Paradies Südtirol… und keine Vertreibung in Sicht – Teil 1

Liebe Leser unseres Blogs, wir freuen uns sehr, Ihnen ab sofort einige ausgewählte Beiträge aus der Zeitschrift “MERUM” präsentieren zu können. “MERUM” ist ein Magazin, das sich ausschließlich mit Weinen und Olivenöl aus Italien beschäftigt.

_por1239Südtirol ist mit seinen 5000 Hektar Anbaufläche eine der kleinsten italienischen Weinregionen. Aber das Land, in dem der Süden beginnt, ist vom Glück verwöhnt: Es erfreut sich wunderschöner Landschaften, hervorragender Weinlagen, unvergleichlicher Weine, fleißiger Bewohner und eines Absatzmarktes gleich vor der Haustür. Wer sich zur Aufgabe macht, hier Probleme aufzuspüren, riskiert, leer auszugehen: Seit 20 Jahren machen die Südtiroler im Weinbereich eigentlich kaum etwas falsch.

Wo man in Italien hinkommt, stößt man auf Schönes. Kaum eine italienische Region, wo man angesichts der gebotenen Möglichkeiten nicht mit dem Gedanken spielte, sich als Winzer niederzulassen.
Im idyllischen Südtirol allerdings stellt sich diese Verwirklichung dieses Wunsches etwas schwieriger dar. Weshalb? Weil das Paradies Südtirol bereits ausgebucht ist. Bis auf den letzten Platz. In diesen Tälern ist jeder Winkel besetzt, es gibt keine Wiese zwischen Salurn und Meran, die nicht von irgendwem eifersüchtig sein Eigen genannt würde. Kein Haus, das einem Besitzer so zur Last fallen würde, dass er froh wäre, es abstoßen zu können.
Südtirol hat keinen Platz für fremde Abenteurer, Kapitalaussteiger oder auswärtige Hobbywinzer. Wer davon träumt, in Südtirol ein Häuschen mit Weinberg zu erwerben, ist zwanzig Jahre zu spät dran.
Kaum war die Weinkrise der 80er-Jahre überwunden, kletterten die Bodenpreise unaufhaltsam bis auf das schwindelerregende Niveau von heute.

Wertvoller Boden

Wie knapp der Boden in Südtirol ist, zeigen die Preise. Für ein Hektar Rebland werden zwischen 600 000 und 700 000 Euro bezahlt, für besonders prestigereiche Parzellen sogar noch mehr.
Bruno Gottardi, der sich seinen Traum vom eigenen Weingut in Südtirol noch erfüllen konnte, sinniert über die Diskrepanz zwischen Boden- und Flaschenpreisen: „Hier kostet der Boden gleich viel wie im Burgund. Nur steht dort ein edles ‘Corton’ auf dem Etikett, bei uns höchstens Edelvernatsch…“ Ein Landkauf im Südtirol ist keine betriebliche Investition, die Vergrößerung des Grundbesitzes ist vielmehr eine Lebensaufgabe. Ignaz Niedrist: „Wenn ein Bauer eine Parzelle kaufen kann, dann müssen alle mithelfen, von der Großmutter abwärts“. Im Vergleich zu anderen Regionen ist der Anteil der selbst vermarktenden Winzer an der Gesamtproduktion verschwindend klein. Drei Prozent machte der Winzerwein vor gut zehn Jahren aus, fünf Prozent sind es heute. Nur rund 100 der insgesamt 5000 Weinbergbesitzer verarbeiten ihre Trauben selbst zu Wein. 4900 Winzer treten ihre Trauben an eine der 16 Kellereigenossenschaften oder eine der 40 Privatkellereien ab. Ein Grund für die geringe Zahl der Selbstvermarkter und ihren geringen Anteil an der Gesamtproduktion ist in erster Linie die Zerstückelung des Landbesitzes. Im Südtiroler Mittel beträgt der Rebbesitz zwar rund ein Hektar, aber die meisten Bauern besitzen nur gerade wenige tausend Quadratmeter Rebland. Die Besitzer von kleinen Rebparzellen bearbeiten oft noch Apfelanlagen auf dem Talboden, vermieten Ferienwohnungen oder üben nicht landwirtschaftliche Berufe aus. Reine Weinbaubetriebe sind selten. Der zweite Grund, nicht in einen eigenen Keller zu investieren, sind die hohen Traubenpreise. Die Auszahlungspreise liegen im Mittel je nach Sorte zwischen einem Euro pro Kilo (Vernatsch) bis 2,50 Euro (Gewürztraminer), mehr ließe sich auch nicht realisieren, wenn der Wein vinifiziert und selbstvermarktet würde.

