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Viele kleine Robert Parkers

Heute ist der 1. September und was passiert da jedes Jahr? Richtig, die Großen Gewächse (GG) des VDP kommen auf den Markt, dürfen verkauft, präsentiert und besprochen werden. Und wie jedes Jahr geht er los der Hype…oder vielleicht auch nicht?

Ich muss wohl nicht besonders betonen, dass ich persönlich diesen Zeitpunkt für viel zu früh erachte. Wirklich “großer Wein” zeigt jetzt, wenn überhaupt, eine Idee, was er einmal sein könnte. Gezeigt werden muss der Wein natürlich, das ist keine Frage. Ähnlich wie im Bordelais muss die Weinwelt ja wissen, was sie erwartet. Nicht zuletzt soll das Zeugs ja auch verkauft werden. So gesehen ist der September als Präsentationstermin, im Vergleich zum Bordelais, tatsächlich schon ein später Zeitpunkt.

Auf wen aber sollte der Verbraucher jetzt hören, wenn er eine Kaufentscheidung treffen möchte? Wo ist der deutsche Robert Parker, der erklärt, wo der Hammer hängt? Ich sehe keinen. Das ist doch eigentlich schade. Oder übersehe ich einfach nur einen? Das Einzige, was ich sehe, sind diverse Beiträge von Profis, bis hin zu “weinwissenden Hausmännern”, die versuchen, eine Einschätzung abzugeben. Natürlich dürfen da die Punkte nicht fehlen. Und selbstverständlich wissen alle, wohin die Reise geht. Also doch irgendwie im Parker-Stil… der weiß das ja auch immer alles ganz genau. Es darf sich dann aber bitte keiner mehr darüber aufregen ;-) Ich meine das jetzt gar nicht polemisch und ich spreche auch niemanden speziell an, ich möchte das eher pauschal verstanden wissen. Ich bin selbst nicht frei von all diesen Dingen und gebe auch durchaus Einschätzungen ab, wie ein Wein sich denn entwickeln könnte. Punkte würde ich allerdings keine geben, eher Eindrücke. Und selbstverständlich wären und sind diese auch ganz subjektiv. Punkte vergebe ich nur im Notfall, eher selten und dann auch ganz vorsichtig. Meine Punkte sagen nichts aus, genauso wenig wie die Punkte, die ab heute überall durch das web 2.0 geistern werden. Eine Sache stimmt mich allerdings wirklich nachdenklich, und das ist die Bestimmtheit, mit der so mancher seine Weinbewertungen unter das Volk bringt. Quasi als Weißheit letzter Schluß…insbesondere die “engagierten Hausmänner”. Ganz so wie der olle Parker eben… obwohl sie sich ja alle, oder fast alle, über ihn und diesen Stil aufregen. Was da fast immer fehlt ist das emotionale Element. Das also, was den Wein doch wirklich ausmacht. Insbesondere, wenn man seinen Beruf oder sein Hobby liebt, braucht man doch keine technokratischen Punkte.

Deswegen gibt es für mich nur folgende Möglichkeiten:

Ein deutscher Robert Parker muss her, quasi eine Art “Rieslingpapst” oder die “Twitter Wine Awards”-Bürgerjury, damit auch der Querschnitt stimmt :-) :-) :-)

22 Kommentare zu “Viele kleine Robert Parkers

  • Dominik

    Danke für das offene Wort :-) Die Bürgerjury ist ein sehr guter Ansatz wie ich finde, denn: Wer weiss besser was das Volk gern hat, als das Volk selbst. Am Ende zählt immer noch die leere Flaschen und nicht die Punkte ;-)

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  • pivu

    Mindestens die Hälfte der gezeigten “Großen” Gewächse zeigen eben kaum mehr großes Potenzial und sind im Prinzip fertig. Das kreide ich ja auch an. Was die Punkterei betrifft, ich hab’ wirklich überlegt, sie wegzulassen (und es bei der Durchschnittsware auch getan), aber in dem Fall ist sie hilfreich als vergleichende Diskussionsgrundlage für die Spitze, bzw. was ich darunter verstehe. Dann kann und soll’s noch immer emotional werden. Und keine Sorge, das eine oder andere Highlight nehm’ ich mir noch näher zur Brust.

