Gabis Rezepte – Spargelrisotto

Das große Spargelgeschrei geht wieder los – ich mag das Zeugs einfach nicht wirklich – und meine Frau nötigt mich hier ein neues Rezept zu bloggen. Na denn…

Spargelrisotto für 4 Personen

ca. 200 g Risotto, 10 Schalotten, Olivenöl (viel!), 1 Lorbeerblätter, 500 g weißer Spargel, Salz, Butter Zucker, Spargelfond, trockener Weißwein, 350 g grüner Spargel, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, geschlagene Sahne, etwas Brühe

Vorbereitung

Den weißen Spargel schälen und in Salzwasser unter Zugabe von etwas Butter und Zucker bissfest garen. Den abgekühlten Spargel in ca. 4 cm große Stücke schneiden. Den Fond aufheben. Die Schalotten schälen und würfeln. Einen Topf erhitzen und die Schalottenwürfel in viel Olivenöl anschwitzen. Risotto und Lorbeerblätter dazugeben und ebenfalls anschwitzen.

Mit Spargelfond und Weißwein aufgießen. Unter ständigem Rühren und mehrmaligem Zufügen von Spargelfond und Weißwein das Risotto garen, bis es weich ist.

Den grünen Spargel schälen und in ca. 4 cm große Stücke schneiden. Die Spargelstücke scharf in Olivenöl anbraten und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Auf ein großes Blech schütten, damit der Spargel schnell auskühlt und nicht grau wird.

Fertigstellung

Die gewünschte Menge Risotto mit etwas Brühe erhitzen, etwas geschlagene Sahne unterrühren; das macht das Risotto geschmeidig. Pro Person je einen Löffel grünen Spargel und weißen Spargel unterrühren und servieren.

9 Kommentare »

  1. Der Weinfreak April 22, 2010 12:15

    Recht hat sie, Deine Frau, Spargel-Risotto ist groß! Und dazu dann ein Wein, kaum zu toppen!
    Danke für das Rezept, ich hatte bisher ein anderes (aus Südtirol) und werde jetzt einmal Gabis nachkochen :-)

  2. Claus April 22, 2010 13:48

    10 Schalotten, so viel???

  3. Gabriele würtz April 22, 2010 15:14

    @claus
    ja, ca. 10 Schalotten; natürlich nicht die größten. Wir sind ja auch bei 1 KG Masse (Spargel und Risotto, ohne die Flüssigkeit). Gabi Würtz

  4. Rudolf J. Schmiedel alias Pesto April 22, 2010 17:41

    Ja nun, liebe Gabi. Grundsätzlich ein schönes Rezept aber….
    10 Schalotten sind wirklich zuviel. Probier mal die Hälfte und Du schmeckst den Spargel viel intensiver. Auserdem wärmt man Risotto niemals auf. Der Gast wartet auf das Risotto, nicht das Risotto auf den Gast. Lass die Sahne weg und geb nur kalte Butter dazu zu Schluss unmittelbar vor dem Servieren.Dann glänzt das Risotto schön. Alles Liebe Pesto

  5. Gabriele Würtz April 22, 2010 18:02

    @Pesto Lieber Pesto, Risotto kann man wunderbar so vorbereiten und so auf Abruf,= à la minute, d.h. durchaus portionsweise so vorbereiten; Sahne macht es halt schön “schlotzig”. Die Menge der Schalotten, bitte kleine verwenden,ist durchaus Geschmackssache. Aber gerne werde ich es einmal mit Butter probieren. Danke für den Tip. Gruß Gabi

  6. Weindeuter April 22, 2010 22:33

    Spargel in allen Varianten, ob wie bei uns mit westfälischem Knochenschinken oder auf Italo-Art wie hier ist für mich lecker. Für Weinhändler ist die dünne Stange natürlich die große “Spargelweinzeit”, überall nur noch Spargelweine. Ich hab heute ne “Spargelbratwurst” gekauft + dazu einen fetten Roten getrunken, Post dazu morgen…

  7. Marco Rosso April 23, 2010 09:46

    Hört sich ja super an! Werden wir als große Spargel-Fans demnächst ausprobieren.Und dazu gibt es natürlich einen Wein vom Blogggwart;-)

  8. jens funke April 23, 2010 20:01

    Hallo Zusammen!

    Das man Risotto so wie beschrieben vorbereiten kann wollte ich auch nicht glauben – bis ich Lea Linster im Fernsehen kochen sah und die es ganz genauso gemacht hat. Habe es ausprobiert und es funktioniert wirklich. Anstatt Sahne nehme ich alledings auch lieber Butter und viel Käse. Man kann auch andere Käse als immer Parmesan nehmen. Reblochon kann ich für ein Risotto auch empfehlen.

    Grüße Jens

  9. Friedrich Bolle April 26, 2010 20:32

    @Dirk Würtz
    Auch wenn Sie das ” Zeug 2 nicht mögen…..

    Sind Sie nun ein Weinliebhaber und – kenner oder nicht??

    Wo bleibt die Herkunft, der Jahrgang etc. etc . etc…

    “trockener Weißwein”

    ????????

    Und der Wein der nicht in den Topf sondern zum Gericht gereicht wird….???

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