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	<title>Kommentare zu: Der &#8220;Jungweinwahn&#8221; &#8211; Teil 2</title>
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	<description>Alles über Wein und den Rest der Welt...</description>
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		<title>Von: Marc Herold</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2817</link>
		<dc:creator>Marc Herold</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:13:16 +0000</pubDate>
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		<description>Die Unterscheidung VDP / Nicht VDP wurde gewählt weil, wie im Ausgangsartikel richtig bemerkt, die &quot;Großen/ersten Gewächse&quot; eh&#039; erst im September präsentiert werden können. 
Also bleiben für den Jungweinwahn ja nur die trockenen Spitzenweine der nicht-VDPler übrig. Und da sehe ich einfach nicht die Massen an Weinen, die durch die Kunden/Nachfrage/Journalisten zu früh in die Flasche kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterscheidung VDP / Nicht VDP wurde gewählt weil, wie im Ausgangsartikel richtig bemerkt, die &#8220;Großen/ersten Gewächse&#8221; eh&#8217; erst im September präsentiert werden können.<br />
Also bleiben für den Jungweinwahn ja nur die trockenen Spitzenweine der nicht-VDPler übrig. Und da sehe ich einfach nicht die Massen an Weinen, die durch die Kunden/Nachfrage/Journalisten zu früh in die Flasche kommen.</p>
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		<title>Von: Dirk Würtz</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2814</link>
		<dc:creator>Dirk Würtz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:19:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Marc Herold
Ich glaube nicht, dass es sich hier um eine Gespensterdebatte handelt. Im Gegenteil! Ich glaube auch nicht, dass es hier um &quot;VDP&quot; oder &quot;NichtVDP&quot; geht. Wi kommen Sie denn darauf? Das würde mich wirklich genauer interssieren. Im Übrigen gibt es massenhaft konkrete Beispiele, insbesonder bei &quot;Nicht-VDPlern&quot;.
Also, wenn möglich, obige Ausführungen mal ein wenig konkretisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marc Herold<br />
Ich glaube nicht, dass es sich hier um eine Gespensterdebatte handelt. Im Gegenteil! Ich glaube auch nicht, dass es hier um &#8220;VDP&#8221; oder &#8220;NichtVDP&#8221; geht. Wi kommen Sie denn darauf? Das würde mich wirklich genauer interssieren. Im Übrigen gibt es massenhaft konkrete Beispiele, insbesonder bei &#8220;Nicht-VDPlern&#8221;.<br />
Also, wenn möglich, obige Ausführungen mal ein wenig konkretisieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc Herold</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2813</link>
		<dc:creator>Marc Herold</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:11:08 +0000</pubDate>
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		<description>Bei der Jungweinwahn-Diskussion handelt es sich mal wieder um eine typische &quot;Gespensterdebatte&quot;. Welche Nicht-VDP-Güter werden den von den bösen Kunden gezwungen ihre besten trockenen Weine zu früh auf den Markt zu werfen? Gibt es da konkrete Beispiele?
Ist es nicht viel eher so, dass diese (eher kleinen Nicht-VDP) Winzer drauf angewiesen sind, den Wein so früh wie möglich zu verkaufen, weil sie es sich finanziell gar nicht leisten könnten, den Wein noch ein halbes Jahr zurückzuhalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Jungweinwahn-Diskussion handelt es sich mal wieder um eine typische &#8220;Gespensterdebatte&#8221;. Welche Nicht-VDP-Güter werden den von den bösen Kunden gezwungen ihre besten trockenen Weine zu früh auf den Markt zu werfen? Gibt es da konkrete Beispiele?<br />
Ist es nicht viel eher so, dass diese (eher kleinen Nicht-VDP) Winzer drauf angewiesen sind, den Wein so früh wie möglich zu verkaufen, weil sie es sich finanziell gar nicht leisten könnten, den Wein noch ein halbes Jahr zurückzuhalten?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: weinhof KOBLER weblog &#187; Schluss mit dem Jugendwahn — Basta con l&#8217;ossessione della giovinezza</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2811</link>
		<dc:creator>weinhof KOBLER weblog &#187; Schluss mit dem Jugendwahn — Basta con l&#8217;ossessione della giovinezza</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 22:57:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Thema Jugendwahn bei Weinen ergab sich k&#252;rzlich in der deutschsprachigen Bloggerszene (1, 2, 3, 4), von mir aus ein l&#228;ngst f&#228;lliger Schlagabtausch. In den italienischen Pendants habe [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Thema Jugendwahn bei Weinen ergab sich k&#252;rzlich in der deutschsprachigen Bloggerszene (1, 2, 3, 4), von mir aus ein l&#228;ngst f&#228;lliger Schlagabtausch. In den italienischen Pendants habe [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Heike</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2769</link>