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  • Felix

    Hmm… viele 2003er GGs sind jetzt noch in bestechender Form, wenn nicht sogar in Bestform! – Und damals hat man ihnen auch wenig Chancen eingeräumt. Eben diese Bestimmtheit und Selbstsicherheit vieler Verkoster, die ja in 5 Jahren nur selten überprüft werden kann finde ich auch seltsam. Weinverkostungen sind Momentaufnahmen sowohl des Weines als auch des Verkosters. Ich persönlich finde Stuart Pigotts Stil recht angenehm – der subjektive “Gonzojournalismus” wie er es selber nennt.
    Und Würzens 3 Punkte System, welches ich auch abgewandelt benutze (entweder “macht keinen Spaß” oder “macht Spaß” oder “ist abartig cool!” – Und dass genau zu dem Zeitpunkt wann man die Weine verkostet. Und um das (subjektive) Potenzial auszudrücken gibts doch auch nur “Ich hoffe er wird besser” oder “ich probiers erst gar nicht aus”.
    Schlimmstenfalls landet die ein oder andere Flasche dann eben bei der “Der-Schambel-muss-weg-Weinprobe”!

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  • Werner Elflein

    Es genügt völlig, wenn ein Robert Parker die Weinkultur eines gesamten Landes versaut, und ich bin heilfroh, dass es hierzulande keinen Robert Parker gibt, wenngleich ich mich manchmal doch sehr über das Verhalten einiger Landsleute (darunter auch Winzer) wundere, wie bereitwillig und wohlwollend sie sich mit den fragwürdigen (und oft objekiv falschen) Bewertungen eines David Schildknechts auseinandersetzen, gerade so, als besäße er hinsichtlich deutschen Weines auch nur einen Funken von Kompetenz. Aber worum geht es hier eigentlich? Um Robert Parker, die Großen Gewächse? Oder darum, dass es keine letzte Instanz gibt, die in der Lage ist, die jungen Großen Gewächse (oder was der VDP dafür hält) bereits im September des auf die Lese folgenden Jahres abschließend zu beurteilen? Braucht man dies? Kann es so etwas überhaupt geben? Wobei sich die letzte Fragen nicht auf die Möglichkeit beziehen, durch Verkostung das Potenzial eines Weines zu erkennen. Dies funktioniert prinzipiell, nur eben nicht bei einer Flut von circa 200 vermeintlich Großen Gewächsen (die genaue Zahl habe ich nicht nachgeschlagen, aber die Größenordnung wird schon stimmen), die an ein oder zwei Tagen in einer Marathonverkostung bewältigt werden und in vorauseilendem Gehorsam der ahnungslosen Journaille mit zweifelhaft-positiven Ad-hoc-Bewertungen überschüttet werden. Was ich davon halte, habe ich bereits vor einem Jahr kund getan: http://wernerelflein.de/?p=1067

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    • Dirk Würtz Post author

      @Werner Elflein
      Man mekr halt doch immer wieder, dass Du Mathematiker bist…Dein analytischer Verstand funktioniert einwandfrei! Das meine ich übrigens ernst!

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  • Werner Elflein

    Dominik, eine Bürgerjury für Weine? Liebe Leute, bitte tut mir das nicht an. Ihr tut ja gerade so, als wäre Weinqualität demokratisch zu ermitteln. Qualität und Demokratie vertragen sich in den seltensten Fällen. Ich sehe jetzt schon vor meinem geistigen Augen: Dirk und eine Jury, bestehend aus Weinprofis wie Heidi Klum, Thomas Gottschalk, Roland Pofalla und einer 16-jährigen VIVA-Moderatoren (VIVA: vorpubertäre Idioten verarschen Altersgenossen) sitzen bei “100 Grad Öchsle” und casten den Superwein Deutschlands.

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    • Dirk Würtz Post author

      @Werner Elflein
      HEHEHE!!! Was spricht denn gegen eine Bürgerjury? Gar nichts, im Gegenteil! Und eines kannst Du glauben, lieber Werner, die von Dir genannten wären sicher nicht in dieser Jury… Den “Superwein” casten ist übrigens eine echt gute Idee!!!

