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Wein im Web 2.0

Am vergangenen Freitag fand auf der Intervitis in Stuttgart ein Kongreß zum Thema “Wein im Web 2.0 ” statt. Organisiert hatte das Ganze der Deutsche Weinbauverband. Wir waren mit dabei und lassen die Veranstaltung noch einmal Revue passieren.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass der Kongreß seitens des Weinbauverbandes sehr gut organisiert war. Susanne Bürkle und Bernd Wechsler haben ganze Arbeit gekleistet. Unser Stream hat auch reibungslos funktioniert und wir waren doch sehr über die rege interaktive Teilnahme überrascht. Wir veröffentlichen heute noch einen link zur Aufzeichnung des Videostreams.

Allerdings gibt es auch einige Dinge kritisch anzumerken. Sehr gut hat mir der Vortrag von Miriom Lemke gefallen. Sie hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit das Wein-Web 2.0 untersucht und mit Zahlen unterlegt.

Die anderen Vorträge haben mich ein wenig ratlos hinterlassen. Nicht nur mich, auch einige Zuhörer mit denen ich im Nachhinein noch gerdet habe. Grundsätzlich ist es wohl so, dass es wenige Agenturen gibt, die tatsächlich im Thema “Wein im Web 2.0″ wirklich drin sind. In der Regel ist das Hauptgeschäft der Agenturen wohl das Erstellen von Homepages für Weingüter. Das ist aber nicht 2.0, dass ist 1.0, wenn überhaupt. Der entscheidende Punkt am “Mitmachweb” ist die Tatsache, dass jeder mit geringem bis gar keinem finanziellen Aufwand in diesen Kosmos eintreten und aktiv werden kann. Ein Blog inklusive einem Twitter- und Facebookaccount sind in 30 Minuten eingerichtet. Danach geht es nach dem Prinzip: “Versuch macht klug!” und “Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!” Niemand in unserem Metier braucht eine “Ghosttwitterer”, schon gar nicht eine Agentur. In unserem Bereich geht es um Authentizität und Wahrhaftigkeit. Alles andere kann man getrost diversen Politkern überlassen.

Das Entscheidende am Web 2.0 ist nicht der Kanla, sondern der Inhalt. Nur darum geht es. Das ist es, was man den Leuten erklären muss. Nutzt den Kanal, welchen auch immer, um Euch und Eure Produkte bekannt zu machen. Wer jetzt gerade “Twitter” entdeckt ist schon reichlich spät dran, um sich über diesen Kommunikationskanal stundenlang Gedanken zu machen. Einfach nutzen, solange es ihn noch gibt und mit sinnvollem Inhalt füttern…

Zu diesem Thema schreibt auch die Weinakademie aus Berlin.

2 Kommentare zu “Wein im Web 2.0

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