		<dc:creator>Heike</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 13:24:14 +0000</pubDate>
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		<description>Hej aus Schweden! Habe zwar bereits bei CC zum Thema gepostet, kann es aber nicht sein lassen... Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung, kann ich nur sagen. Der (durchschnittliche) Konsument weiss nicht, was gut ist, weil er sich nicht ausgiebig mit Wein befasst - ihn aber dennoch (Gott sei es gedankt) gerne trinkt. Wenn jeder Weinproduzent seine eigene Empfehlung zum Wein mit auf den Weg gibt, z.B. in Form einer einfachen Flaschenbeschriftung &#039;dieser Wein schmeckt schon heute, wird seinen Höhepunkt ca xx erreichen und kann auch danach noch genossen werden&#039;. Dann versteht der Nicht-Profi, was er machen kann und wird sich selbst entscheiden. Danach kann er auch beurteilen, ob er den Wein mochte, UND wird im besten Fall den Unterschied der diversen Reifegrade entdecken. (Hallelujah!) Bei den unzähligen Varianten von Rebsorten, Weinstilen, Jahrgängen - hallo?! WER soll da durchblicken...? Ich habe selbst die Sommelierausbildung in Schwedisch und Englisch hinter mir und habe ehrlich gesagt als Pfälzerin Schwierigkeiten abzusehen, wie lange ich den Spätburgunder von XY liegen lassen kann.
Natürlich geht der Druck von der Industrialisierung aus, aber dennoch kann sich auch der &#039;kleinere&#039; Produzent seinen eigenen Freiraum schaffen - wenn er dann auch damit leben kann, dass so mancher Wein vielleicht nicht gleich gekauft wird? 
Hejdå,
Heike
vinumdiligo.blogspot.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hej aus Schweden! Habe zwar bereits bei CC zum Thema gepostet, kann es aber nicht sein lassen&#8230; Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung, kann ich nur sagen. Der (durchschnittliche) Konsument weiss nicht, was gut ist, weil er sich nicht ausgiebig mit Wein befasst &#8211; ihn aber dennoch (Gott sei es gedankt) gerne trinkt. Wenn jeder Weinproduzent seine eigene Empfehlung zum Wein mit auf den Weg gibt, z.B. in Form einer einfachen Flaschenbeschriftung &#8216;dieser Wein schmeckt schon heute, wird seinen Höhepunkt ca xx erreichen und kann auch danach noch genossen werden&#8217;. Dann versteht der Nicht-Profi, was er machen kann und wird sich selbst entscheiden. Danach kann er auch beurteilen, ob er den Wein mochte, UND wird im besten Fall den Unterschied der diversen Reifegrade entdecken. (Hallelujah!) Bei den unzähligen Varianten von Rebsorten, Weinstilen, Jahrgängen &#8211; hallo?! WER soll da durchblicken&#8230;? Ich habe selbst die Sommelierausbildung in Schwedisch und Englisch hinter mir und habe ehrlich gesagt als Pfälzerin Schwierigkeiten abzusehen, wie lange ich den Spätburgunder von XY liegen lassen kann.<br />
Natürlich geht der Druck von der Industrialisierung aus, aber dennoch kann sich auch der &#8216;kleinere&#8217; Produzent seinen eigenen Freiraum schaffen &#8211; wenn er dann auch damit leben kann, dass so mancher Wein vielleicht nicht gleich gekauft wird?<br />
Hejdå,<br />
Heike<br />
vinumdiligo.blogspot.com</p>
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	<item>
		<title>Von: Marco Rosso</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2761</link>
		<dc:creator>Marco Rosso</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:39:38 +0000</pubDate>
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		<description>Dirk,ganz deiner Meinung.Zwar muss(kann)nicht jeder Wein reifen,aber 
viele Weine schmecken gereift einfach besser.Ein Beispiel ist dein 
Würtz-Maas Riesling 2001.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk,ganz deiner Meinung.Zwar muss(kann)nicht jeder Wein reifen,aber<br />
viele Weine schmecken gereift einfach besser.Ein Beispiel ist dein<br />
Würtz-Maas Riesling 2001.</p>
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		<title>Von: Gerrit</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2756</link>
		<dc:creator>Gerrit</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 14:39:05 +0000</pubDate>
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		<description>Diesem Beitrag kann ich nur voll und ganz zustimmen, Dirk. &quot;Gutes braucht Zeit.&quot;

