Weinkulturland in Gefahr – Aufruf zur Hilfe

In Stellenbosch, Südafrika, sind sage und schreibe 4.700 Hektar Weinland in Gefahr. Die staatliche Minengesellschaft hat das Recht bekommen dort nach Kupfer, Silber und allen möglichen anderen Dinge zu schürfen

flaggesaBekannte Weingüter wie Jordan, Saxenburg oder unser gerade entdecktes De Grendel sind in Gefahr große Teile ihrer Weinberge zu verlieren. Der ganze Genehmigungsvorgang ist allem Anschein nach sehr “afrikanisch” abgelaufen und die betroffenen Winzer sind zu Recht empört. Leider ist es bereits zu spät um Petitionen oder ähnliches einzureichen. Nur eine stark Protestbewegung könnte das Schlimmste vielleicht noch verhindern.

Also, liebe Freunde des südafrikanischen Weins, macht mit und helft dieses Paradies zu retten. Auf der Seite von Jordans kann man sich demnächst ein pdf runterladen um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Falls einer der englischen Sprache nicht mächtig sein sollte, kein Problem, wir helfen gerne. Einfach das pdf ausfüllen und an folgende Adresse mailen: reneef@gcs-sa.biz oder estie@gcs-sa.biz

Hier der link zur Seite.

Hier der direkte link zum pdf. Ausfüllen und mailen oder faxen!

5 Kommentare »

  1. dennyramone März 4, 2010 18:56

    Yeah, go kill the cow that feeds you. BASTARDS!

  2. heinz März 4, 2010 19:49

    stabilisiert den weinpreis….

  3. Werner Elflein März 6, 2010 08:26

    Es wäre schön, wenn es für dieses Formular einen bereits vorbereiteten Vordruck geben würde, den ich nur noch unterschreiben bräuchte.

  4. [...] Rund 4700 Hektar Rebfläche sollen in Südafrika zerstört werden, weil die staatliche Minengesellschaft in Stellenbosch Silber und Kupfer abbauen will. Um mal ein Gefühl für diese Zahl zu bekommen: Das gesamte Anbaugebiet Nahe umfasst gerade einmal 4100 Hektar. Mehr Details und einen Aufruf zur Unterstützung der Protestbewegung im Blog von Dirk Würtz. [...]

  5. Pasta März 6, 2010 12:30

    Das tausende Hektar Land für den Bergbau geopfert werden, das gibt es auch in unserem Land. Nur stehen auf diesem Land keine Rebstöcke, sondern Häuser und ganze Dörfer. Und in diesen Häusern wohnen Menschen, die dann ihre Heimat verlieren. Wenn es diesen Menschen nicht gefällt, dass sie umsiedeln müssen, dann stehen sie mit ihrem Protest alleine da. Mir ist jedenfalls keine Facebook-Gruppe bekannt.

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