Sabotage auf einem Weingut in Südfrankreich

Manchmal muss man sich schon wirklich fragen, was in den Köpfen von manchen Menschen so vor sich geht.Diesen Beitrag habe ich heute bei Baccantus gelesen. Da hat einer dem Château Pech Redon den ganzen Wein weglaufen lassen und ihn damit um die Arbeit eines ganzen Jahres gebracht. Wie es aussieht völlig absichtlich. Unfassbar! Ich frage mich, wie dieser arme Kerl das jemals kompensieren will. Normalerweise sollte man direkt zu einer Solidaraktion aufrufen und das was er noch hat gemeinsam erwerben. Warum eigentlich nicht?! Ich rede mal mit dem Stefan Schwytz, was man da auf die Beine stellen könnte und werde dann hier berichten.

9 Kommentare »

  1. DennyRamone März 2, 2010 19:31

    Bessere Idee: Schliesst euch als Weinmacher zusammen. Jeder stellt ein wenig von seinem Wein zur Verfügung. Macht spezielle Etiketten mit seinem Namen und stellt sie ihm zur Verfügung zum Verkauf. WIN WIN!

  2. Dirk Würtz März 2, 2010 19:44

    @Denny Ramone

    Auch eine super Idee!!!

  3. andré März 2, 2010 20:14

    Mein Gott, was gibt es doch für A***löcher. Sorry, aber was anderes fällt mir da nicht mehr zu ein. Öl in Italien, Wein in Frankreich – auslaufen lassen scheint zur Zeit ja in Mode zu sein …

    Dennys Idee gefällt mir auch sehr gut, das wäre ‘ne spitze Solidar-Aktion.

  4. Marco "Zanzo" anetti März 3, 2010 02:19

    Ich bin dabei mit nem Wein wenns soweit is. Dem muss man helfen!!!!

  5. Uli März 3, 2010 08:42

    Allerdings frage ich mich ernsthaft WARUM dies jemand getan hat. Entweder war da irgendwer stinksauer oder eben wirklich “nur” ein Arschloch. So oder so: Dennys Idee gefällt!

  6. Iris März 3, 2010 08:52

    Nach der lokalen Presse, bleiben ihm nur noch 700 hl im Keller – Ihr könnt also noch Bestellungen aufgeben!

    Christoph Bousquet und sein Vater waren (und sind)hohe Repräsentanten der verschiedenen Winzersyndikate (Coteaux du Languedoc, AOC La Clape) – die Aktion könnte also durchaus damit verbunden sein. Es ist in den bisherigen Berichten zwar nicht von “Bekennerschriften”, wie man sie sonst bei diesen hier leider recht üblichen Aktionen findet, die Rede, die sonst meist größere Handelsstrukturen treffen, aber solcher Vandalismus gehört auch bei den obskuren Kampfgruppen der protestierenden Winzer seit Jahrzehnten zur Taktik.

    Zu hoffen ist, dass es sich jetzt nicht um eine Aktion gegen einen großen “Bio-Winzer” handelt, das wäre eine neue Front…

  7. Stefan Schwytz März 3, 2010 17:51

    Hallo Zusammen!
    Wir sind immer noch recht sprachlos und fragen uns, WARUM jemand sowas tut. Wir sind dabei uns was zu überlegen und werden auf http://www.baccantus.de darüber berichten. Der Winzer Christophe Bousquet hat verständlicherweise gerade viel um die Ohren… nicht nur mit Keller aufräumen. Am Wochenende weiß ich mehr und sag Bescheid.
    @DennyRamone – Die lokalen Winzer von La Clape überlegen sich was genau in dem Stil.
    Artikel der Lokalen Presse hänge ich ebenfalls an, für die Frankophonen unter uns.
    @Iris – denke auch, es könnte damit zutun haben, aber vielleicht trudelt ja noch eine Schutzgelderpressung ins Haus? Neid, Missgunst & Habgier sind leider sehr verbreitet, aber derartige Aktionen – das ist wie vorsätzliche Brandstiftung.

    hier ist der Artikel mit den dortigen Anmerkungen:
    http://baccantus.de/wordpress/?p=1164

  8. DennyRamone März 4, 2010 10:03

    @DanielSchwyz Eine internationale Aktion würde aber mehr Publicity bringen und auch in einem größeren Umfeld auf diese Missstände aufmerksam machen.

  9. Werner Elflein März 4, 2010 10:21

    Einen änhlichen Fall gab es vor einigen Jahren auch in Deutschland. Nur wurde der niemals publik. Das Weingut hat inzwischen einen neuen Besitzer.

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