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  • Werner Elflein

    Lieber Dirk, bei dieser Frage sehe ich mich selbst hin- und hergerissen. Auf der eine Seite gibt es keinen Grund, Weingenuss und die Beurteilung von Weinen nur einer selbsternannten Elite zuzugestehen, auf der anderen Seite sehe ich es durchaus kritisch, dass jeder meint, seinen Senf dazugeben zu müssen, und sei dieser noch so unqualifiziert. Irgendwo sollte es schon eine Grenze geben zwischen dem Publikumsgeschmack (der nicht hinterfragt) und einer kritischen Auseinandersetzung mit dem, was da eigentlich vor uns “in den Gläsern herumschwimmt” (nette Formulierung eines Weinfreunds neulich im Forum von weinfreaks.de). Nicht alles, was irgendwie (gut) schmeckt, ist es auch. Du selbst kannst auch schlecht auf der einen Seite dich für mehr Zeit und gereifte Weine einsetzen, und gleichzeitig dem einfältigen Publikumsgeschmack das Wort reden, der ja nach expressiven Primäraromen verlangt und selbst dann noch ins Jubilieren gerät, wenn diese Aromen aus der Tüte kommen. Kannst du diesen Widerspruch spagatfrei auflösen?

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    • Dirk Würtz Post author

      @Werner Elflein
      Ich glaube Du verkennst die Fähigkeiten und den Geschmack des Publikums. Ich sehe und spüre immer mehr und immer öfter, dass der Publikumsgeschmack, gerade bei den sogenannten Spitzenweinen sehr fein, ausgeprägt und nuanciert ist. Im Übrigen sollte man es einfach mal ausprobieren. Wir machen einen sogenannten “Putzfrauentest” mit Großen Gewächsen… wie wär´s?

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  • Werner Elflein

    Das wiederum halte ich auch für eine sehr gute Idee. Dann aber so: Auf der einen Seite den “Putzfrauentest”, und unabhängig davon einen Test mit einem – nennen wir es mal – geschultem Publikum. Jeweils zehn Weine der Kindergeschmackswinzer und zehn echte “Charakterdarsteller”. Ich vermute, da werden sich deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung herausstellen.

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  • Thomas Günther

    Das mit den Parkers halte ich etwas für übertrieben. Ich denke eher, dass schon ein gewisser Mut dazugehört eine Verkostungsliste online zu stellen. Dabei sollte jedoch aus meiner Sicht der Umfang der inhaltlichen Beschreibung von Weinen recht groß sein. Das mit dem Punkten mach ich auch nur, da nach einer erstmal abschließenden Bewertung gefragt wird. Punkte ohne Verkostungsnotiz (oder drei Worten und dann ein wenigsagendes 89-90+) halte ich für überflüssig.

    Für meine Kritik an Punkten (übrigens auch an den GGs aufgezogen empfehle ich “Punkte, Penunsen, Unsinn” von vor zwei Jahren:
    http://weinverkostungen.de/punkte-penunsen-unsinn/

    Ein zweiter Punkt ist die Kritik, dass die Großen Gewächse jetzt noch zu jung seien für eine Bewertung. Jung sind sie. Aber zu jung nicht unbedingt. Letztendlich würde diese Kritik das System der GG treffen. Und damit VDP-Regionalverbände die ja jetzt die Weine als GG zugelassen haben. Ich glaube jedoch schon, dass es möglich ist, im Moment Aussagen über diese Weine zu treffen. Manches wird man aber in 5 oder 10 Jahren relativieren können.

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  • Guido

    Ich kann Thomas Günther nur zustimmen!

    Gerade “Verkostungsnotizen”, die sich auf die Wiedergabe von drei Adjektiven oder gar nur auf Punkte beziehen, sind nicht von Mehrwert, sie sind für Verbraucher eigentlich wertlos. Auch wenn die Weine (primärfruchtig) jung sind, haben die etwas ausführlicheren Notizen für mich einen Sinn: sie können Aussagen treffen zB zum Stil des Weines (Dickschiff oder schlanker Vertreter?), sie können mir sagen, ob der Wein seinen Alkoholgrad verträgt oder nicht und – bestenfalls – ob der Wein gute Anlagen bietet. Das – so glaube ich – kann auch ein Amateur. Insofern kann ich/der Verbraucher erkennen, ob der Wein einen Kauf wert sein kann. Wenn man immer im Hinterkopf hat, dass viele Weine in diesem Stadium nur Tendenzen anbieten, kann sich aus der Summe der Notizen schon ein Bild geben.Die vergebenen Punkte sollte man dabei allenfalls als einen von weiteren Indikatoren für erwartete Qualität betrachten.

