vanilli
      Ich denke auch, dass die Mehrzahl der wirklich kritischen Stimmen keineswegs vom “Normal-Leser”, sondern eher vom weinaffinen, bloggenden und/oder journalistisch tätigen Leser kommen. Und da spielen sicherlich viele Dinge eine Rolle, nicht zuletzt der Neid.

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  • Der Direttore

    Manfred, das hatte ich gestern Nacht nocht dir gegenüber erwähnt, meine Rückschlüße sind völlig richtig gezogen.
    Meine Intension ist, dass eben der Unterschied zwischen der Publikation und dem Publizierenden klar gemacht werden muss. Für Publikationen soll man auf die Fresse bekommen oder eben den Lob und Segen einholen. Hier kann man sich ganz klar positionieren.
    Das, was sich entwickelt hat, ist ein Nebenkriegschauplatz persönlicher Affinitäten. Ab dem Punkt wirds albern!
    Es folgen in den Kommentaren persönliche Beleidigungen gegen deine Person, die völlig weg gehen vom eigentlichen Thema..eben der Publikation, dass wollte ich herausstellen!
    Ich denke, dass dort ein ganz klares Bekenntnis zu der Qualität von Cork, die im einzelnen Beiträgen (Arschjahr) aber strittig bleibt herauskommt.
    Somit sehe ich das differenzierter als jeder andere in diesem Kommentarstrang!
    Der Rest vermischt eben den Captain Cork Auftritt mit der persönlichen negativen Befindlichkeit gegenüber den Klimekstatements…

    Reply
  • Marc Herold

    @ Der Captain: Ich hab ja zu CC auch eine ambivalente Haltung, einige Artikel sind sehr gut, andere wieder recht flach. Stört mich aber nicht weiter. Lese ich eben nur die guten ;-) . Was mir auf den Keks geht, ist dieser auch vom Captain hier aufgemachte Schein-Gegensatz zwischen Inhalt und Unterhaltung. Das kann man auch verbinden. Mal von Steingarten “Der Mann, der alles ist” gelesen? Inhalt + Unterhaltung auf hohem Niveau. Manchmal wünsche ich mir, dass der Captain seine Popularität als Chance versteht Themen auch etwas eingehender zu betrachten.

    Grüße

    Marc

    Reply
  • Marc Herold

    @ Captain: z.B. dieser 2010 Eiswein-Artikel. Nette Bilder, paar Oe-Grade. Sonst aber nicht viel. Wie sind die Säurewerte, wie schmecken die Moste, wie läuft das ganze rein technisch, kann man jede Presse verwenden? etc. pp. Wäre alles interessant, wurde aber nicht gemacht.

    Dieser “Deutsche Nachwuchswinzer”-Beitrag war auch nicht grade tiefgründig (Tenor: Alles Deppen außer Egon Müller).

    Mir fällt da noch mehr ein, ist aber hier nicht der Platz, um das alles auszubreiten.

    Wie gesagt, ich kann mit einer gewissen Oberflächlichkeit leben. Das Schiff ist ein Unterhaltungsdampfer…Sie könnten aber vielleicht noch mehr Leser gewinnen, wenn sie manchmal etwas tiefer graben würden als die Konkurrenz.

    Reply
  • Marc Herold

    @ Captain: Es geht mir nicht nur um Technik, sondern darum Fragen zu stellen, die andere nicht stellen. Bisschen mehr Neugier ;-)

    Reply
  • Gilli vanilli

    Ja Dirk sehe ich auch so

    Verstehe auch nicht Solche Forderungen nach so peniblen Fakten

    Was interessiert mich als verbraucher das mostgewicht und
    Dergleichen – damit kann ich eh Net viel anfangen

    Und schließlich ist CC doch wohl Fur Verbraucher und nicht
    Ein fachjournal Fur Winzer und so weiter…..

