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Die “Winebank”

Wer nach vorne kommen will, der braucht innovative und neue Ideen. Auch und gerade in unserem Metier. Eine solche innovative Idee wird jetzt gerade in Hattenheim im Weingut Balthasar Ress verwirklicht. Hier entstand Deutschland erste “Winebank”.Winebank  5-4Im Gewölbekeller des Guthauses des Weingutes Balthasar Ress in Hattenheim ist etwas entstanden, dass jedem Weinfreund das Herz höher und schneller schlagen läßt. In drei perfekt klimatisierten Gewölben stehen mehr als 200 verschieden große Weinfächer zur Verfügung. Diese Weinfächer kann man mieten, um dort seine Weinpretiosen aufzubewahren. Das Ganze sieht aus wie eine riesengroße begehbare Schatzkammer. Dem Besucher bietet sich ein unglaubliches Bild an Perfektion und gutem Geschmack. Der Keller wurde aufwändig und sehr stilvoll saniert. Dabei wurden ausschließlich regionale Werkstoffe wie beispielsweise Schiefer aus Bacharach und Quarzit-Kies aus dem Taunus verwendet. Die “Winebank” ist mit einer persönlichen Chipkarte 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche begehbar. Der Besitzer eines Faches kann so jederzeit einen seiner Schätze abholen. Alle Weine sind übrigens automatisch gegen Diebstahl, Vandalismus und Feuer versichert. Damit nicht genug. Im größten Raum thront an zentraler Stelle eine voll ausgestattete Theke mit passenden Gläsern, Kühlern, Dekantern und gratis Mineralwasser. Jeder “Winebanker” kann so, wann immer er will, mit Freunden und Bekannten die Weine auch dort genießen. Durch eine Kooperation mit “Der Diktatur des Geschmacks” können bei Bedarf auch diverse Kleinigkeiten zum Essen geordert werden.

Rundum eine geschmackvolle und äußerst gelunge Idee, die sicherlich auf großes Interesse stoßen wird. Mehr Informationen gibt es ab dem 5. Dezember 2009 direkt hier. Wer ein solches Fach will, sollte sich allerdings beeilen…

9 Kommentare zu “Die “Winebank”

  • Christian Wolf

    Sehr schön gemacht! Wobei die Idee nicht neu ist. Es gibt zahlreiche Beispiele (ich kenne einige aus der Schweiz). Aber vom Stil und allem Drumherum natürlich ganz vorne!

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  • Wolf

    schöne Sache. Wäre aber gut, wenn es nicht nur eine Winebank, sondern auch eine Weinsparkasse geben würde. Denn ich würde meinen Wein gerne auch in stilloser Umgebung parken, wenn es nur bezahlbar wäre.

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  • dominik

    Ok , wirklich sehr schön , aber auch wirklich sehr teuer. In Zürich im Stüssikeller bezahlt man z.B. 285 CHF für 150 Fl./ Jahr bei der Winebank für die gleiche Menge 149 €/ Monat. Rechnet man die Lagerkosten pro Flasche kostet mich das 12 € pro Jahr, da kauf ich doch lieber gleich bei einem Raritätenhändler?

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  • Pingback: Die Winebank im Rheingau « Bad Kreuznach Blog

  • Der Genießer

    super idee! in dieser form der umsetztung ist mir kein vergleichbares objekt bekannt! lagerplatz für wein in guten bedingungen ist die eine sache aber auf der homepage http://www.winebank.de findet man informationen die darauf schließen lassen das hinter dieser INSTITUTION eine viel größere Idee steckt! Man kann nur sagen ein Traum für jeden Weinliebhaber der gleichzeitig noch stil hat und ästet ist! @dominik: stüssikeller ist absolut kein vergleich! ich finde den Preis für ein einfaches Regallager zu teuer! der preis bei ress ist dem zweck, ambiente und der idee entsprechend evtl. sogar zu niedrig wenn man daran denkt das echte sammler seht viel geld für weine ausgeben!
    fazit: tolle idee! ich will ein fach!

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  • dominik

    @ Der Genießer: im Stüssikeller gibt es auch eine Probiermöglichkeit, wenn auch nicht so luxeriös wie bei Ress. Ich möchte es ja auch nicht schlechtreden, sondern würde mich freuen, falls es genug Interesse in Deutschland gibt. Das Konzept könnte man ja schliesslich auch kopieren ;-) Bin halt ein kleiner Skeptiker

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