Hohe Traubenpreise = hohe Weinqualität

Die Südtiroler Winzer ärgern sich darüber, dass fast alle Berichte über ihren Wein mit dem Hinweis auf ihre Massenweinkarriere der 60er-, 70er- und frühen 80er-Jahre beginnen. Doch waren die Südtiroler längst nicht die Einzigen in Nord- und Mittelitalien, die in den Nachkriegsjahren durch exzessive Düngung und Bewässerung, durch langen Anschnitt und produktive Klone, durch Weinpflanzungen in für Qualität untauglichen, aber stark produktiven Lagen sowie auch durch massiven Zukauf fremder Weine dem Goldrausch erlagen. Die Weinproduktion Italiens schwoll nach dem Krieg rasch an. Die Produktionssteigerung war überall die Antwort auf den steigenden Konsum und einen Export, der im Rekordjahr 1982 fast 20 Millionen Hektoliter erreichte, …um dann innerhalb von drei, vier Jahren auf knappe zwölf Millionen Hektoliter zusammenzubrechen. Besonders stark von diesem Zusammenbruch war der Vernatsch betroffen, damals Südtirols Hauptsorte. Deckten sich die ausländischen Weinhändler, die vor allem aus der Schweiz nach Südtirol kamen, 1981 und 1982 noch mal kräftig ein, blieben sie von 1983 an weg. Plötzlich ging nichts mehr: Der Vernatsch staute sich von den Schweizer Kneipen über die Keller der Händler bis zu den Produzenten zurück und sorgte für eine schmerzhafte, wenn auch rasch gemeisterte Absatzkrise. In wenigen Jahren stellten die Südtiroler ihren Weinbau um. Allein in den letzten zehn Jahren verringerten sich die Hektarerträge Südtirols um 25 Prozent. Einziger Grund für diesen Produktivitätsrückgang ist der Qualitätswille: Man pflanzte weniger ertragreiche Sorten, reduzierte stark die Vernatsch-­Erträge und erzeugt den Wein heute wieder in Hügellagen. Eine Besonderheit Südtirols ist, dass die Qualitätsrevolution wesentlich auch von den Kellereigenossenschaften ausging. Die KG Tramin zum Beispiel unterteilt ihre Lieferanten in zwei Gruppen. Die Trauben der Normalproduzenten werden nach Gewicht, Zucker und Aussehen bezahlt. Für Gewürztraminer, Blauburgunder und Vernatsch gibt es zusätzlich eine Lagenklassifizierung. Lage 1 (Toplage, höchster Zuschlag), Lage 2 (kleiner Zuschlag) und Lage 3 (kein Zuschlag). Je besser die Lage, desto höher der Zuschlag zum Grundpreis. Die zweite Gruppe Winzer – die „Qualitätsgruppe“ – wird auf Grund ihrer Lagen und ihrer professionellen Zuverlässigkeit ausgewählt. Hier greifen die Techniker direkt in die Entscheidungen der Weinbergsarbeiten ein. Die Trauben dieser Produzenten werden nicht nach Zuckergehalt, sondern praktisch für die unter Vertrag genommene Fläche bezahlt. Um generell eine Mindestqualität sicherzustellen, schreibt die KG allen ihren Lieferanten vor, mit den Hektarerträgen 20–25 Prozent unter den zugelassenen Höchstmengen des Produktionsreglementes zu bleiben. Die auf hochwertigen Vernatsch spezialisierte KG Girlan bezahlt für diese Trauben zwischen 0,70 und 2,00 Euro pro Kilo, schreibt aber Hektarerträge weit unter der gesetzlichen Limite vor (8000–8500 Kilo pro Hektar für den Super­Vernatsch Gschleir, das Gesetz erlaubt 14 000 Kilo pro Hektar. Auch die KG Terlan reguliert die Qualitätsproduktion über die Traubenpreise. Sie beginnen bei 0,30 Euro für fauliges Lesegut bis zu 8,00 Euro für Topware.