    (Auch)Die Notizen von Amateuren können also vor so machen Totalausfällen schützen. Zudem: wer sich halbwegs regelmäßig mit der Bloglandschaft/Amateurseiten beschäftigt, wird auch ein Bild davon bekommen, wer halbwegs fundiert Weine beschreibt oder wer nur Worthülsen mit effekthaschenden Punkteschreiereien verbreitet.

    Zudem: der Verbraucher ist ja auch nicht alleine auf diese (Amateur)Notizen angewiesen… der bekannte Online-Weinführer mit dem Plus hat ja gerade auch seine Notizen veröffentlicht. Ohne dass ich seine Bewertungen kommentieren möchte: auch diese Beträge können ein weiteren Baustein zum Gesamtbild geben…

    Und zuletzt: wer als Verbraucher bereit ist, 30 oder mehr Euro pro Flasche zu investieren (und das nicht nur für eine Flasche, sondern vielleicht für 6-12-18 oder mehr), kann eventuell auch von der Möglichkeit Gebrauch machen, vor der Verkostung bei den Händlerproben sich ein eigenes Bild zu machen. Kann nicht jeder, aber sicher der eine oder andere…

    Was ich meine: wer ohne weitere Recherche nur tumb Punkten folgt, darf sich nicht wundern, wenn er neben Treffern halt auch deutliche Enttäuschungen erlebt – er/sie hat es nicht besser verdient!

    VG
    Guido

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  • Werner Elflein

    Noch einmal und diesmal deutlich: Nach circa 200 Weinen sind sämtliche Degustationsnotizen für die Tonne, zumal die Verkostungsbedingungen bei einer solchen Präsentation erfahrungsgemäß selten höchsten professionellen Ansprüchen Rechnung tragen. Oder haben wirklich alle Journalisten und Blogger, die dort waren, die Proben auch brav wieder ausgespuckt? Ich wage das einmal zu bezweifeln, und außerdem dürfte bei den meisten spätestens nach der 20. Große-Gewächs-Alkoholbombe das Ende der Aufnahmefähigkeit erreicht sein. Die Ablenkung durch Gespräche mit anderen Verkostern hilft auch nicht gerade, die Konzentration hoch zu halten.

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  • Marc Herold

    Wein-Plus hat gestern eine Menge VKNs der GG online gestellt. Die Möglichkeit sich zu informieren ist also durchaus auch abseits von “weinwissenden Hausmännern” da.
    Abgesehen davon: Die Keller, Dönnhoff und Emrich-Schönleber-Fans haben schon bevor der erste Tropfen Wein gefüllt war reserviert. Da ist die 96+Punkte VKN nurnoch Bestätigung des eigenen Geschmacks, Für eine Bestellung ist es dann schon reichlich spät.
    Von daher sehe ich nicht die Notwendigkeit einen deutschen Rieslingpapst auszurufen. Die Information durch GM, Eichelmann und die diversen Foren ist schon ganz OK.

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  • pivu

    @Werner: die Verkostungsbedingungen in Wiesbaden waren tatsächlich mehr als vorbildhaft, und Alkoholleichen meine ich auch, nicht entdeckt zu haben. Absolut d’accord, dass im Rahmen solcher Events wie auch auf Messen keine endgültige TN geschrieben, wohl aber ein (erster) Eindruck über Potenzial . Stilistik und Wertigkeit, und in weiterer Folge eine Art Ranking erstellt werden kann. Und dafür sind hilfreich. Die im Verlauf der Zeit durch eine ausführliche Beschreibung ergänzt oder gar ersetzt werden.

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  • Thomas Günther

    @ Werner
    Generell ist richtig, dass ein geübter Verkoster am Tag nicht mehr als 80 bis 110 Weine probieren kann. Das ist allgemein eine Übungsfrage bei der auch eine Veranlagung mitspielen sollte. Die Vorpremiere war – wie pivu auch schreibt – sehr professionell organisiert. Es waren z.B. kaum Winzer anwesend, die Plätze waren weit genug entfernt, der Geräuschpegel war fast immer sehr niedrig, die Servicekräfte waren freundlich und unparteiisch und es wurde aus meiner Sicht auch nicht getrunken (was sich eigentlich von selbst versteht).

