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Elch-Wein-Test-Johner Tag 13

Der “Elchtest” geht weiter. Wir haben absichtlich einige Tage vergehen lassen, da die Weine sich vergangene Woche ja überhaupt nicht bewegt hatten. Natürlich haben wir zwischendurch mal kurz genippt! Mal sehen wie es heute ist, los geht es..

Foto (15)2009 Sauvignon Blanc Gladstone, Neuseeland, 14 % Alkohol

Tag 1: Stachelbeere, Pfirsisch, ein Hauch von Leder und deutliche Passionsfrucht. Der erste geschmackliche Eindruck ist sehr zurückhaltend, die Säure ist spürbar, ein Hauch von Bitterkeit hängt sich an meinen Gaumen. Der Alkohol ist kaum spürbar, die Mineralität springt mich an und versucht mich zum trinken zu überreden. Geht nicht, ich bleibe  standhaft, auch wenn der unendlich lange Abgang wie ein kleines Teufelchen mich in Versuchung bringen will. Der Geruch steht im Glas wie ein Monument.

Tag 2: Schon beim Einschenken riecht es gewaltig nach Stachelbeere. Heute kommt ein wenig der Schwefel im Geruch durch und eine neue Komponente erscheint: Zitrusfrüchte. Alles wirkt taufrisch. Der Bitterton im Geschmack hat sich deutlich reduziert. Die Zitrusfrüchte sind nun auch schmeckbar und der Wein ist unverändert lang.

Tag 5: Die Frucht ist nun ganz deutlich da. Ich rieche reife Stachelbeeren, Kiwis und einen Hauch Orange. Der Geschmack ist jetzt auf dem Höhepunkt, vermute ich mal. So gar nicht mehr verschlossen. tolle Säure und Mineralität und ganz viele Südfrüchte.

Tag 6: Ich mache kurz: Keine gravierenden Veränderung zu gestern. Riecht gut und schmeckt immer noch prima!

Tag 7: Es ist kaum zu glauben, aber die Frucht wird immer besser. Erinnert mich an dickes, eingekochtes Kompott. Geschmacklich ist das Ganze völlig in der Balance. Kein Hauch von Oxidation oder Müdigkeit. Toll!

Tag 13: “der helle Wahnsinnn”, sagt meine Frau und redet vom Geruch. Recht hat sie, nicht der Hauch von Oxidation. Reinste Frucht von reifen Stachelbeeren  und frisches Gras! Jeder Schluck schmeckt nach mehr und einem schönen Sommerabend auf der Terasse. Ach ja, schmeckt nach Südfrüchten..

2007 Chardonnay “SJ”, Bischoffingen, 13.5 % Alkohol

Tag 1: Mein erster Gedanke: “Was ist das?”. Ganz ungewöhnliche Gerüche, die mir so eher fremd sind. Nicht unangenehm, einfach nur anders. Beim dritten reinriechen habe ich es gefunden. Ein Hauch von Banane und ganz reife Kiwis. Verrückt! Im Mund eher zurückhaltend und nicht so wirklich lang, eher sogar etwas kurz. Wirkt alles in allem sehr verschlossen.

Tag 2: Heute rieche ich deutlich etwas Holz, die Kiwi ist auch noch da. Der Wein ist nun deutlich präsenter als gestern. Er wirkt auf einmalig sehr cremig und körperreich. Das Öffnen gestern hat ihn deutlich nach vorne gebracht und ich entdecke nun im Geschmack die Banane, die ich gestern gerochen habe. Der Geschmack bleibt ewig an meinem Gaumen kleben.

Tag 5: Aha… auf einmal riecht der Wein nach Spargel und Passionsfrüchten. Top frisch, nicht der Hauch von Oxidation. Die Säure hat sich total im Wein eingepasst, alles wirkt sehr harmonisch.Der Wein beginnt sich zu öffnen, ich würde mal auf einen, maximal zwei Tage tippen, dann ist er perfekt.

Tag 6: Der Geruch ist heute etwas zurückhaltender. Heute rieche ich hauptsächlich rote Beeren. Alles riecht immer noch frisch und sauber. Der Geschmack wird immer besser. Allerdings kommt heute ein wenig der Alkohol durch. Ich denke noch einen Tag, dann ist er perfekt.

Tag 7: Der Wein ist heute im Geruch etwas indifferent und floral. Meine gestrige Prognose muss ich en wenig revidieren. Die einzelnen Komponenten stehen ein wenig nebeneinander.

Tag 13: Der Geruch wird immer zurückhaltender. Er erinnert an Lychees und überreife Bananen. Der Wein wirkt extrem cremig im Mund und schmeckt ein wenig nach Karamelbonbons und etwa buttrig. Nicht den Hauch von müde oder oxidativ.

