Wie immer von unserem Dr. Motz.Süßer die Kassen nie klingeln… Weihnachts-Zeit ist bekanntlich auch Shopping-Zeit. Schließlich will sich keiner lumpen lassen, wenn „sein“ Paket unterm Christbaum ausgepackt wird. Die karierte Krawatte für unseren Ornithologen aus Norwegen, Hosenträger für den Bruder vom Direktor, Schokolade für unsere Tante Jutta aus Berlin, eine zweite Benedetto-Kappe für den Blogggwart – alles schon besorgt. Was aber machen wir mit denen, die schon alles haben? Meine Sorge: Dafür gibt es die Dinge-die-die-Welt-nicht-braucht-Sparte, die momentan einen wahren Boom erlebt. Hier haben mehr oder weniger kluge Menschen mehr und mehr unnötigen Quatsch erfunden, den man nicht einmal guten Gewissens an die bucklige Verwandtschaft weiter verschenken kann. Mein aktuelles Highlight: Eine mechanische Apfelschälmaschine, die nur noch durch eine eingebaute Spieluhr („Dear Misses Applepie“) zu toppen wäre. Da kann selbst die Teebeutel-Ausdrückhilfe nicht gegen anstinken. Geradezu erschüttert aber hat mich dieser Tage ein Laufband für Kinder. Das gibt es wirklich und ist so dekadent, dass einem die Worte fehlen. Als wären unsere lieben Kleinen nicht auch so schon blass genug um die Nase. Damit wir uns nicht missverstehen: Nichts gegen ein wenig mehr Bewegung bei unserem koordinatorisch chronisch zurückgebliebenen Nachwuchs, aber doch bitte nicht im Fitnesskeller.
- Riesling
- Silvaner
- Chardonnay
- Pinot Noir