Weinwelt Riesling Awards

Die im Neustädter Meiniger Verlag erscheinende Weinzeitschrift “Weinwelt” hat Preise für die besten Rieslinge des Jahrgangs 2008 vergeben. Sehr erfrischend daran ist, dass nicht nur die “üblichen Verdächtigen”, sondern auch einige unbekanntere Namen ausgezeichnet wurden.

weinweltHier die Liste der Gewinner:

Riesling des Jahres: 2008 Haardter Bürgergarten Riesling Spätlese trocken vom Weingut Müller-Catoir, Pfalz

Entdeckung des Jahres: 2008 Anette Closheim Riesling trocken vom Weingut Konrad Closheim , Nahe

Bester edelsüßer Riesling: 2008 Eschendorfer Lump Riesling Trockenbeerenauslese vom Weingut Horst Sauer, Franken

Best buy: 2008 Hochheimer Hölle Riesling Kabinett trocken vom Weingut Heinrich Baison

Bester Literwein: 2008 Riesling QbA trocken vom Weingut Porzelt, Pfalz, Euro

Sonderpreis LEH: 2008 Kendermanns Riesling Kalkstein trocken, Pfalz, Reh Kendermann GmbH Weinkellerei

Sehr ausführlich und mit allen teilnehmenden Weinen ist das Ganze in der Ausgabe der “Weinwelt” nachzulesen.

4 Kommentare »

  1. Felix Februar 23, 2010 10:08

    War das nicht schon im Sommer!?

  2. Dirk Würtz Februar 23, 2010 11:43

    @Felix
    Das kann sein, ich habe es aber jetzt erst mitbekommen. Besser spät als nie ;-)

  3. Werner Elflein Februar 23, 2010 14:01

    Es war jedenfalls zu einem Zeitpunkt, als die besten Weine des Jahrgangs noch gar nicht gefüllt oder erhältlich waren. Den “Riesling des Jahres” habe ich mal verkostet – kein Vergleich zu den glänzenden Leistungen früherer Jahre bei Müller-Catoir.

  4. Clemens Februar 23, 2010 21:15

    Hallo Dirk,

    das aktuelle Heft, dessen Titelseite Du zur Illustration Deines Beitrags verwendest, war für mich leider so etwas wie der Tiefpunkt der Weinwelt. Als in Neustadt Aufgewachsener verfüge ich ja durchaus über eine gewisse lokalpatriotische Verbindung zum Meininger Verlag, aber diesmal…

    Es begann mit der Verkostung der Rheinhessenweine. Bei gleich zwei Weinen las ich in der Geruchsbeschreibung Schmelz. Bislang dachte ich zu wissen, was Schmelz ist und hatte diesen auch das ein oder andere Mal erschmeckt, aber riechen? Das stellt meine Definition von Schmelz ziemlich auf den Kopf.
    Um ein wenig polemisch zu werden, fand ich die Berichte zu Weinregionen von einer solchen Belanglosigkeit geprägt, daß ich als Leser nicht einmal Neid auf die reisenden Redakteure empfand, aber vielleicht liegt das auch daran, daß sich diese Berichte in schöner Regelmäßigkeit wiederholen und man als Leser beim zweiten Mal genug davon hat.
    Wie ich eingangs erwähnte erreichte die Weinwelt m.E. diesmal einen Tiefpunkt. Eigentlich wollte ich mir das Heft schon nicht mehr kaufen, aber die Serie “Das Jahr im Weinberg” bewog mich dann doch dazu. Diesmal ging es um die Monate Februar bis April, und der Artikel bezog sich ausnahmslos auf die Gärung des Weins. Mich interessiert Deine professionelle Meinung hierzu. Ist es nicht so, daß bis auf ein paar Exoten, die durchaus exzellente Weine erzeugen, alle Winzer den Prozess der Gärung zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen haben? Ich kenne Deine Weine nicht gut genug, um zu wissen, ob Du zu den Exoten gehörst, aber macht ein Winzer in diesem Vierteljahr wirklich nichts Anderes als dem Wein beim Gären zuzugucken? Von daher war der Artikel für mich ein glattes Thema verfehlt.
    Mag sein, daß diese Kritik an anderer Stelle besser platziert wäre, aber nachdem ich mich überwunden hatte, doch keinen Leserbrief zu schreiben, weckte Dein Beitrag die Erinnerung an das schnell beim Altpapier gelandete Magazin.

    Schönen Gruß,
    Clemens

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