2005 Blauer Spätburgunder “SJ”, Bischoffingen, 14% Alkohol

Tag 1: OOOOHAAAJAAA… Was für ein Geruch. Schade, dass man Gerüche nicht über das Netz schicken kann. Was für ein Paradebeispiel eine Pinot Nase. Alles da was das Pinot Herz begehrt. Hochkonzentrierte Kirsche, schwarze Beeren, ein Hauch von Filz. Und diese Farbe… perfekt burgundisch. Im Mund zeigt sich, dass der Wein Luft braucht. die bekommt er jetzt ja die nächsten Tage. Tolle und animierende Säure. Ich finde ja Säure beim Pinot noch wichtiger als beim Riesling. Mein Mund wird warm und wärmer und der Geschmack will gar nicht mehr weggehen. Ganz weiche und wollig warme Aromen schmecke ich da

Tag 2: Die Nase ist nicht mehr ganz so expressiv und laut wie gestern. Das ist aber gar nicht unangenehm, im Gegenteil. Der Geruch ist annähernd aristokratisch. Die Kirschen sind anwesend und tanzen mit den schwarzen Beeren Walzer, während die neu hinzugekommene Pflaume eifersüchtig zuschaut. Der Geschmack ist indifferent. Ein wenig stumpf und bitter zunächst, dann kommt die Säure wieder und es wird warm in meinem Mund. Ich spüre ganz leicht einen Luftton, der Alkohol ist sehr präsent. Die Frucht versteckt sich. Mal sehen, ob sie morgen wieder kommt.

Tag 5: Die Farbe zeigt keinerlei Anzeichen von bräunlichen Reflexen. Der Geruch ist nicht mehr ganz so klar, und zeigt einen ersten Luftton. Der Geschmack ist sehr klar und sauber. Der Alkohol ist auf einmal nicht mehr aufdringlich, keinerlei Anzeichen von Oxidation im Geschmack, die Säure wird wieder etwas präsenter. Könnte man jetzt schön trinken.

Tag 6: Immer noch keine bräunliche Verfärbung zu entdecken. Der Luftton von gestern ist weg! Wo ist er denn? Geschmacklich nähert sich das Ganze dem Höhepunkt. Der Wein ist fast schon unverschämt lang und schmeckt betörend nach reifen Kirschen. Nein, ich darf den jetzt nicht leertrinken :-(

Tag 7: Ganz zarter, kaum wahrnehmbarer bräunlicher Reflex. Ein Hauch von Stallgerucht weht aus dem Glas, wird aber direkt von feinsten Gerüchen von Dörrobst verdrängt. Der Geschmack ist atemberaubend.  Schwarze Kirschen, ein Hauch von Leder und aberwitzig lang, warm und weich.

Tag 13: Der braune Reflex ist weg… Deutliche oxidative Töne in der Nase, hinter denen aber immer noch eine Frucht wahrnehmbar ist.  Vom Geschmack weniger oxidativ als vom Geruch. Die Säure hat sich gelöst und steht ein wenig abseits. So wie sich der Wein heute präsentiert, hat er seinen Höhepunkt überschritten. Zum Essen wäre er aber heute ganz gut!

2002 Blauer Spätburgunder “SJ”, Bischoffingen, 14% Alkohol

Tag 1: Sehr helles rot und beim ersten reinriechen nicht den Hauch von Alterserscheinung. Sehr eleganter, eher aristokratischer Geruch im Vergleich zum “Anspringer” aus 2005. Geht eher in die feine Cassisabteilung. Auch hier wieder eine ansprechende Säure. Allerdings ist dieser Wein deutlich bitter und die Gerbstoffe sehr präsent. Bin gespannt wie er morgen ist.

Tag 2: Aha… das riecht nach frisch gekochtem Pflaumenkompott mit einem Hauch von Zimt. Das war gestern definitiv nicht so. Keinerlei Alters- oder Luftton. Wirkt total stabil. Ein Hauch von Liebstöckel schleicht sich ein. Die Gerbstoffe sind reduzierter, aber immer noch kräftig. Schmeckt nach Kirsche pur.

Tag 5: Am Rand ist ein zarter brauner Farbreflex erkennbar. Das Pflaumenkompott ist unverändert anwesend und wird durch eine rauchige Komponente ergänzt. Der Wein hat wieder “zugemacht” und wirkt verschlossener als am ersten Tag. Verrückt…

Tag 6: Kein braun in der Farbe zu sehen… Der Geruch wird einen Hauch oxidativ. Insgesamt ist er zwar ein wenig offener als gestern, aber noch nicht wirklich weiter.