_por1230Lagenvielfalt bedingt Sortenvielfalt

Erzherzog Johann von Österreich kümmerte sich intensiv um die Landwirtschaft Südtirols und der Steiermark. Unter seinem Einfluss gelangten um 1840 Rebsorten aus ganz Europa nach Südtirol. Auch wenn sich Sauvignon, Cabernet und Co. übers Land ausbreiteten, der Vernatsch blieb immer die Hauptsorte. Streng genommen war ja einer der Gründe des Niedergangs des Südtiroler Weins vor 25 Jahren gerade, dass damals praktisch nur noch eine einzige Sorte angebaut wurde. Den beliebten Vernatsch pflanzte man unten in der fruchtbaren Ebene an wie hoch oben in den zu kühlen Lagen.
Die Weinberge Südtirols weisen alle nur erdenklichen Sonnenausrichtungen auf und stehen auf den verschiedenartigsten Böden. Innerhalb weniger 100 Meter Distanz kann ein schwerer Lehmboden in einen Kalkschotterboden übergehen. Auch der Laie versteht, dass es unter diesen Umständen ein Vorteil ist, viele verschiedene Sorten zur Verfügung zu haben. Vernatsch braucht, um einen vollmundigen, fruchtigen Wein zu ergeben, die besten, also warme Lagen. Die klassischen Vernatsch-Anbaugebiete liegen deshalb in St. Magdalena, Meran und Kaltern. Ein für Vernatsch geeigneter Gürtel zieht sich von Kurtatsch auf der rechten Talseite bis nach Meran zwischen 250 und 400 Metern über dem Meeresspiegel hoch. 450 Meter ist die obere Grenze für Vernatsch.
Der Lagrein wiederum ist auf gut abtrocknende, warme Böden angewiesen und reagiert empfindlich auf Staunässe. Aus diesem Grund wurde er traditionell auf den Schotterböden um Bozen angepflanzt.
Sauvignon ist auf große Temperaturschwankungen, viel Sonnenlicht, aber nicht zu hohe Temperaturen angewiesen. Er wird daher von 400 Metern an aufwärts angepflanzt. Auch der Weißburgunder liebt hohe Lagen, ist jedoch etwas flexibler als der Sauvignon. Für Blauburgunder ist es in vielen Gebieten Südtirols zu warm. Spitzenlagen, die den Sortencharakter fördern, sind Mazzon (Neumarkt) und hohe Lagen von Montan. Ignaz Niedrist rechnet auch die Westhänge von Girlan und manche Parzellen im Vinschgau zu den guten Burgunderlagen. Kühles, etwas raues Klima ist von Vorteil, das heißt, dass Südlagen nur in Höhen von 500, 600 Metern gute Resultate ergeben. Zum Gewürztraminer sagt Willi Stürz (KG Tramin): „Hier in Tramin verfügen wir über echte Grand Crus für diese Sorte. Söll ist eine, Rungg eine andere, sie liegen auf 350 Metern. Ebenfalls tolle, wenn auch feinere, duftige Weine, ergeben die schotterigen, kalkreichen Böden über dem Traminer Dorfkern. Gute Lagen gibt es auch auf den kalk- und lehmreichen Böden in Montan und Mazzon auf der anderen Talseite.“

