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	<title>Kommentare zu: Quo Vadis Weinjournalismus&#8230;</title>
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	<description>Alles über Wein und den Rest der Welt...</description>
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		<title>Von: Biene</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/06/09/quo-vadis-weinjournalismus/comment-page-1/#comment-477</link>
		<dc:creator>Biene</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 11:44:52 +0000</pubDate>
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		<description>Nachschlag zum Thema elektronische oder Printmedien: http://www.fr-online.de/top_news/1791127_Interview-mit-Augstein-Das-Netz-hat-gewonnen.html

Ein ziemlich gutes Interview mit differenzierter Sicht des Sohnes von Rudolf Augstein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachschlag zum Thema elektronische oder Printmedien: <a href="http://www.fr-online.de/top_news/1791127_Interview-mit-Augstein-Das-Netz-hat-gewonnen.html" rel="nofollow">http://www.fr-online.de/top_news/1791127_Interview-mit-Augstein-Das-Netz-hat-gewonnen.html</a></p>
<p>Ein ziemlich gutes Interview mit differenzierter Sicht des Sohnes von Rudolf Augstein.</p>
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		<title>Von: Biene</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/06/09/quo-vadis-weinjournalismus/comment-page-1/#comment-470</link>
		<dc:creator>Biene</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 18:09:22 +0000</pubDate>
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		<description>Das schönste Bloggen ist natürlich das als &quot;Privatier&quot; zum Spaß. Wenn man aber zu der Spezies gehört, die ihr Geld selbst verdienen muss und dafür einen nicht unerheblichen Anteil seiner täglichen Lebenszeit aufbringen muss, ist ein gut gepflegter, aktueller, qualitativ hochwertiger Blog auf Dauer als Einzelkämpfer/in nicht zu realisieren - schon gar nicht, wenn man mit diesem Blog noch en vogue sein oder gar zukunftsgestaltend mitwirken will. Es gibt also nur drei Möglichkeiten: 1.) Man lässt&#039;s sein. Damit katapultiert man sich ratzfatz ins Abseits. Das entschleunigt das Leben ganz erheblich. Man muss halt wissen, dass man dann nicht mehr mitspielt. Wenn man das möchte und bewusst so entscheidet: Warum nicht?!?! 2.) Man findet eine/n gleichgesinnte/n Verrückte/n, die / der einen guten Teil der Blog-Pflege-Arbeit aus purem Enthusiasmus, Sendungsbewusstsein, Idealismus oder warum auch immer übernimmt. Das ist ein Glücksfall, aber in der Form kein zukunftsweisendes, tragfähiges Modell, wenngleich auch ein schönes Startkapital. 3.) Verkauf von irgendwas. Was auch immer man verkauft: Man macht sich in Inhalt und Gestaltung vom  Geld Investierenden abhängig. Da allerdings kann ich nur ganz emotionslos sagen: Das ist ein Teil der Marktwirtschaft. In diesem Zusammenhang muss ich schlichtweg mit mir selbst ausmachen, wieviel ich mit dem Blog verdienen will / muss und zwar im Verhältnis zu welchem Einsatz, den ich selbst einbringe, und von wem ich mich wie stark abhängig machen möchte. Das allein ist schon schwierig genug auszuloten. Es gilt dann noch den / die richtigen Partner zu finden und das Risiko einzugehen, dass meine Blog-Marktprognose völlig in die Hose geht.