Tag 7: Ganz zarter Braunreflex, ebenfalls kaum wahrnehmbar. Ganz zart oxidativ, hat sich seit gestern aber nicht verschlimmert, ist eher etwas weniger geworden. So etwas habe ich bis jetzt auch noch nicht erlebt… Irre dicht und nach wie vor verschlossen. Ich frage mich, wann sich dieser Wein öffnen möchte. Die Gerbstoffe sind zwar mittlerweile nicht mehr so präsent und es zeigt sich eine hübsche Kirschfrucht, aber der Wein ist immer noch weit davon entfernt ausgetrunken werden zu wollen.

Tag 13: Extrem oxidativ in der Nase. Deutliche Braunreflexe. Schade eigentlich, denn der Geschmack ist klasse. Gerbstoffe sind rund, die Säure ein wenig spitz und der Abgang lang. Ewig lang und schmeckt nach Schattenmorellen.

2005 Merlot & Cabernet Sauvignon, Bischoffingen, 13,5 % Alkohol

Tag 1: Eines vorweg: Ich bin sehr skeptisch und eher ablehnend wenn es um diese Rebsorten in Deutschland geht. Ich versuche das jetzt ganz objektiv zu machen und öffne einfach mal die Flasche. Im ersten Moment rieche ich Leder und Pflaumenkompott. Letzteres nimmt Überhand. Und irgendwo ist noch eine Frucht versteckt, die ich nicht zuordnen kann. Im Mund entdecke ich dann Paprika und Holunder. Holunder habe ich überhaupt noch nie so wahrgenommen. Der Wein ist sehr kompakt und verschlossen. Die Tannine kratzen ein wenig und ein kleines Bittertönchen tanzt um die schmeckbare Säure.

Tag 2: Ich mache es kurz: Pflaumen, Kirsche, schwarzer Pfeffer. Im Geschmack Paprika, getrocknete Nelken und mächtig Pfeffer. Der Wein ist immer noch verschlossen wie eine Auster…

Tag 5: Heute ist der Paprika im Geruch wahrnehmbar, und wie. Dazu gesellt sich nach wie vor die dicke Pflaume und etwas das mich komischerweise an Süßkartoffeln erinnert. Schmecken kann ich nach wie vor wenig. Das ist alles so dicht, konzentriert und zu. Kaum zu glauben, dass das heute der fünfte Tag ist…

Tag 6: Oh… die Pflaume ist am verschwinden, der Paprika nimmt Überhand und ich entdecke einen ganz zarten braunen Farbreflex am Rand. Geschmacklich dicht wie ein Atombunker. Keine Regung. Wahnsinn!

Tag 7: Keinerlei Braunreflexe zu erkennen. Der Paprika ist stabil, dazu kommen heute eingekochte rote Früchte. Der Wein ist nach wie vor völlig dicht und verschlossen. Kaum zu glauben, aber wahr.

Tag 13: Nix braunes zu sehen… Rote Früchte, ein Hauch von Lebkuchen. Mit viel Fantasie hat der Wein einen Anflug vom Anflug im Anflug oxidatives. Schmeckt, als ob man in eine rote Paprika beißt. Dicht und fest!

2008 Cabernet & Merlot “Lyndor”, Neuseeland, 13,5 % Alkohol

Tag 1: So mag ich das: Reife Johannisbeeren und noch irgendetwas rotes, das mich an die kleinen runden Lutscher von früher erinnert. Die mit den grünen Stielen, wenn Ihr wisst was ich meine. Nebenbei riecht es irgendwie auch noch nach Fenchel. Im Mund wirkt er zunächst etwas süßlich, wobei dann ganz schnell der Tanninhammer zuschlägt. Ich zucke in Richtung Dekantierkaraffe, aber das geht ja nicht. Der muss ja in der Flasche bleiben. Im Mund wird es warm und aus den Johannisbeeren werden Kirschen, ganz laaaaange

Tag 2: Der Wein kommt fast lilafarben aus dem Glas. Der rote Lutscher ist immer noch da, der Fenchel auch. Heute ist der Wein noch verschlossener als gestern und die Frucht ist kaum spürbar.

Tag 5: Farbe nach wie vor pures lila. Ich nehme einen Hauch von Tabak war, etwas Feuerstein und mein Lieblingslutscher ist auch noch da. Geschmacklich immer noch wie zubetoniert, aber mit einem großen Zaunpfahlwink, dass da irgendwann etwas kommt.

Tag 6: Mehr lila geht nicht, farblich meine ich… Heute spüre ich wieder diesen süßlichen Ton, den ich am ersten Tag schon hatte. Das Ganze gepaart mit einer Frucht, die ich momentan nicht wirklich zuordnen kann. Ich kann nur sagen, schmeckt und läßt nach wie vor auf eine Explosion hoffen. Ich frage mich nur, wann die kommt…

Tag 7: “Stichlila” sagt meine Frau und recht hat sie! Ich rieche Süßholz und einen Hauch von Leder. Dicht, dichter, am dichtesten!

