Alles über Wein und den Rest der Welt…

Monika Reule im Gespräch

In unserer Reihe “…im Gespräch” kommt heute Monika Reule zu Wort. Frau Reule ist die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI) in Mainz. Dieses Institut ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, das sich mit der Förderung der Qualität und des Absatz von deutschen Weinen befaßt. Nicht zuletzt durch das Urteil gegen die CMA und den Holzabsatzfonds die Zwangsabgaben betreffend, steht das DWI im Focus der Weinwelt.

dwi-geschaftsfuhrerin-monika-reule4Würtz-Wein: Sie sind seit fast genau zwei Jahren die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstitutes (DWI). Wie fällt Ihre Bilanz nach dieser Zeit aus?

Monika Reule: Positiv! Der deutsche Wein hat in den letzten beiden Jahren sowohl im Inland als auch im Ausland kontinuierlich Marktanteile gewonnen. Besonders erfreulich sind neben den Mengenzuwächsen vor allem die Wertzuwächse. In erster Linie ist dies sicherlich der Erfolg der gesamten deutschen Weinwirtschaft, die ganz hervorragende Weine erzeugt. Für solche Produkte macht es Spaß Marketing zu betreiben und natürlich sind wir überzeugt, dass  wir mit unserer Arbeit auch einen Anteil an diesem Erfolg haben. All unsere Maßnahmen zielen darauf ab, das Image und die Position der deutschen Weine zu fördern und sie als qualitativ hochwertige, in ihrer Vielfalt und Ausprägung einzigartige und international wettbewerbsfähige Produkte zu positionieren, um damit letztendlich den Weinabsatz insbesondere im mittleren und höheren Preissegment zu steigern.

Würtz-Wein: Wo sehen Sie die Hauptaufgaben des DWI und was tun Sie für deren Umsetzung?

Monika Reule: Unsere Hauptaufgaben sind im Weingesetz klar definiert und lassen sich kurz mit der „Pflege des Images sowie der Förderung der Qualität und des Absatzes von Weinen aus allen deutschen Anbaugebieten im In- und Ausland“ zusammenfassen. Mit unserer Strategie für das Gemeinschaftsmarketing für deutschen Wein 2008 – 2012, haben wir in Abstimmung mit allen Kreisen der Weinwirtschaft unsere Marketingmaßnahmen Anfang 2008 neu ausgerichtet. Wir haben klare, aufeinander abgestimmten Marketing- und Kommunikationskonzepte entwickelt, durch die die Alleinstellungsmerkmale unserer Weine, unserer typischen Rebsorten und die Besonderheiten der Regionen – Stichwort Wein und Tourismus – klar herausgestellt werden. Hierzu zählen beispielsweise attraktive Veranstaltungskonzepte mit Eventcharakter für Endverbraucher, bei denen nicht nur die Weine sondern auch die Menschen „hinter dem Wein“ und die Regionen im Mittelpunkt stehen.
Unsere wichtigsten Zielgruppen sind jedoch die Medien sowie Fachleute aus Handel und Gastronomie. Für diese Multiplikatoren organisieren wir zahlreiche thematisch ausgerichtete Informationsreisen in die Anbaugebiete. Die Fach- und Publikumspresse informieren wir aktiv und regelmäßig rund um das Thema „deutscher Wein“. Damit erreichen wir eine enorm gute Medienresonanz ohne in teure Werbekampagnen zu investieren. Unsere Schulungsabteilung bildet jedes Jahr in über 200 Seminaren rund 4000 Fachleute aus Gastronomie und Handel weiter. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, am Point of Sale ihre Kunden über die Vorzüge unserer Weine zu informieren. Ganz wichtig bei all diesen Maßnahmen ist für uns immer, dass Winzer und Unternehmen die Möglichkeit haben, sich und ihre Weine zu präsentieren. Dazu gehört z.B. auch, dass wir exportinteressierte Betriebe bei der Erschließung neuer Märkte beraten und ihnen im Ausland Plattformen und Netzwerke bieten, um Geschäftsbeziehungen auf- und auszubauen. Image- und Absatzförderung geschieht nicht übernacht. Die heutigen Erfolge beruhen auf einem langjährigen Engagement, das wir kontinuierlich überprüfen und mit der Weinwirtschaft gemeinsam weiterentwickeln.

Würtz-Wein: Das DWI erhält seine Mittel durch den Deutschen Weinfonds, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, ähnlich der GEZ. Jeder Weinerzeuger in Deutschland muss eine Abgabe, abhängig von der Fläche entrichten. Jeder Abfüller eine Abgabe, abhängig von der Menge. Ist das noch zeitgemäß?