    Mit den Gesprächen schneidest du sicherlich ein heikles Thema an. Ich fürchte auch, dass manch einer sich von Pausengesprächen beeinflussen lassen kann. Für mich lasse ich das aber nicht gelten.

    @all:
    Ich verstehe das mit den “wissenden Hausmännern” nun gar nicht. Soll man doch mal Namen nennen. Sonnst ist dieser Pauschalvorwurf hohl. Ich habe im Jahr über 2.000 Weine in professioneller Umgebung im Glas und glaube da schon einiges beurteilen zu können. Die OIV schreibt für Jury-Teilnehmer von Weinwettbewerben übrigens nur einen Bruchteil dieser Menge vor.

    Ich denke das ist wieder mal viel Lärm um wenig. Dabei scheinen mir die wirklich heiklen Themen ausgespart.

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  • Marc Herold

    @ T. Günther: welche heiklen Themen denn? Z.B. Dass der VDP seine größte Präsentation in der Berliner Weindiaspora abhält und dafür die sehr informative Juni-Präsentation in Trier gestrichen hat?

    Grüße

    Marc

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  • Gilli Vanilli

    wenn das Volk nicht mitreden/mitbewerten darf/soll, hätte das einen vorteil

    wir würden auch von solch selbsternannten weinkritikern wie ihnen herr elflein verschont bleiben !!!!

    auch wenn mich persönlich ein klein wenig stört das jeder 2. weintrinker anscheinend einen eigenen blog hat und “kritiken” “verkostungsnotizen und co veröffentlicht (ich halte mich dann eher an die fachleute wie winzer, sommeliers… – denn davon gibts genug!)

    zählt doch zum glück hier in deutschland noch die meinungsfreiheit

    und grad beim wein finde ich es sehr gut das es sowas wie die TWA und co gibt

    denn wer wenn nicht das volk sollte das recht haben auch bzw. vor allem weine zu beurteilen

    denn sie sind die kunden – die weintrinker und somit die wichtigsten
    personen für die winzer / weingüter denn ohne die kein absatz, keine einnahmen und somit lang- oder sogar kurzfristig kein erzeuger mehr
    denn der ist schnell pleite :-O

    klar maße ich mir persönlich (aufgrund mangelnder deg.fähigkeit im vergleich zu solch leute wie dirk, hendrik und co) nicht an hier tolle romane über geschmacksnuancen zu veröffentlichen

    aber zu sagen ob mir ein wein schmeckt oder nicht wird ja wohl noch erlaubt sein – und auf mehr kommt es mir meist nicht an !!!!!!!

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  • Marc Herold

    @ Gilli Vanilli: Es sollen also nur diejenigen ihre Meinung sagen dürfen, die zugeben keine Ahnung zu haben? Konstruktive Idee ;-)

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  • Gilli Vanilli

    Nein – dann reissen Sie meinen Beitrag aus dem Kontext – es wurde weiter oben auch gerade von betreffenden elfenhaften “Weinkritiker” behauptet, das sich Qualität und Demokratie nicht vertragen und man ihm keine Bürgerweinjury andrehen soll.

    Ich wollte damit nur sagen – das neben den bekannten, namhaften, fachlich usw. ohne Zweifel meist sehr fähigen Experten die Weine beurteilen, genauso auch normale Leute das Recht haben, dies zu tun

    Natürlich machen diese es auf einer mehr laienhaften Amateur – Art und Weise und nicht professionell für Fachzeitschriften, -bücher etc.

    Aber warum sollen die es nicht auch dürfen – z.B. auf sowas wie den TWA´s etc.

    Wein trinken und gefallen daran ist sehr subjektiv und ich finde es immer wieder gut wenn man auch mal einen kleinen querschnitt der Volksmeinung sieht/liest wie auch immer.

    Es müssen nicht immer hochgestochene Verkostungsnotizen sein wo man liest obs nach gelecktem Stein oder so schmeckt ;-)

    Manchmal reicht es – schmeckt oder schmeckt nicht :-)

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