Tag 13: Mehr lila geht nicht mehr… oh mein Hund hat gerade Flatulenzen… kurze Pause…

Riecht das gut, Manomann, also der Wein, nicht der Hund!  Ein ganzer Korb voller Beeren und Früchte. Der Wein hat sich unglaublich geöffnet. Aus der “Eisernen Jungfrau” ist ein einladendes Vollweib geworden. Hammer!

Was ich jetzt gerne trinken würde…

Tag 1: Wenn ich jetzt einen zum leer trinken auswählen sollte, wäre das der 2005 Spätburgunder “SJ”. Mach ich aber nicht, sondern freue mich auf den morgigen Tag 2…

Tag 2: Heute würde ich mich den Rest vom Abend mit dem Sauvigon Blanc vergnügen. Meine Frau nicht mit zustimmend zu…

Tag 5: Auch heute fällt meine Trinkwahl auf den Sauvignon Blanc.

Tag 6: Ich weiß, ich wiederhole mich, aber dieser Sauvignon…

Tag 7: Mein Frau würde jetzt den Sauvignon Blanc trinken und ich kann mich (schon wieder) nur anschließen

Tag 13: Erst trinken wir jetzt den Sauvignon Blanc leer (Apero), dann zum essen die zwei Pinots und am Ende den Cabernet&Merlot aus Neuuseeland

Kleines Fazit nach 7 Tagen: Es ist mehr als erstaunlich, dass kein einziger Wein bisher schwächelt, abgestanden oder oxidativ schmeckt. Im Gegenteil. Einige sind nach wie vor so verschlossen wie eine Auster. Ich bin echt gespannt wie das weitergeht. Kompliment an die Johners!

8 Kommentare zu “Elch-Wein-Test-Johner Tag 13

  • Patrick Johner

    Lieber Dirk,
    vielen lieben Dank für die Ausführung des Elch-Wein-Tests. Normalerweise “sagt man” wären die Weine aus Neuseeland nur geprägt von vordergründiger Frucht und wären nicht “haltbar”. Und genau deswegen waren wir um so mehr überrascht als letzten Sommer eine Fassprobe, nach ca. 6 Wochen geöffnet im Kühlschrank, immer noch keine Oxidation zeigte.
    Herzliche Grüße
    Patrick

    Reply
    • Dirk Würtz Post author

      @Patrick Johner

      Ja, das ist schon ganz enorm. ich bin gespannt wie sich die Weine weiterentwickeln. Der Elchtest geht jedenfalls so lange weiter, bis die Weine “um” sind. Das dauert dann wahrscheinlich noch Wochen… ;-) Gerade der SB ist sowas von stabil und frisch, irre!

      Reply
  • Heike

    Hej!
    @Patrick: Das wundert mich, dass du das sagst. Hier oben bei uns im Norden sind die neuseeländischen SBs, (besonders aus Marlborough) als Benchmark bekannt – zumindest unter den Weinkennern… Leider habe ich Eure Weine noch nicht schmecken können, bin aber sehr neugierig. Danke auch für deine Ergänzung zum Thema Tannine in meinem Blog. Wäre jetzt wirklich interessant gewesen zu erfahren, wie sich Schraubverschluss ./. Korken auf die Tanninentwicklung auswirkt…

    @Dirk: Ich bin ja ganz, ganz neu hier dazugekommen und frage daher höflich nach, was deine Definition des Elch-Tests ist… Als Elch-Land-Residentin bin ich natürlich neugierig.

    Hejdå
    Heike

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  • Georgios Charitou

    Ein wirklich grandioser “Versuch”! Bitte mehr davon, lieber Dirk. Hab jetzt absolut keine Angst mehr diverse Flaschen parallel zu öffnen und in Ruhe über Tage zu geniessen… Wobei mir das mit dem 13. Tag etwas unrealistisch erscheint, es sei denn ich komm aus´m Urlaub und finde merkwürdigerweise noch angebrochene Flaschen zuhause. Respekt an die Johners für die Hammer-Qualität! Mal schauen wie sich die Weine anderer Weingüter, quer durchs Sortiment, in Zukunft präsentieren werden. Wie wärs mit griechischen Tropfen?!
    Grüße Burzuko.

    Reply
  • Marco Rosso

    Hi Dirk, habe vorhin bei den Johners den 2008er SB ,,Gladstone” bestellt.
    Hätte ich vieleicht besser den 2009er nehmen sollen,wenn der nach 13 Tagen immer noch ein Hammer ist.

    Gruss Marco

    Reply
  • Pingback: Eine kleine Zahl macht einen großen Unterschied

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