Monika Reule: Diese Frage stellt sich nicht. Tatsache ist, dass diese Form der Abgabe im deutschen Weingesetz, das unverändert in Kraft ist, so festgelegt ist. Gesetze sollen nicht dem Zeitgeist folgen, sondern Rechtsklarheit schaffen. Der Gesetzgeber hat mit dieser Form der Abgabenerhebung – übrigens immer in Abstimmung mit der Weinwirtschaft – sichergestellt, dass alle Erzeuger und Vermarkter von deutschem Wein sich in Form einer Solidarabgabe an der Finanzierung des  Gemeinschaftsmarketings beteiligen und hat damit „Trittbrettfahrertum“ ausgeschlossen. Ich halte dies für eine sehr gerechte Art und Weise der Finanzierung, zumal wir sehr viele Solidaraufgaben übernehmen, die einzelne nicht leisten könnten und die der gesamten deutschen Weinwirtschaft zu Gute kommen.

Würtz-Wein: Diese Abgaben sind, insbesondere den großen Weinkellereien, ein Dorn im Auge. Was entgegnen Sie denen?

Monika Reule: Niemand zahlt gerne Abgaben. Daher ist es auch völlig in Ordnung, wenn die Mittelverwendung kritisch hinterfragt wird. Dies ist das gute Recht aller Abgabepflichtigen. Aus diesem Grund ist ein ständiger Gedankenaustausch zwischen dem Deutschen Weininstitut mit den Abgabenzahlern bzw. deren Interessenvertretungen auch sehr wichtig. Nur durch das gemeinsame Gespräch kann man herausfinden, wie man am effektivsten und im Sinne der Branche zusammenarbeiten kann. Diese Gespräche führen wir in unseren Gremien sehr intensiv. Dabei haben wir klare Signale aus allen Kreisen der Weinwirtschaft, dass die Notwendigkeit eines Gemeinschaftsmarketing unbestritten ist. Über die Effizienz einzelner Maßnahmen kann man sicherlich streiten. Dazu gehören dann auch klare Vorstellungen aller Beteiligten, was  anders gemacht werden soll. Klar gesagt werden muss auch, dass das Wesen einer Solidargemeinschaft genau darin liegt,  nicht die Interessen einzelner Gruppierungen in den Vordergrund zu stellen. Letztlich haben wir doch alle ein gemeinsames  Ziel: den deutschen Wein im In- und Ausland weiter voran zu bringen.

Würtz-Wein: Anfang des Jahres hat das Verfassungsgericht die Zwangsabgaben für die Agrarmarketingesellschaft (CMA) gekippt. Die Finanzierungsform dieses Absatzfonds sei mit dem Grundgesetz unvereinbar. Große Unterschiede zu den Abgaben, die an den Weinfonds zu entrichten sind gibt es ja eigentlich nicht. Befürchten Sie nun ähnliche Klagen?

Monika Reule: Es ist kein Geheimnis, dass seit diesem Urteil und dem Urteil in Sachen Holzabsatzfonds auch bei uns Widersprüche gegen die Abgabe an den Weinfonds eingehen und erste Klagen eingereicht wurden. Ich kann dazu nur wiederholen: wir arbeiten auf der Grundlage eines bestehenden Gesetzes, das unverändert und vollumfänglich in Kraft ist. Es ist von der Nichtigerklärung der beiden anderen Absatzfondsgesetze nicht betroffen. Vor diesem Hintergrund müssen und werden die Länder und ihre Gemeinden sowie der Deutsche Weinfonds ihrem gesetzlichen Auftrag, Abgaben zu erheben unverändert nachkommen.

Wichtig ist, dass das Bundesverfassungsgericht in beiden Fällen nicht die Sonderabgabe per se für verfassungswidrig erklärt hat, sondern lediglich die Anforderungen an eine solche Abgabe erhöht hat. Laut Gericht sind diese Anforderungen im Bereich der Agrar- und Ernährungs- sowie der Holzwirtschaft heute nicht mehr gegeben. Begründet wird dies in erster Linie
mit der positiven Außenhandelsbilanz und fehlenden Wettbewerbsnachteilen im transnationalen Wettbewerb. Im Weinsektor besteht dagegen ein großes Außenhandels¬defizit. Die Weineinfuhren sind mehr als sechs Mal so hoch wie die Exporte deutschen Weins ins Ausland. Mit einem Import von jährlich rund 13 Mio. Hektoliter ausländischen Weins ist Deutschland das größte Weinimport¬land der Welt. Um diesem Wettbewerbdruck etwas entgegenzusetzen,  bedarf es eines leistungsfähigen Gemeinschaftsmarketings. Einzelne Betriebe können dies nicht leisten.