Und wo wir schon beim Thema Aufklärung sind ... gestern stand eine Dame in unserem Laden und hat einen Wein zum Verschenken gesucht. Auf die Frage, ob es denn gerne ein deutscher Wein sein darf, bekam ich die Antwort: &quot;Nein, lieber nicht, deutsche Weine sind ja generell nicht so gut.&quot; Bei dieser Dame würde sich Aufklärung auch gut tun, vielleicht hat sie ja auch einige zu junge erwischt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesem Beitrag kann ich nur voll und ganz zustimmen, Dirk. &#8220;Gutes braucht Zeit.&#8221;</p>
<p>Und wo wir schon beim Thema Aufklärung sind &#8230; gestern stand eine Dame in unserem Laden und hat einen Wein zum Verschenken gesucht. Auf die Frage, ob es denn gerne ein deutscher Wein sein darf, bekam ich die Antwort: &#8220;Nein, lieber nicht, deutsche Weine sind ja generell nicht so gut.&#8221; Bei dieser Dame würde sich Aufklärung auch gut tun, vielleicht hat sie ja auch einige zu junge erwischt &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Wein aus Spanien</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2750</link>
		<dc:creator>Wein aus Spanien</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:06:05 +0000</pubDate>
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		<description>Der Argumentation von Dirk folgend kann ich noch folgendes anfügen: Ein in meinen Augen wichtiger Punkt liegt in der teilweise zunehmenden Industriealisierung vieler Weinbaubetriebe weltweit. Solche Tendenzen kenne ich z. B. sehr gut aus Spanien. Der damit verbundene Druck auf die freien Weinbauern wächst ständig und wird durch ebenfalls zunehmenden Lobbyismus innerhalb der EU noch weiter wachsen. Wie das diesbezüglich in außereuropäischen Weinbaugebieten aussieht, kann ich nicht so gut beurteilen, da wir uns ausschließlich mit spanischem Wein beschäftigen. Jedoch sind uns teilweise auch von dortigen Gebieten gleiche oder ähnliche Tendenzen bekannt geworden. Natürlich soll Jungwein Jungwein bleiben und als solcher auch vermarktet werden. Jedoch sollte dabei der langjährigen Erfahrung der Weinbauer Rechnung getragen werden. Ein Verkäufer oder Marketing Manager bzw. Kreditgeber ist halt kein Önologe. Der Weinmacher sollte entscheiden, wann es Zeit ist für die Vermarktung und sonst niemand. Es geht wirklich nicht um die Bevormundung des Konsumenten, der ja in letzter Konsequenz auch durch seinen Einkauf auf die Erfahrung des Önologen vertraut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Argumentation von Dirk folgend kann ich noch folgendes anfügen: Ein in meinen Augen wichtiger Punkt liegt in der teilweise zunehmenden Industriealisierung vieler Weinbaubetriebe weltweit. Solche Tendenzen kenne ich z. B. sehr gut aus Spanien. Der damit verbundene Druck auf die freien Weinbauern wächst ständig und wird durch ebenfalls zunehmenden Lobbyismus innerhalb der EU noch weiter wachsen. Wie das diesbezüglich in außereuropäischen Weinbaugebieten aussieht, kann ich nicht so gut beurteilen, da wir uns ausschließlich mit spanischem Wein beschäftigen. Jedoch sind uns teilweise auch von dortigen Gebieten gleiche oder ähnliche Tendenzen bekannt geworden. Natürlich soll Jungwein Jungwein bleiben und als solcher auch vermarktet werden. Jedoch sollte dabei der langjährigen Erfahrung der Weinbauer Rechnung getragen werden. Ein Verkäufer oder Marketing Manager bzw. Kreditgeber ist halt kein Önologe. Der Weinmacher sollte entscheiden, wann es Zeit ist für die Vermarktung und sonst niemand. Es geht wirklich nicht um die Bevormundung des Konsumenten, der ja in letzter Konsequenz auch durch seinen Einkauf auf die Erfahrung des Önologen vertraut.</p>
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		<title>Von: Friedrich Bolle</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/03/06/der-jungweinwahn-teil-2/comment-page-1/#comment-2749</link>
		<dc:creator>Friedrich Bolle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:50:35 +0000</pubDate>
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		<description>Und es geht auch nicht darum was mir schmeckt, sondern darum was meinen Sympathisanten schmeckt. 

leichte Abwandlung einer alten chinesischen Weisheit:

Der Köder muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und es geht auch nicht darum was mir schmeckt, sondern darum was meinen Sympathisanten schmeckt. </p>
<p>leichte Abwandlung einer alten chinesischen Weisheit:</p>
<p>Der Köder muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler <img src='http://wuertz-wein.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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