_por1334Vielfalt muss nicht Chaos sein

Der Erfolg eines Weingebietes beruht immer auch auf seiner Kommunizierbarkeit. Je kürzer die Erklärung, mit der sich ein Weingebiet beschreiben lässt, desto leichter dringt sie in unser Bewusstsein. Zum Beispiel: „Der Brunello stammt aus der Gemeinde Montalcino im Süden der Toskana, wird zu hundert Prozent aus Sangiovese gekeltert und vor dem Verkauf vier Jahre gelagert.“ Oder: „Der Soave ist weiß, wächst östlich von Verona um das Städtchen Soave und wird zur Hauptsache aus der Sorte Garganega erzeugt.“ Die Beschreibungen sind zwar nicht erschöpfend, aber sie charakterisieren den Weintyp und bringen ihn mit einem Territorium in Verbindung. Diese Appellationen können dank der einfachen Ordnung der wesentlichsten Charakteristiken – ein Gebiet, ein Wein – in wenigen Worten erklärt und ebenso rasch erfasst werden. Dadurch gelingt es, auch neuen Weinfreunden Lust auf Wein und Gebiet zu machen. Südtirol hat bezüglich seiner Kommunizierbarkeit große Schwierigkeiten, denn dank rund 20 zugelassener Sorten und mehrerer Anbaugebiete verschiedenen Namens – Südtiroler, Vinschgau, Eisacktaler, Magdalener, Kalterersee, Bozner Leiten, Meraner, Terlaner und Etschtaler – zählt man weit über 50 DOC-Weinsorten. Ohne dass dies einschneidenden Einfluss auf das Sortiment der Betriebe haben müsste, ließe sich hier etwas Ordnung machen. Sollen Südtirols Weine besser kommuniziert werden, kann es nicht angehen, dass keiner durchblickt, ob es sich bei einem Weinnamen nun um eine Großlage, eine Unterbezeichnung oder eine eigenständige Appellation handelt. Um es mit Klaus Platter (Laimburg) auf den Punkt zu bringen: „Südtirol ist ein Paradies für Weinliebhaber und ein Horror für Marketingmenschen.“ Nicht nur beim Weingesetz könnte man einiges verbessern, auch in den Betrieben selbst sollte mehr für die Übersichtlichkeit getan werden. Muss denn wirklich jede Kellereigenossenschaft und jeder Abfüller einen Magdalener im Programm führen, obschon die Kellerei weitab von Bozen steht und vielleicht lediglich einen oder zwei Traubenlieferanten in jener Gegend hat? Muss wirklich jeder Produzent drei verschiedene Chardonnay-Etiketten und fünf verschiedene Vernatsch-Weine im Programm haben? Eine gewisse Spezialisierung würde nicht nur die Kompetenz unterstreichen, sondern auch Kosten sparen.
Positive, noch eher scheue Ansätze sind zu erkennen. Christof Tiefenbrunner (Entiklar): „Den Magdalener produzieren wir nicht mehr, wir verkaufen die Flaschen eines befreundeten Produzenten, von dessen Qualität wir überzeugt sind.“ Beim Direktverkauf geben sich immer mehr Produzenten fortschrittlich, nicht nur die KG Kaltern in ihrem Winecenter, auch andere Kellerei-Verkaufsläden führen in ihren Läden Weine von Mitbewerbern. Ebenso glaubt Gerhard Kofler (KG Girlan) an ein Gesundschrumpfen der Sortimente: „Ob man das nun gut findet oder nicht: Die Typizität des Südtirols ist seine Vielfalt, allerdings ist es sicher verkehrt, wenn jeder Betrieb meint, das gesamte Südtirol-Angebot produzieren zu müssen.“ Das Problem bleibt, dass Südtirol vorerst als Appellation nicht zu charakterisieren ist. Oscar Lorandi, Verkaufsleiter KG Tramin: „Uns fehlt ein klares Südtirol-Profil. Auf dem italienischen Markt sind wir als Weißweingebiet bekannt, und international sind wir als Qualitätsweingebiet ein unbeschriebenes Blatt.“