Würtz-Wein: In Ihrer Rubrik „Wir über uns“ ist nachzulesen: „Das Deutsche Weininstitut (DWI) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Weinwirtschaft, mit der Aufgabe, die Qualität und den Absatz von Weinen aus den deutschen Anbaugebieten durch wettbewerbsneutrale Marketingmaßnahmen im In- und Ausland zu fördern.“ Die EU schreibt vor, den Alkoholkonsum in den Mitgliedsstaaten um 25 Prozent zu senken. Wie lässt sich das vereinbaren?

Monika Reule: Wie bereits eingangs erwähnt geht es uns nicht um Masse, sondern um Klasse, sprich Wertschöpfung. Ziel unserer Marketingaktivitäten ist es daher zu vermitteln, welche Qualitätsanstrengungen hinter unseren Weinen stehen und dass dies im internationalen Wettbewerb mit anderen Weinbaunationen im In- und Ausland auch preislich honoriert wird. Zudem versuchen wir im Rahmen unseres Kommunikationsschwerpunkts „Wein und Kultur“ zu vermitteln, dass Wein als Teil eines modernen Lebensstils bewusst genossen werden sollte und das Geschmackserlebnis im Vordergrund steht. In diesem Zusammenhang propagieren wir auch gezielt Weine mit einem moderaten Alkoholgehalt.
Darüber hinaus sind wir über die Deutsche Weinakademie im Bereich der Europäischen Initiative „WineInModeration“ sehr aktiv. Auch hier geht es darum auf die Vorzüge eines moderaten Weinkonsums hinzuweisen und gleichzeitig vor den Folgen des Alkoholmissbrauchs zu warnen.

Würtz-Wein: Am 1. August 2009 steht eine fast schon spektakuläre Reform des EU-Weinmarktes an. Die EU setzt auf die totale Liberalisierung des Marktes nach dem Motto: „Macht was Ihr wollt, es geht uns nichts mehr an“. Was bedeutet dies für die Zukunft des DWI? Wird das DWI dann überhaupt noch gebraucht?

Monika Reule: Von einer totalen Liberalisierung kann keine Rede sein. Am 1. August  2009 treten Änderungen der EU-Weinmarktorganisation, wie beispielsweise ein umfangreich umgestaltetes EU- Weinbezeichnungsrecht, in Kraft. Die Reform des EU-Weinmarktes wird schrittweise vollzogen und viele Auswirkungen sind derzeit in all ihren Konsequenzen noch gar nicht vorhersagbar.
Was die Notwendigkeit des DWI angeht, sehe ich in diesem Zusammenhang, dass das DWI mehr denn je gebraucht wird. Nehmen Sie eben das neue Bezeichnungsrecht als nur ein Beispiel. Zunächst einmal werden wir national ja unser System beibehalten, wollen jedoch bis  Ende 2011 auch die neuen Möglichkeiten, die die Weinmarktreform hier bietet, nutzen.
Wer soll die Neuerungen denn dann den Verbrauchern vermitteln und gegebenenfalls mit entsprechenden Informationskampagnen unterstützend begleiten, wenn nicht das Gemeinschaftsmarketing? Auch wird das vermehrte Hereindringen von Drittlandsweinen den internationalen Wettbewerb im eigenen Land und im Ausland weiter verschärfen. Umso wichtiger wird es werden, auch in Zukunft genau und insbesondere auch zu neutral informieren, wo beispielweise Qualitätsunterschiede liegen und was Deutsche Weine in diesem Wettbewerb auszeichnet.

Würtz-Wein: Was muss die deutsche Weinwirtschaft Ihrer Meinung nach tun, um auch noch nach der EU-Reform wettbewerbsfähig zu bleiben?

Monika Reule: Wir dürfen sicherlich in unseren Qualitätsanstrengungen nicht nachlassen und müssen uns auch weiterhin mit Spitzenprodukten im internationalen Wettbewerb profilieren. Wir dürfen jedoch auch nicht außer Acht lassen, dass fast 60 % des deutschen Weins, der in Deutschland verkauft wird, über den Lebensmitteleinzelhandel inklusive Discount abgesetzt wird und hier der Preis eine enorme Rolle spielt. Auch auf bestimmten Auslandmärkten stellen Supermarktketten den Hauptabsatzkanal für deutsche Weine dar. Daher müssen wir dafür Sorge tragen, dass deutsche Unternehmen auch hier weiter wettbewerbsfähig bleiben können. Konkret heißt das für mich, Mittel und Wege zu finden, sich gegenüber dem ausländischen Angebot zu differenzieren. Auch hier ist das DWI die geeignete  Institution, um den Verbrauchern die Botschaft zu kommunizieren, warum sie deutsche Weine präferieren sollen und welchen Mehrwert sie beim Kauf eines deutschen Weins erhalten. Der Verbraucher muss beim Kauf einer Flasche relativ schnell und einfach verstehen, welchen Wein in welcher Qualität er vor sich hat. Die deutsche Weinwirtschaft hat es selbst in der Hand, hier klare Spielregeln zu finden, dann wird sie auch weiterhin wettbewerbsfähig bleiben.