    Reply
  • Marc Herold

    @ Gilli Vanilli: Bei Computern, Autos, Kameras etc. gibt’s eine riesen Berichterstattung über die dahinterliegenden technischen Details. Das interessiert auch viele Leser. Nur beim Wein werden solche Fragen immer abgebügelt. Finde ich schon komisch. Auf der andern Seite mäkeln einige Winzer rum, dass die Weintrinker alle keine Ahnung von der Materie haben…

    Reply
  • Ines

    Link schreiben reicht nicht. Eine Website die es nicht schafft Links zu posten und ein derartig langweiliges Interview veröffentlicht, sollte sofort offline gehen. Oberflächliche Fragen, interessante Antwort-Ansätze, die der Interviewer nicht verstanden hat. Eine Beleidugung für den Journalismus im Allgemeinen und zu schade um die Zeit von einem Captain Cork. GÄHN!!!

    Reply
    • Dirk Würtz Post author

      @Ines…oder wie auch immer sie heißen
      Einfach mal genau hinschauen…da sind überall links. In der Tat war aber der Hinweis “link auf den Artikel” noch drin. Ein Fehler, ein unmöglicher…aber Dank Ihrem Hinweis haben wir das geändert. Alles andere an Ihrem Kommentar…na ja… Im Übrigen ist es eine Frechheit unsere www Adresse als die Ihre auszugeben. Und noch was…sie müssen den Schund ja nicht lesen :-)

      Reply
  • Helmut O. Knall

    Ich finde es immer wieder amüsant, wie im Netz die Wogen hoch gehen. Klimek & Co. haben das offenbar erkannt und mit etwas Boulevard-Schule ein journalistisches Ding aufgezogen. Vielleicht manchmal ein bisserl zu sehr “tschinbumm” (oder ein bissl zu viel verkostet vor dem schreiben) aber wirksam, weil laut und weiterverbreitet. Gut so.
    Die Zahlen sind immer schwierig zu messen, darum bemühe ich mich als ehemaliger Werbemensch seit 12 Jahren (bin also ein fast schon erfolgreicher Ösi), die wirklichen Zahlen messe ich nur von durchgehend mitgeschalteten Buttons. Keine Google und sonstige Messung kommt da auch nur annähernd – und vor allem gleichmässig hin.
    Dass Captain Cork polarisiert ist gewollt und für mich völlig ok. Mehr Fachwissen brauchts für seine Zielgruppe nicht. Und wenn einem was nicht passt, kann man mit dem Klimek durchaus trefflich die Säbel kreuzen.
    Was ich an dem Ganzen toll finde: Endlich kapieren die Werbetreibenden, dass man für sowas auch Geld hinlegen muss . Das hilft auch uns ein kleines bisserl. Dafür danke ich dem Captain.

    Reply
  • Marc Herold

    @ Knalli: Gut gesehen, die Frage nach der Zielgruppe von CC finde ich spannend. Wer könnte das sein? Für die “Unter 10 €-Schnäppchenjäger” ist das was er bietet fast schon zu viel Information. Die Weinneulinge finden bei ihm auch nicht so viel schnell verstehbaren Inhalt, dafür ist CC zu chaotisch und mosaikartig. Bleiben also doch wieder nur die Üblichen Verdächtigen”, die auch schon etwas Vorbildung haben und auf der Suche nach neuen Weinen oder Winzern sind. Für die könnte es dann doch ein bisserl mehr sein. Klimeks provokante Ader finde ich übrigens auch vollkommen OK. Ist mal was anderes.

    Reply
  • Der Captain

    @Marc: Ich muss Deine Einschätzungen zurechtrücken: Es sind ganz normale Weintrinker, die das Schiff amüsant finden. Das Chaotische und Mosaikartige stört nicht, denn das ganze Projekt dockt an gewohnten Journalismus an. Und ist eben keine weitere endlos fade Weinbeschreibungs-Orgie selbst ernannter Hohepriester. Bei jenen drehen 80% der Matrosen sofort ab. Die üblichen Verdächtigen sind am Schiff auch an Bord. Doch sie sind die Minderheit. Mit den paar hundert wäre auch nichts zu holen..

    Reply
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