Als Blog-Konsumentin bin ich da einigermaßen emotionslos. Ich gehöre zu der Gattung, die sich versucht, bewusst zu machen, womit die Kohle verdient wird. Und wenn&#039;s nicht an mein persönliches Eingemachtes geht und meine persönliche Freizügigkeitsgrenze überschritten wird, dann sage ich &quot;Von mir aus!!&quot;. Ästhetische, niveauvolle, zum Blog passende Werbung mag ich natürlich deutlich lieber als irgendwelches wildes Zeug; aber wenn mir der Blog wichtig genug ist, kann ich müllige Werbung ganz hervorragend ignorieren. Beim Verkauf meiner Daten gehe ich nicht auf totales Contra - die Zeiten sind längst vorbei, wo sich das lohnt -, aber es gibt Grenzen. Nachrichten oder Platz für Beiträge, Links auf Beiträge oder Seiten verkaufen: Daraus kann sich &#039;was Gutes entwickeln; ist eine Frage des Konzepts. Einfallen kann einem noch deutlich mehr; DEN neuen Blog-Markt, gibt&#039;s aber, glaube ich (zumindest noch) nicht. Der muss sich durch kreative Köpfe genauso Schritt für Schritt entwickeln wie die Rolle des Computers von seiner Erfindung bis zum heutigen Tag und weiter. Bis dahin dürfte wohl das beste Rezept sein: Sich einen Lebenspartner mit festem monatlichen Einkommen, das für den Familienunterhalt ausreicht, an Land ziehen und dann frei und kreativ bloggen, was das Herz begehrt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das schönste Bloggen ist natürlich das als &#8220;Privatier&#8221; zum Spaß. Wenn man aber zu der Spezies gehört, die ihr Geld selbst verdienen muss und dafür einen nicht unerheblichen Anteil seiner täglichen Lebenszeit aufbringen muss, ist ein gut gepflegter, aktueller, qualitativ hochwertiger Blog auf Dauer als Einzelkämpfer/in nicht zu realisieren &#8211; schon gar nicht, wenn man mit diesem Blog noch en vogue sein oder gar zukunftsgestaltend mitwirken will. Es gibt also nur drei Möglichkeiten: 1.) Man lässt&#8217;s sein. Damit katapultiert man sich ratzfatz ins Abseits. Das entschleunigt das Leben ganz erheblich. Man muss halt wissen, dass man dann nicht mehr mitspielt. Wenn man das möchte und bewusst so entscheidet: Warum nicht?!?! 2.) Man findet eine/n gleichgesinnte/n Verrückte/n, die / der einen guten Teil der Blog-Pflege-Arbeit aus purem Enthusiasmus, Sendungsbewusstsein, Idealismus oder warum auch immer übernimmt. Das ist ein Glücksfall, aber in der Form kein zukunftsweisendes, tragfähiges Modell, wenngleich auch ein schönes Startkapital. 3.) Verkauf von irgendwas. Was auch immer man verkauft: Man macht sich in Inhalt und Gestaltung vom  Geld Investierenden abhängig. Da allerdings kann ich nur ganz emotionslos sagen: Das ist ein Teil der Marktwirtschaft. In diesem Zusammenhang muss ich schlichtweg mit mir selbst ausmachen, wieviel ich mit dem Blog verdienen will / muss und zwar im Verhältnis zu welchem Einsatz, den ich selbst einbringe, und von wem ich mich wie stark abhängig machen möchte. Das allein ist schon schwierig genug auszuloten. Es gilt dann noch den / die richtigen Partner zu finden und das Risiko einzugehen, dass meine Blog-Marktprognose völlig in die Hose geht.</p>
<p>Als Blog-Konsumentin bin ich da einigermaßen emotionslos. Ich gehöre zu der Gattung, die sich versucht, bewusst zu machen, womit die Kohle verdient wird. Und wenn&#8217;s nicht an mein persönliches Eingemachtes geht und meine persönliche Freizügigkeitsgrenze überschritten wird, dann sage ich &#8220;Von mir aus!!&#8221;. Ästhetische, niveauvolle, zum Blog passende Werbung mag ich natürlich deutlich lieber als irgendwelches wildes Zeug; aber wenn mir der Blog wichtig genug ist, kann ich müllige Werbung ganz hervorragend ignorieren. Beim Verkauf meiner Daten gehe ich nicht auf totales Contra &#8211; die Zeiten sind längst vorbei, wo sich das lohnt -, aber es gibt Grenzen. Nachrichten oder Platz für Beiträge, Links auf Beiträge oder Seiten verkaufen: Daraus kann sich &#8216;was Gutes entwickeln; ist eine Frage des Konzepts. Einfallen kann einem noch deutlich mehr; DEN neuen Blog-Markt, gibt&#8217;s aber, glaube ich (zumindest noch) nicht. Der muss sich durch kreative Köpfe genauso Schritt für Schritt entwickeln wie die Rolle des Computers von seiner Erfindung bis zum heutigen Tag und weiter. Bis dahin dürfte wohl das beste Rezept sein: Sich einen Lebenspartner mit festem monatlichen Einkommen, das für den Familienunterhalt ausreicht, an Land ziehen und dann frei und kreativ bloggen, was das Herz begehrt!</p>
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		<title>Von: Uli</title>
		<link>http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/06/09/quo-vadis-weinjournalismus/comment-page-1/#comment-468</link>
		<dc:creator>Uli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 13:02:27 +0000</pubDate>
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		<description>Sehe das prinzipiell genau so wie Du und habe auch schon die Tage darüber gepostet. http://www.weinspion.de/2009/05/wein-journalisten-vs-wein-blogger/

Allerdings mache ich mir meine finanzielle Unabhängigkeit von der Weinwirtschaft zunutze und werde in Kürze Google-Werbung auf meiner Seite einpflegen. Ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber für die Einnhahmen kann ich mir dann auch wieder den ein oder anderen Tropfen gönnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe das prinzipiell genau so wie Du und habe auch schon die Tage darüber gepostet. <a href="http://www.weinspion.de/2009/05/wein-journalisten-vs-wein-blogger/" rel="nofollow">http://www.weinspion.de/2009/05/wein-journalisten-vs-wein-blogger/</a></p>
<p>Allerdings mache ich mir meine finanzielle Unabhängigkeit von der Weinwirtschaft zunutze und werde in Kürze Google-Werbung auf meiner Seite einpflegen. Ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber für die Einnhahmen kann ich mir dann auch wieder den ein oder anderen Tropfen gönnen.</p>
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