Würtz-Wein: Vor kurzem hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung wieder einmal das Phänomen des „Komasaufens“ angeprangert. Daraufhin wurden zum wiederholten Male sehr schnell Stimmen laut, Alkohol, also auch Wein, durch hohe Steuern schwerer verfügbar zu machen. Was halten Sie davon?

Monika Reule: Nichts!  Dass dem Phänomen des „Komasaufens“ nicht mit Steuern und der Verteuerung von alkoholischen Getränken begegnet werden kann, hat spätestens das Beispiel Alkopops gezeigt. Dieser Markt ist zwar anschließend mehr oder weniger zusammengebrochen, dafür sind Jugendliche dann aber einfach auf andere alkoholische Getränke ausgewichen. Das Problem des Komasaufens ist meines Erachtens ein gesellschaftspolitisches Problem, das nichts mit der Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken und nur bedingt mit deren Preisbildung im Markt  zu tun hat. Dass es sich um ein Problem handelt, ist unbestritten. Wir sind jedoch der Meinung, dass wir mit Informationen und Aufklärung hier sehr  viel weiter kommen können als mit Steuern. Nicht ohne Grund hat die europäische Weinwirtschaft das Programm „WineInModeration“ ins Leben gerufen. Mit ihrer Initiative will die Weinbranche über den verantwortungsvollen, moderaten Umgang mit Wein informieren und eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Damit soll dem Missbrauch und seinen Schäden entgegengewirkt werden.
In Deutschland wurde unter der Federführung der Deutschen Weinakademie dazu ein weit reichendes Schulungs- und Informationsprogramm etabliert. Im Rahmen der Schulung werden Kenntnisse über die gesundheitlichen Wirkungen eines moderaten Weinkonsums und des Miss¬brauchs auf der Grundlage wissenschaftlich abgesicherter Erkenntnisse vermittelt. Dabei wird auch auf die bestehende Gesetzeslage, wie z.B. Promilleregelung, Jugendschutz- und Gaststättengesetz sowie Selbstverpflichtungen der Wirtschaft bei Werbemaßnahmen eingegangen. Zunächst wirken wir damit in die eigene Branche hinein, um Fachleute, die sich beruflich mit Wein beschäftigen  für das Thema zu sensibilisieren und gleichzeitig in die Lage zu versetzen, die „Botschaft“ in Richtung Konsumenten effektiv zu vermitteln.

Würtz-Wein: Unser Land befindet sich momentan in einer der schwersten wirtschaftlichen Krisen aller Zeiten. Aus der Weinwirtschaft hört man hierzu die unterschiedlichsten Reaktionen. Wie empfinden Sie diese Situation?

Monika Reule: Erfreulicherweise blieb die deutsche Weinwirtschaft von den deutlichen Negativentwicklungen, die  viele andere Branchen sie hinnehmen mussten, bislang weitgehend verschont. In 2008 konnten deutsche Weine sowohl im Absatz als auch im Umsatz sowohl im Inland als auch im Ausland gegenüber dem Vorjahr insgesamt nochmals zulegen. Allerdings zeichnete sich bereits im 2. Halbjahr 2008 ab, dass wir auf bestimmten Märkten Einbußen zu verzeichnen hatten,  die wir durch Zuwächse in anderen Märkten allerdings ausgeglichen konnten. Diese Tendenz hält in 2009 an. Während z.B. die Zahlen aus USA und England sehr bedrückend sind, entwickeln sich die skandinavischen Märkte bis heute unverändert positiv. Auch im Inland zeigen neuesten Zahlen aus 2009 zwar erstmals seit Jahren wieder einen leichten Absatzrückgang, jedoch noch immer einen Wertzuwachs für deutsche Weine. Alles in allem scheint es fast so, als wollten sich die Verbraucher bei allen Einschränkungen, ihr Glas Wein nicht verbieten lassen und vielleicht hilft hier auch ein wenig das Phänomen, dass Menschen in Krisenzeiten dazu neigen, sich stärker auf ihre Heimat und heimische Produkten zu besinnen. Ob dies auch langfristig der Fall sein wird, werden die kommen Monate zeigen.

2 Kommentare zu “Monika Reule im Gespräch

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>