Südtirol wird immer weißer

Bis vor vier, fünf Jahren empfahlen die Kellermeister ihren Traubenlieferanten noch einschränkungslos, Vernatsch-Reben zu roden und Cabernet sowie Merlot zu pflanzen. Mittlerweile sind sie zurückhaltender geworden, denn von diesen Rotweinen gibt es bereits teure Überlager. Cabernet & Co. stauen international zurück. Im Moment sind Weißweine im Trend. Andreas Widmann: „Früher wollten meine deutschen Kunden den Gewürztraminer nicht mal probieren, jetzt fragen sie zuerst danach!“ Vor allem die Italiener entdecken Südtirol als Weißweinland.
Mit Weißwein kann sich das Südtirol profilieren, bei den Rotweinen zeigt die Vergangenheit immer noch ihre Auswirkungen. Die Entwicklung des Südtirols zum Weißweinland läuft auf vollen Touren. Die Anbauflächen für Gewürztraminer, Sauvignon und Weißburgunder werden weiter zunehmen. Unbestritten ist, dass die Weißen Südtirols besonderen Schmelz aufweisen und manche gar einzigartig sind. Und die Hoffnung, dass die Weine in Zukunft noch besser werden, scheint realistisch. Ignaz Niedrist: „Südtirol ist das Elsass Italiens mit seinen klaren, sortenreinen, fruchtigen Weißweinen.“ Hansjörg Donà pflichtet bei: „Wir sind ein Weißweinland, wir haben es nur zu spät erkannt. Wir verfügen über die Lagen, die Temperaturschwankungen und die Erfahrung mit den Sorten.“ Nicht an eine weiße Zukunft Südtirols glaubt hingegen Josef Brigl: „Dieser Trend kommt daher, dass die Südtiroler derzeit hauptsächlich auf dem italienischen Markt expandieren. Ich bin ziemlich sicher, dass der Weißweinanteil zukünftig wieder zurückgehen wird!“

Copyright Texte: Merum, Bilder: Jean-Pierre Ritler/Merum
Auszug aus Merum DOC – Die schönsten Weinlandschaften Italiens.
Eine Sonderedition von Merum, der Zeitschrift für Wein und Olivenöl aus Italien. Merum DOC berichtet in dieser Ausgabe zusätzlich noch über die Appellationen Soave, Valtènesi, Oltrepò Pavese, Monferrato und Conegliano-Valdobbiadene. 144 Seiten, Euro 19,90. Zu bestellen auf MERUM.

4 Kommentare »

  1. Werner Elflein August 13, 2009 12:11

    Ich denke schon, dass die Südtiroler etwas falsch beziehungsweise nicht ganz richtig machen und frage mich, warum die meisten Erzeuger ihre Lagreins mit so viel neuem Holz erschlagen. Dabei ist dies wirklich eine hochinteressante und oft unterschätzte Sorte.

  2. drsarkozy August 14, 2009 11:38

    und was es sonst noch so alles gibt im schönen Südtirol …

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF5140981E01E4A9D878CD8B920120A45~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    à votre santé

    dr sarkozy

  3. sportundwein August 16, 2009 14:26

    Sehr interessanter Bericht. In der Tat sind die Weißen in Südtirol einzigartig. Bis 2004 haben Sie versucht auf Internationalität zu setzen und haben so manchen guten weißen verholzt. Nun haben sie ihren eigen Stil gefunden und machen Weltklasse Weiße. Meine Favoriten . Quarz (Sauvignon Blanc)Cantina Terlan, Lageder Löwengang Chardonnay, Moscato Giallo (Manincor), Nussbaumer Gewürztraminer

  4. Bernd Hepberger August 17, 2009 14:31

    Als regelmässiger Besucher des Südtirols und grosser Fan der dortigen Weinkultur begrüsse ich diesen Artikel sehr und kann die darin enthaltenen Informationen voll und ganz bestätigen. Bei den Roten schätze ich insbesondere den Cabernet Franc von Sölva und verschiedene dunkle Lagrein. Mir gefällt jedoch der Ausbau im Holz nicht schlecht. Nur zu heftig darf er nicht ausfallen. Bei den Weissen ist die Kellerei Terlan wirklich herauszustreichen. Allerdings sind hier auch Schreckbichl oder Laimburg zu nennen. Eine Neuentdeckung heuer war der junge Winzer Manni Nössing mit seinem ausgezeichneten Veltliner.

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